Kategorie-Archiv: News

NaNoWriMo 2018 – No Win

Den NaNo 2018 nicht gewonnen zu haben, war der größte Gewinn

 

Wie ihr im Screenshot meines NaNo-Counters sehen könnt, darf ich mir dieses Jahr kein “Winner-T-Shirt und keine Badge abholen.

Dennoch habe ich das Gefühl, dieses Jahr mehr gewonnen zu haben, als in den Jahren davor.

 

November – Ausnahmemonat der Kreativen

 

Als ich 2015 in meinem Autorenforum das erste Mal von NaNo erfuhr, da war das eine einzige Party. Es war so enthusiastisch und alle haben sich gegenseitig hochgehyped, ihre Projekt gepitched, ellenlange Threads anglegt mit Charakteren und Plotpunkten.

Es wurde über Erzähltheorien gefachsimpelt und man hat in lustigen Challenges seine Protagonisten und Antagonisten gegeneinander ins Rennen geworfen.

Auch mich hat das total angesteckt und ich möchte diese Zeit, diese Erfahrungen nicht missen. Es hat mir gezeigt, wie sehr man sich in seine Geschichten hineinsteigern kann und darf. Dieser ‘NaNo-Sog’ entfaltet eine unglaubliche, schöpferische Kreativität, die auch mich zu Höchstleistungen getrieben hat, die ich nie für möglich gehalten hätte.

 

Doppel-Nano schien Pflicht

 

Wer etwas auf sich hielt, der hat sich sogar zu irrwitzigen Doppel-Nanos hinreißen lassen. Und nein, da wurden nicht nur einmal oder zweimal 50 000 Worte geschrieben. Da wurden teilweise 3-4 mal weit über 100 000 geschrieben. Von einer Person!

Einfach Wahnsinn, dachte ich und ließ mich mittragen.

Natürlich musste ein Soundtrack her – also die Musik, die man eh in Dauerschleife laufen ließ, um in die richtige Schreibstimmung zu kommen. Man nahm am Wichteln teil und man engagierte sich in Gruppen. Der eigene Thread wurde jeden Tag gepflegt und mit Schnipsel gespickt. Im Gegenzug hatte man natürlich aber selbst auch 5-20 Threads von Autorenfreunden, denne man folgte, die man fleißig kommentierte.

 

Der Alltag blieb ziemlich auf der Strecke

 

Und am Ende des Nano war man einfach nur ausgelutscht. Dennoch war man oft nicht fertig mit dem Manuskript.

Gerade, wenn man wie ich in seinen großen epischen Projekten schrieb, hatte man den Nano vielleicht gewonne, aber das Buch lag dann erstmal brach, weil die Kraft zum Weitermachen fehlte und man zunächst einmal wieder ‘ins normale Leben’ wollte.

 

Dieses Jahr geht es einfach entspannt weiter

 

Ich hbae jeden Tag nur soviel geschrieben, wie ich konnte und wollte. Ich habe viel zu tun gehabt wie immer, andere Projekte und vor allem meine Arbeit durften nicht zu kurz kommen und sind es auch nicht.

Ich hatte einen wundervollen, kreativen November und 43 000 neue Worte sind im “Herz des blauen Drachen” zusammengekommen.

Daneben habe ich meine Familie oft gesehen, viel Zeit mit meinem Mann verbracht und ich habe nicht das Gefühl, etwas sei auf der Strecke geblieben.

Ich kann also heute einfach weitermachen, wo ich das Manuskript verließ und wenn ich nun jeden Monat annähernd so viel zusammentippe, dann ist es gar kein Problem, meine Projekte ohne viel Stress dennoch zu beenden.

 

Dieser Nano hat mir also beigebracht, das Schreiben endlich im richtigen Maß in meinen Alltag zu integrieren.

 

Größer kann ein Gewinn für mich gar nicht sein.

 

Die allerliebsten Grüße,

 

eure Sylvi

 

 

In English, Please! – Torsten Weitze und Sylvia Riess wagen den Schritt auf den englischen Buchmarkt.

Neue Verbündete für den Stern

 

Nicht nur meine Charaktere müssen mächtige Allianzen eingehen,  um sich in ihren Welten behaupten zu können. Auch als Autor steht man immer besser nicht da, wenn man Gleichgesinnte findet. Für den Stern und meine hochgegriffenen Ziele ist das nicht immer leicht, doch seit einer schicksalhaften Begegnung auf dem Bucon habe ich einen tollen Verbündeten, ich möchte fast sagen “Partner in crime”, gewonnen.

Torsten Weitze ist mir spätestens ein Begriff gewesen, seit er sich hartnäckig in den Top 3 mit Band eins des 13ten Paladins “Ahren” direkt einen Rang über meine Gesamtausgabe vom Stern setzte. In einer Verlagsvorstellung des Acabus Verlages saß dann vorne unter den vier Lesenden ein netter junger Mann mit wenig Haaren und las aus seinem Buch ‘Nebula convicto’. Zunächst sagte mir das nichts. Als er dann aber am Rande seinen SP-Erstling Ahren erwähnte, machte es klick.

 

Der dreizehnte Paladin – High Fantasy lebt nicht nur in Erui!

 

Nebula convictu war eine schöne Lesung und der Inhalt klang nett … aber nicht meins. Bei den drei Sätzen zu Ahren war ich allerdings Feuer und Flamme. Eine magische Welt, ein alter Zauber, ein Junge, der den Platz eines der dreizehn legendären Paladine einnehmen muss. Eine Reise mit Millionen Gefahren.

GENAU MEINS.

Nach der Lesung ging ich also auf ihn zu mit den Worten: “Du bist also der, der Erui vom Thron gestoßen hat.” Torsten war kurz verwirrt und dann  hatte wir eines der wohl inspirierendsten Gespräche meiner Autorenlaufbahn.

 

Sterne und Paladine Hand in Hand

 

Nicht lange nach unserem Gespräch und weiteren Ideen, die wir miteinander per WhatsApp, Chat und Telefon ausklügelten, schrieb ich dann meinen ersten öffentlichen Beitrag zur Übersetzung des Sterns. Fast augenblicklich hatte ich Mail im Postfach: “Ne, jetzt echt, du auch? Lass uns doch gemeinsam was planen.”

Weil es also viel einfacher ist, sich neuen Gefahren -in Ahrens und Eruis Fall neuen Märkten- gemeinsam zu stellen, laufen also auch nun hinter den Kulissen die Drähte zwischen uns heiß.

Klar natürlich, dass ihr in der englischen Ausgabe des Sterns auch einen kleinen schmucken Hinweis mit Torstens englischem Cover erwarten dürft. So viel Verbrüderung darf doch mal sein. 😀

Den Link zur Englischen Vorbestellung bekommt ihr die Tage. Dann könnt ihr ihn gerne in die Welt hinaustragen.

“The 13th Paladin -Ahren-“ hingegen kann man bereits vorbestellen und noch vor Weihnachten erscheint die englische Ausgabe.

SternundPaladin

Bis bald von neuen spannenden Entwicklungen in meinen phantastischen Welten.

 

Song of a Falling Star

Translation on the first novel completed!

 

Finally it’s done! And thus a new chapter on my homepage starts.

 

When a child dreamed the first of all human dreams, Gar’Erui the world beyond the veils came to life.

Human hopes and desires filled the newborn realm with all kinds of magnificent and cruel entities, resembling the best and the worst of mortal souls.

No one knows that better than Fenia. Raped and tortured she reappears in the human realm four years after she was supposedly killed by the boy she loved.
Where she has been, what has happened to her remains a mystery to family, friends and the police, for not a single word slips her tongue.

Only Dave, father of one of her classmates, can draw a connection between her disappearance and his own story. He realises what must have happened beyond the veils since he left:

The magic world is doomed to fall to the all-devouring Shadow, unless the ancient spell is woven again and the redeeming Star of Erui is revealed.

The journey starts with the return.

 

A year from today I made my decision.

 

My epic fantasy novel “Der Stern von Erui” had been on the German bookmarket for just two years yet already had ignited thousands of minds and souls.

Feedback from my readers was overwhelmingly positiv and thus encouraged me to dare the unthinkable: Investing the money I had earned so far to get my Star out into the world available for so many more people who longed for strong and meaningful fantasy stories.

 

Today I’m just celebrating having received the complete translation on the first book: “Homecoming”

 

What next, when you can get it and how and who was involved I will tell you in some later posts and articles for it was quite a journey for me as well. For now I hope you will enyoy the synopsis and the new coverdesing as much as I do, and if so: Spread the news!

“Der Stern von Erui” becomes a “Song of a Falling Star”

Cover - Homecoming_front

 

 

 

 

 

 

 

Das Herz des blauen Drachen – Coverreveal

 

Es ist Zeit, Thor Allion an Deterim ad Adran – die Schwingen, die die Mitternacht gebar – endlich fliegen zu lassen.

Ich hoffe natürlich, dass vielen von euch der Drache bereits ein Begriff ist, und doch dürfte es ebenso viele erstaunte Gesichter geben, wenn ihr seinen wahren Drachennamen lest. Für mich kam diese Geschichte ebenso unerwartet wie vor langer Zeit die ersten Bilder zu dem düsteren Märchen um Aljana und Llewellyn, welches ich im Stern von Erui schließlich niedergeschrieben habe.

Doch eins nach dem anderen

Eine Geschichte in Erui zu schreiben, ist, als würde ich sie selbst erzählt bekommen.

Das wissen zumindest einige, die Interviews mit mir folgen, oder die mich bei den seltenen Lesungen schon einmal live erlebt haben. Was vielleicht etwas seltsam klingt, ist für mich tatsächlich wahr. Erui ist kein ‘Plot’ den ich erfinde. Die Geschichte hat schon immer mich gefunden. In meinem Kopf hat sie sich in jeder nur denkbaren möglichen Wendung erzählt. Es hat mich lachen und hoffen und weinen lassen; und irgendwann war der Drang, es zu teilen so groß, dass ich begann, es aufzuschreiben.

Der Stern von Erui sollte meine einzige Geschichte bleiben

Wie ihr aber wisst, wenn ihr euch auf dieser Seite umseht, dann ist das schon lang nicht mehr der Fall. Noch bevor der Stern beendet war, ließen die Figuren mir Platz für neue Charaktere. Neue Geschichten, ganz anders als das epische Schicksal ihrer Welt.

Zwischen all diesen neuen Helden und Antihelden regte sich dann auch jene mächtige Stimme, die im Stern in Buch eins und zwei zu Wort kommt und doch nicht mehr ist als ein Schatten ihres alten Selbst.

Ich heiße nicht Thoran.

Doch meinen wahren Namen können die Sterblichen kaum aussprechen.

Wie er erschaffen wurde, wie wir Menschen ihn erträumten, als die Urgewalt in unseren eigenen Seelen, durfte ich in Band zwei -Schattenkriege- erzählen. Nur war da mit einem Mal so viel mehr. Thoran zeigte mir durch seine Augen ein ganz neues, ganz anderes Erui. Im Stern ist es kurz vor dem Untergang, doch gibt es Hoffnung. Damals, zur Zeit, als er sich seiner größten Angst stellen musste, war es bereits zum zweiten Mal untergegangen und Krieg und Schatten waren bitterer Alltag geworden. Die Legende vom Stern? Jeder kannte sie damals, doch sie galt als erfüllt und es war nicht das Licht, das den Sieg davon getragen hatte.

Auch für mich war es somit ein neues Erui, das Schauplatz dieser Geschichte wurde

Manche der alten Städte standen noch, die im Stern schon keiner mehr kennt, neue Karten mussten her, die ich immer noch vervollständige. Was aber, werdet ihr nun zu Recht fragen, verbindet die beiden Geschichten denn, außer dem übermächtigen, zornigen Drachen?

Hier kommen nun ein paar Figuren ins Spiel, die im Stern Eruis Geschicke im Hintergrund lenken und leiten. Durch ihre Verbindung zum Himmel wissen sie um vieles, was weder der Rat der Könige, noch das einfache Volk wissen kann. Erui zu schützen und damit seinen Kindern zu dienen, war seit jeher die Aufgabe des Heiligen Rates.

Vor einer Ewigkeit wurde die Mondkrone der Herrin von Nualschadan und das Szepter der Sonnenpriesters noch weitergereicht. Gwendolyn, Mendric, Ariman und Luani sind jedoch bereits Wächter seit ungezählten Sommern. Ewige Wächter. Weil der Himmel nur ihnen vertraute? Weil sie damit geehrt wurden für lange Jahre der Treue? Weil sie mächtiger waren, als alle Wächter vor ihnen? Oder ist es doch wahr, dass die Ewigkeit ein Fluch des Himmels war, für ein Vergehen, das sie vor langer Zeit begangen hatten, und das Erui beinahe vernichtet hätte?

Wie ihr seht, kann ich auch jetzt die Fragen, die sich stellen nur anreißen.

Der Stern von Erui hat seine ganz eigene Geschichte.

Er handelt von der jungen Fenia, die als letzter Mensch die Nebelgrenzen zwischen unserem und dem magischen Reich überwinden kann. Und auch wenn die Wächter und der Drache darin ihre Rolle spielen, so war es doch an der Zeit, ihnen Platz für ihre eigene Geschichte zu geben.

Dieses Jahr im National Novel Writing Month will ich mich wieder nach Erui begeben, damit Himmelsfürst Thoran endlich zu euch fliegen kann.

Bis dahin dürft ihr euch mit mir an dem bezaubernden Cover erfreuen, das Alexander Kopainski für den ersten Band gestaltet hat.

Ein neues Erui. Ein ganz anderer Coverstil. Ich bin gespannt, wer mir diesmal über die Grenzen des Nebelreiches folgen möchte. 🙂

 

Das Herz des blauen Drachen -Ein uralter Schwur

Liebe Grüße,

Eure Sylvi

 

Märchenralley 2018 – Halt im Auquarium

Kein Sommer ohne Märchen

 

Und kein Märchensommer ohne eine spannende Ralley hin zu allen Blogs, die sich den Märchen genauso verschrieben haben wie Anne. Dieses Jahr sind wir schon in Runde 4 angekommen, und ich sehe schon von weitem die rauchenden Köpfe.  (Wer den Anfang noch nicht kennt, der kann mit der Rätseljagd hier beginnen.)

Lurchizitat 08

 

Aber kommt! So schwer waren die Fragen bis zu mir ja nun nicht … oder?

 

Na, da trifft es sich doch gleich, dass ich euch zum Abkühlen zu einem Sprung ins Aquarium einlade, denn da spielt mein Fantasy-Märchen “Der Axolotlkönig”. Wie der Name schon vermuten lässt, ist die Geschichte an den Froschkönig angelehnt und  genau darum bin ich die Station Froschkönig ;).

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Ich habe lange überlegt, was ich euch kleines, feines mitbringen könnte, damit der Beitrag nicht nur ganz trocken wird und habe mich für die verschiedenen Varianten des Covers entschieden. Die, die das Buch kennen, wissen, die mittlere wurde letztendlich gewählt, aber sicher würde mich interessieren, ob ihr das alle genauso seht, oder ob euer Favorit nicht eine der anderen gewesen wäre. 😀

axolotl

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Lasst mir gerne einen Kommentar da und viel Glück bei der Ralley. Ein Exemplar meines Buches ist natürlich auch unter den Gewinnen.

 

Und damit kommen wir zum Wichtigsten:

 

Mein Buchstabe für euch ist ein D.

 

Und meine Frage lautet wie folgt:

Welche Figur tritt im Froschkönig auf?

 

A) Wenn ihr glaubt das war Der Großwesir dann huscht mal hinüber in die Märchenspinnerei und lasst euch da den nächsten Buchstaben zusammenspinnen.

B) Wer sich sicher ist, das kann kein anderer sein als Der Ritter Kunibert werdet ihr mit ihm zu eurem nächsten Buchstaben bei Julia reiten können.

C) Und wer meint, es müsse sich um den  eisernen Heinrich handeln, der findet bei Sabrina seinen nächsten Buchstaben.

Rallye-Banner

 

Fynn und Leonie drücken euch alle Finger und Flossen und hoffen, wir lesen uns mal wieder.

Auf bald im Aquarium oder jeder anderen meiner phantastischen Welten.

 

Eure Sylvia

 

 

Wie man einen Epos schreibt – Keine Anleitung!

Keine Anleitung – nur ein Erfahrungsbericht

 

Ich sehe und lese sie immer wieder, die schlauen Ratgeber-Artikel, die einem erklären, wie man dies und das und jenes tut. So einer ist das hier nicht. Meine Philosophie ist, dass wir alle sehr unterschiedlich sind und unsere Wege, Dinge zu tun, sind es ebenso.

Manche lesen all diese Schreibratgeber und setzen sich dann hin und erschaffen einen tollen Roman. Manche schaffen es trotz tausend Kursen nicht, und andere, so auch ich, machen einfach, und am Ende kommt ein Buch raus … oder drei … und dann werden es immer mehr.

 

Natürliches Wachstum auch für phantastische Welten

 

Karte Erui WordPress2

 

Dieser Artikel hier entsteht auf der Frage, wie genau ich Erui eigentlich erschaffen habe. also, wie es entstanden ist.

Angedeutet habe ich das ja immer wieder mal in diversen Artikeln und Interviews, doch tatsächlich kann ich euch einen ziemlich detaillierten Werdegang meiner Welt benennen. Und eins ist dabei sicher: Sie entstand nicht einfach über Nacht. Sie war immer irgendwo ein Teil von mir, solange ich denken kann.  Aber wie auch ich hat sie sich verändert und musste erst reifen, um zu der Welt zu werden, die ihr im Stern von Erui bereisen könnt.

Am einfachsten mache ich es mir da vermutlich, indem ich diesen Werdegang in drei Phasen einteile:

Die Frühphase – Eruis erste Anfänge, erste Strukturen, die ich im Kopf hatte und die es von den ersten Tagträumen bis in meine fertige Welt geschafft haben.

Die Phase des Bewusstwerdens – Erui bekam seinen Namen, der Plan, die Geschichte um Aljana und Llewellyn niederzuschreiben, stand fest.

Das Verwerfen der ersten Version und damit die Neufassung der endgültigen Trilogie.

 

Frühphase – Alles nur in meinem Kopf

 

Ich gebe es frei und offen zu: Ich war und bin eine Tagträumerin. Und damit ja vermutlich nicht allein. Also Hände hoch, wer als Kind auch diesen Ort in seinem Kopf hatte, an den er flüchten konnte, wann immer die Welt ihn nervte, langweilte oder sogar unerträglich war. Der Ort angefüllt mit den Helden aus Büchern, Comicy, Serien, Filmen mit denen man schon immer gemeinsam Abenteuer erleben konnte, so wie man wollte.

Für mich lag diese Welt stets in einer Blase umgeben von Nebel, durch den ich treten konnte und schwupps war ich da. Ich erinnere mich sogar noch ziemlich genau, wer so alles dieses Kopfkino bevölkert hat, aber das ist so persönlich, dass es nur mir gehört.

Nur eine Parallele zu Erui gibt es: Ich selbst konnte damals schon immer die sein, die mit einem Schwert in der Hand die Welt rettete. 😉

 

Phase 2 – Erui bekommt seinen Namen

 

Irgendwann schlichen sich in meine Tagträume dann aber auch immer wieder diese Geschichten und Dialoge von ganz anderen Geschehnissen, die mit dem übrigen nicht viel zu tun zu haben schienen. Eine eigene Geschichte mit eigenen Figuren, die ich nicht irgendwo entliehen hatte, wuchs.

Mit elf beendete ich mein erstes Buch und als ich zwölf/dreizehn war, wurde es veröffentlicht. Ziemlich genau in diese Phase kann ich den Gedanken legen, dass ich diese Geschichte, die ich immer wieder sah, von meiner Traumwelt loskoppeln wollte, um ihre ihre ganz eigene Welt zu geben.

Die Zeilen, die ihr aus dem Anfang von Band eins kennt, schrieb ich in ihrer ersten Version mit 14:

Nebel.

Blicke verlieren sich darin. … Alles verzerrt, verschwommen.

Graue Unwirklichkeit. …

Aus dem Gedanken, was mit Träumereien passiert, wenn man sie fertig geträumt hat, folgte schließlich die Schöpfungsgeschichte Eruis, mit der der spätere zweite Band eröffnet wird und ebenfalls damals fand ich den richtigen Namen für diese Welt.

Angelehnt an einige Namen aus alt-irischer Folklore und nordischen Geschichte kam er mir in den Sinn und ich dreht ihn im Kopf hin und her und fand ihn passend. Danach gab es für Erui kein Halten mehr. Es wuchs und wuchs und auch die Geschichte vom Stern erzählte sich wie von allein.

Ich begann es aufzuschreiben und war nach 200 Seiten ziemlich stolz auf mich. Auch alle Freunde, denen ich es zu lesen gab, fanden es toll. Alle, bis auf einen. Dieser eine, mein bester Freund, bestätigte, was ich selbst schon die ganze Zeit im Gefühl hatte, aber hören wollte ich das natürlich nicht: Die Geschichte war ganz nett, aber bei weitem noch nicht der packende Epos, den ich in meinem Kopf wie einen Film vorwärts und rückwärts laufen lassen konnte.

Phase 3 – nichts macht so glaubwürdig, wie eigene Erfahrungen

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Dieses Kostüm stammt noch aus meiner RPG-Zeit.

Ich hatte es mit 15 schon geahnt und sogar in einem meiner sporadischen Tagebucheinträge festgehalten, dass ich glaubte, dass ich diese Geschichte erst richtig erzählen könnte, wenn ich selbst ein wenig älter geworden war. Mein bester Freund und mein Gefühl bestätigten mir das nur, auch wenn ein Teil von mir sich an die Idee klammern wollte, dass ich doch schon eine ganz schön imposante Geschichte geschaffen hatte.

Was mir allerdings half, meine Figuren in ein neues Licht zu rücken, war gerade mein neuer Freundeskreis, den ich durch Live-RPG kennengelernt hatte. Unser Spiel “Archaica” basierte auf dem Prinzip, dass unsere Welt mit den ‘Schleierreichen’ verbunden war.  Es gab die sechs Sphären: Ordnung-Licht-Leben-Chaos-Dunkelheit-Tod. Zwischen Ordnung und Licht lag die Sphäre der Engel, zwischen Licht und Leben die der hellen Feen, zwischen Leben und Chaos die der Werwesen, zwischen Chaos und Dunkelheit das Reich der Dämonen, zwischen Dunkelheit und Tod das der Geister und zwischen Tod und Ordnung das der Vampire. Alle diese Wesen waren in ihren Ansichten starr und konnten nur nach den Prinzipien ihrer Reiche handeln. Ein Setting, das so nah an der Entstehung Eruis war, dass ich es wagte, einen Character zu erschaffen, der mich meiner Protagonisten nahe bringen sollte.

Als Lichtfee Aljana habe ich fortan die Schleierdomäne Limburg vor dem Einfluss der dunkeln Sphären zu bewahren versucht und festgestellt, wie schwierig es ist, wenn man als Kreatur des Lichtes nur auf die Methoden der guten Seite zurückgreifen kann. Verrat, Mord, Intrigen, wann immer wir die Instrumente der Feinde benutzten, gab es Brüche in unserem Charakter, die uns selbst mehr und mehr auf die dunkle Seite zogen.

Wir haben Abende lang darüber diskutiert, ob und wie es möglich sei, eine Welt zum Guten zu kehren, ohne die eigenen Prinzipien zu verraten, und je tiefer ich in dieses Denken geriet, umso mehr flossen diese philosophischen Gedanken auch in den Stern.

Am Ende hat unser Bündnis an Lichtfeen und Engelswesen übrigens das Spiel für sich entschieden und eine Domäne des Lichtes erschaffen. Doch für mich war das kein Triumph. Unter den mächtigen Gesetzen, die wir nach den Regeln damit ausrufen durften, wurden gnadenlos und ohne Wenn und Aber Alle dunklen Wesen und Anhänger dunkler Sphären entmachtet oder hingerichtet. Ein bitterer Beigeschmack, der zu einem Neustart des Spiels führte und für mich zu einer Erkenntnis: Ich hatte selbst nur Mitleid. Mitleid für Wesen, die nach den Regeln dazu verdammt waren, niemals Freundschaft, Liebe, Ehrlichkeit und Wahrheit kennenzulernen und ich nahm die Lehre zusammen mit der Kritik meines Freundes mit in mein Sabbatjahr, wo die Gedanken schließlich die neue Version des Sterns ins Rollen brachten.

Gut und Böse, Licht und Schatten, Tod und Leben – all das sind Aspekte des Menschseins. Anders, als die Wesen, die auch in meiner Geschichte dazu verdammt sind, nur das eine zu kennen, ohne das andere je erreichen zu können, hingen meine Protagonisten mit ihren Herzen und Seelen zwischen all diesen Welten in der Luft.

die Geschichte hat sich in der Neufassung nicht verändert, doch die Sicht, die ich dem Leser darauf gewährte, drehte sich gewaltig. Das Rätsel um den Kern unserer Seele wollte ich von allen Seiten beleuchten. Keinem Charakter von Anfang an den Vertrauensvorschuss der Hauptprotagonisten geben, damit man sich ganz einlassen konnte, auf die Suche nach der Wahrheit und die Erkenntnis unter wie vielen Versionen der Wirklichkeit diese manchmal verborgen liegt.

Darum gibt es letztlich so viele wechselnde Perspektiven. Wie bei einem Blick durch ein Kaleidoskop kann man nur durch das Zusammenfügen jeder einzelnen davon am Ende das Große Ganze sehen.

so, liebe Janina, jetzt weißt du (so grob und im Schnelldurchlauf), wie der Stern von Erui entstanden ist. Zumindest manche Aspekte davon. Ich hoffe, dir und allen anderen, die diesen Artikel lesen, hat es Freude gemacht.

Und wie ihr seht: Es ist nur eine mögliche Methode, Welten zu erschaffen. Andere Autoren haben ihre eigenen und das ist gut so, sonst würden wir alle dieselbe Geschichte auf dieselbe Weise erzählen.

Einen schönen Sonntag 🙂

Der Stern von Erui- ein Schattenspiel
Der Stern von Erui- ein Schattenspiel (von meiner geschätzten Kollegin Theresa Bauer)

Eure Sylvi

 

Mitsommer auf Talveymar – Lesung aus “Der Stern von Erui”

Im Glanz der goldenen Hallen

 

… darf mein Stern heute tanzen und ich habe euch mal die romantischere Seite meines doch manchmal recht düsteren und verworrenen Epos mitgebracht. Viel Spaß dabei und wer noch mehr dazu hören mag, der kann gerne auf Facebook dem #SternenSommer folgen.

Außerdem eine gute Gelegenheit um in die Reihe einzusteigen und gemeinsam mit anderen zu lesen. 🙂

 

Und hier geht es zum Video auf Youtube:

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Herr der sieben Königreiche – Band 1 zum Vorbestellen

Kann ein Hamster wirklich Herr der sieben Königreiche sein?

Oder ist es am Ende doch eher der schrecklich schaudrig schnöselige Rangun Roxxor?

Diese Frage wird vielleicht noch beantwortet werden im Laufe der Reihe. Doch beginnt die Geschichte meines wohl ungeplantesten Projektes ganz anders.

Zitara Zaylandra, Voodoodienstleistungen aller Art, -Verzaubern, Verbannen, Entfluchen; oder das jeweilige Gegenteil davon -, lebt abgeschieden und getrennt von ihrem Zwergenclan in der Einöde Dramuriens nahe der Berge der Verdammnis. Die Hütte, in der schon ihre Großmutter dem Zaubergeschäft nachging, ist nur einen Steinwurf entfernt von der berüchtigten Grotte der Tausend Wunder. Der Alltag hier ist eher dröge, bis eines Nachts der gnomische Möchtegern-Meisterdieb Maljosh mit einem plüschigen Problem vor ihrer Tür steht.
Sie soll seinen Hamstergefährten Ambros von einem dunklen Fluch heilen, bevor das bemitleidenswerte Wesen sich den letzten Rest seiner Seele aus dem Leib hustet. – Im wahrsten Sinne des Wortes!
Um dafür die sieben Zutaten der Macht zu beschaffen, müssen sie wohl oder übel hinab in die tiefsten Teile der Grotte, aus denen noch kein Abenteurer lebend zurückgekehrt ist. Doch mit Zitaras grenzenloser Selbstüberschätzung und Maljoshs linken Händen kann eigentlich gar nichts schiefgehen …

Wer von euch ist mutig genug, dem Ruf der Grotte zu folgen? Wer kommt hinter das Geheimnis der peregreinschen Ebene oder der letzten Gruft?

Vorbestellen kann man das Ebook hier.

Die gedruckte Version soll ebenfalls ab dem 23.05. erhältlich sein. 🙂

 

Ambros, Zitara, Maljosh, Lyrion und ich freuen sich auf euch und wünschen euch vor allem VIEL GLÜCK IN DER GROTTE DER TAUSEND WUNDER.

😉

Der Deutsche Phantastik Preis 2018 – Eine Überraschung der Extraklasse

banner DPP

Es gibt Tage, da verliert man. Und es gibt Tage, da gewinnen die anderen.

 

So oder so ähnlich fühlt sich Autorendasein an gefühlt 300 von 365 Tagen an. Man hat sein Wortsoll nicht geschafft. Oder man hat schon wieder viel zu viel Zeit mit Marketing verbringen müssen. Oder irgendwer hat die neue Idee zerrissen, in die man grade ganz verliebt war, und jetzt kommt einem alles ALLES ALLES, was man macht nur noch oberflächlich und leer und unnütz vor und man fragt sich: Warum eigentlich?

Dafür, dass nur jeder 1000ste Leser eventuell und vielleicht mal ne Rezi schreibt? Dafür, dass man sich immer und immer wieder fragen lassen muss, ob man denn wirklich ein echter Autor ist? Sei es von Zeitungen, von Buchläden von Verlegern. Sprich, man fühlt sich oft einfach nur unendlich unzureichend in dieser Branche.

 

Und dann gibt es Tage wie diese

axolotl-Plakat 2018 Antho-Plakat 2018

Holler-Plakat 2018 Schuhe-Plakat 2018 Sohn-Plakat 2018

 

Tage, an denen man erst über die sozialen Netzwerke erfährt, die eigene Antho hat es auf die Longlist des DPP geschafft. Wow! Freude. Stolz. die Märchenspinnerei hat eine Wertschätzung erfahren, die in dieser Branche echt was bedeutet. Man arbeitet also weiter vor sich hin und denkt an nichts Böses, bis man dann abends endlich selbst einen Blick auf die Liste der Nominierten wirft.

… und fast mit Schnappatmung vom Stuhl fällt.

Nicht ein Titel der Spinnerei oder zwei stehen auf der Liste. Nein. 5. In Worten F Ü N F!

Fünf Büchern an denen ich selbst im vergangenen Jahr mit gemacht habe. Sei es als Autor, im Lektorat, als Mutmacher auf den letzten Metern vor der VÖ, als Coach eines ganz unverhofften Debüts oder als Herausgeberin einer Anthologie.

 

Die Märchenspinnerei – ein Herzensprojekt

 

Ich habe die Tage im letzten Jahr nicht gezählt, an denen ich mich fragte, warum und wofür, und ob es den Stress denn wert sei. Aber jetzt, jetzt, wo für mich Ruhe einkehrt und ich mit den letzten Vorbereitungen für Leipzig ganz entspannt wieder Zeit zum Durchatmen finde, ist diese Liste wie ein kleines Geschenk.

Ein Geschenk an die verrückte und wagemutige Gruppe, die sich zuzwinkert in einem Forum vor zwei Jahren beschloss: Lasst uns doch mal den Buchmarkt revolutionieren.

Dass es ne spinnerte Idee war, war uns allen klar. Die Arbeit viel zu viel, die Ziele zu ambitioniert und der Erfolg unwahrscheinlich. Und jetzt DAS.

 

Es ist zu schön, um wahr zu sein

 

… und doch ist es war.

Aber anders als jemals erwartet oder gedacht. … Ganz anders. 😉

 

Vielen Dank, dass ich das hier erleben darf.

 

Und klar, noch der Link, für alle die für eins unserer Bücher, oder auch jedes andere tolle Fantasy-Buch abstimmen wollen.

Abstimmung DPP-Longlist.

 

Eure Sylvi

 

Weihnachtsgrüße Teil 1 – Ambros

Hallo meine Lieben.

 

Auf meiner Seite war es viel zu lange viel zu still. allerdings lag es einfach an viel zu vielen Projekten, die mich so das Jahr über beschäftigt haben. Zu den meisten findet ihr ja hier die entsprechenden Infos. Statt euch nun aber mit einem drögen Jahresrückblick zu langweilen, wie ich es ursprünglichvorhatte, kommt miir schon wieder etwas dazwischen. Darum schiebe ich mal meine Charaktere vor. Sollen die euch doch einfach mal Weihnachtsgrüße übermitteln.

Der erste davon kommt (nicht so ganz freiwillig) von meinem Hamsterhelden Ambros, der im kommenden Jahr in “Herr der sieben Königreiche” sein Debüt geben darf. Na auf, … Ambros. Nicht so schüchtern.

 

An alle jene, deren Augen sich nicht abwenden können von diesem Gruße,

man trug mir zu, dass ihr euch sehr über weihnachtliche Grüße aus meiner Pfote freuen würdet. Eiderdaus!

Da stellen sich mir ja gleich zwei Fragen völlig parallel auf einmal. Da unsere Gehirne sehr wohl in der Lage sind, dies gleichzeitig zu verarbeiten, die Augen von euch Echtweltlern allerdings kaum, erläutere ich euch das aber mal eine nach der anderen. Zum besseren interdimensionalen Verständnis und so.

Denn erstens: Wie kommt es, dass ihr von mir erfahren habt?

Ich bin, mal ganz unbescheiden zugegeben, zwar kein unwichtiges Subjekt, nur gerade eben – aber das bleibt unter uns! – zufällig in einem etwas ungünstig gestalteten Körper zwischengelagert, aber dennoch stelle ich es mir sehr unwahrscheinlich vor, dass mein Ruhm sich über die Grenzen der sieben Königreiche hinweg so ausgebreitet haben soll.

Nun, sei es wie es sei. Kommen wir zu meiner zweiten Frage: weihnachtlich?!

Ja mal ganz alle Krallen am Drachen gelassen; – wie kommt man dennn auf die Idee, dass ICH oder irgendwer sonst aus den Königreichen so etwas wie weihnachtlich Geist verbeiten könnte?

Wisst ihr Echtwelt-Menschen denn überhaupt, woher das Wort WEIHnachten wirklich kommt?

Also wirklich wirklich. Nicht eure Version davon. Ich meine, immerhin seid ihr vor zwölftausend Jahren auch aus dem interdimensionalen Bund ausgeschieden, weil ihr beschlossen habt, eure bis dahin weitest entwickelte Zivilisation im Meer zu versenken und sämtliche Abkommen mit anderen Parallelexistenzen zu der euren Welt zu leugnen. Ja, seitdem nennen wir euch ‚Echtweltler‘. Euer unbedingter Glaube daran, dass eure Realität die einzig wahre ist, ist schon irgendwie … putzig.

Aber andererseits seid ihr auch gleichzeitig legendär. Überall in den sieben Königreichen wird nämlich die Geschichten von den Menschen aus Echtwelt erzählt, die aus den einstigen Klagenächten ein Fest voller Glanz und Gemeinschhaft haben werden lassen. WEIHnachten kam nämlich ursprünglich von WEHKlagen, nicht von geweiht. (Da können euch die Priester eure Welt noch so viel dagegenhalten!)

Die Welten, entsprungen aus der kaleidoskopischen Unordnung des absoluten Chaos, wurden nämlich in dieser dunklen Zeit einst von interdimensionnellen Verschlingern heimgesucht.

Rauhnächte, hat man es bei euch noch in den heidnischeren Kulturen genannt. Das kam immerhin näher dran als der Klamauk, den ihr nun veranstaltet.

Denn ja, eigentlich solltet ihr in dieser Zeit zitternd und wehklagend in euren Häusern harren, hoffend, dass die Weltenverschlinger vor eurer Dimension Halt machen werden und lieber … naja, eben wen anders verschlingen.

Stattdessen sitzt ihr um einen bunt geschmückten Baum, der extra fünf bis zwölf Jahre wachsen darf, um in vier Wochen in einer beheizten Stube mit Glitzertand behängt für familiären Unfrieden zu sorgen. Dazu beschenkt ihr euch im Überfluss mit Dingen, die eure Existenzebene an den Rand der Selbstzerstörung bringen, und esst so viel ungesunde Dinge, das ihr alle drei Wochen danach überlegt, wie ihr euch am effektivsten wieder aushungern könnt.

ABER, und das erzählt man hier bei uns all den kleinen Gnomen- und Zwergen-. Halbling- und Elfenkindern, und bestimmt auch den Draugen und Trollen und Koppern und Ghasten und wie sie nicht alle heißen, ihr habt es geschafft, aus einer Zeit der Hoffnungslosigkeit und der Dunkelheit ein Fest des Überflusses, der Verschwendung und manchmal auch des Lichtes und der Liebe werden zu lassen. Und das ihr Lieben, ist eine Leistung, für die sämtlich Wesen aus allen Dimensionen die Menschen von Echtwelt stets beneidet haben.

Darum wünsche ich euchh, ganz gleich wie und wo und mit wem ihr dieses Fest begeht, dass der Glanz euch durch die dunklen Tage des Jahres trägt und der Glanz dieser menschlichen Fähigkeit zu lieben und Schönes überall zu finden, euch euer ganzes Leben lang begleiten möge.

Mit hochachtungsvollen Hamstergrüßen,

Ambros Astorion.

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