Kategorie-Archiv: Allgemein

Das Herz des blauen Drachen – Coverreveal

 

Es ist Zeit, Thor Allion an Deterim ad Adran – die Schwingen, die die Mitternacht gebar – endlich fliegen zu lassen.

Ich hoffe natürlich, dass vielen von euch der Drache bereits ein Begriff ist, und doch dürfte es ebenso viele erstaunte Gesichter geben, wenn ihr seinen wahren Drachennamen lest. Für mich kam diese Geschichte ebenso unerwartet wie vor langer Zeit die ersten Bilder zu dem düsteren Märchen um Aljana und Llewellyn, welches ich im Stern von Erui schließlich niedergeschrieben habe.

Doch eins nach dem anderen

Eine Geschichte in Erui zu schreiben, ist, als würde ich sie selbst erzählt bekommen.

Das wissen zumindest einige, die Interviews mit mir folgen, oder die mich bei den seltenen Lesungen schon einmal live erlebt haben. Was vielleicht etwas seltsam klingt, ist für mich tatsächlich wahr. Erui ist kein ‘Plot’ den ich erfinde. Die Geschichte hat schon immer mich gefunden. In meinem Kopf hat sie sich in jeder nur denkbaren möglichen Wendung erzählt. Es hat mich lachen und hoffen und weinen lassen; und irgendwann war der Drang, es zu teilen so groß, dass ich begann, es aufzuschreiben.

Der Stern von Erui sollte meine einzige Geschichte bleiben

Wie ihr aber wisst, wenn ihr euch auf dieser Seite umseht, dann ist das schon lang nicht mehr der Fall. Noch bevor der Stern beendet war, ließen die Figuren mir Platz für neue Charaktere. Neue Geschichten, ganz anders als das epische Schicksal ihrer Welt.

Zwischen all diesen neuen Helden und Antihelden regte sich dann auch jene mächtige Stimme, die im Stern in Buch eins und zwei zu Wort kommt und doch nicht mehr ist als ein Schatten ihres alten Selbst.

Ich heiße nicht Thoran.

Doch meinen wahren Namen können die Sterblichen kaum aussprechen.

Wie er erschaffen wurde, wie wir Menschen ihn erträumten, als die Urgewalt in unseren eigenen Seelen, durfte ich in Band zwei -Schattenkriege- erzählen. Nur war da mit einem Mal so viel mehr. Thoran zeigte mir durch seine Augen ein ganz neues, ganz anderes Erui. Im Stern ist es kurz vor dem Untergang, doch gibt es Hoffnung. Damals, zur Zeit, als er sich seiner größten Angst stellen musste, war es bereits zum zweiten Mal untergegangen und Krieg und Schatten waren bitterer Alltag geworden. Die Legende vom Stern? Jeder kannte sie damals, doch sie galt als erfüllt und es war nicht das Licht, das den Sieg davon getragen hatte.

Auch für mich war es somit ein neues Erui, das Schauplatz dieser Geschichte wurde

Manche der alten Städte standen noch, die im Stern schon keiner mehr kennt, neue Karten mussten her, die ich immer noch vervollständige. Was aber, werdet ihr nun zu Recht fragen, verbindet die beiden Geschichten denn, außer dem übermächtigen, zornigen Drachen?

Hier kommen nun ein paar Figuren ins Spiel, die im Stern Eruis Geschicke im Hintergrund lenken und leiten. Durch ihre Verbindung zum Himmel wissen sie um vieles, was weder der Rat der Könige, noch das einfache Volk wissen kann. Erui zu schützen und damit seinen Kindern zu dienen, war seit jeher die Aufgabe des Heiligen Rates.

Vor einer Ewigkeit wurde die Mondkrone der Herrin von Nualschadan und das Szepter der Sonnenpriesters noch weitergereicht. Gwendolyn, Mendric, Ariman und Luani sind jedoch bereits Wächter seit ungezählten Sommern. Ewige Wächter. Weil der Himmel nur ihnen vertraute? Weil sie damit geehrt wurden für lange Jahre der Treue? Weil sie mächtiger waren, als alle Wächter vor ihnen? Oder ist es doch wahr, dass die Ewigkeit ein Fluch des Himmels war, für ein Vergehen, das sie vor langer Zeit begangen hatten, und das Erui beinahe vernichtet hätte?

Wie ihr seht, kann ich auch jetzt die Fragen, die sich stellen nur anreißen.

Der Stern von Erui hat seine ganz eigene Geschichte.

Er handelt von der jungen Fenia, die als letzter Mensch die Nebelgrenzen zwischen unserem und dem magischen Reich überwinden kann. Und auch wenn die Wächter und der Drache darin ihre Rolle spielen, so war es doch an der Zeit, ihnen Platz für ihre eigene Geschichte zu geben.

Dieses Jahr im National Novel Writing Month will ich mich wieder nach Erui begeben, damit Himmelsfürst Thoran endlich zu euch fliegen kann.

Bis dahin dürft ihr euch mit mir an dem bezaubernden Cover erfreuen, das Alexander Kopainski für den ersten Band gestaltet hat.

Ein neues Erui. Ein ganz anderer Coverstil. Ich bin gespannt, wer mir diesmal über die Grenzen des Nebelreiches folgen möchte. 🙂

 

Das Herz des blauen Drachen -Ein uralter Schwur

Liebe Grüße,

Eure Sylvi

 

Frankfurter Buchmesse – Letzte Vorbereitungen

Hallo, liebe Sternenwanderer!

Ihr habt hier auf der Seite ja nun schon länger nichts mehr von mir gehört. Das lag definitiv nicht daran, dass hier seit Leipzig nichts los war. Im Gegenteil. Sehr viele neue, großartige Projekte und Ideen kamen auf und die Planung und Umsetzung haben einfach all meine Aufmerksamkeit in Anspruch genommen.

Aber eines nach dem anderen.

 

Märchenspinnerei meets …

Was sich darunter genau verbirgt, das werde ich euch erst nach der Frankfurter Buchmesse verraten können. Die LBM legte allerdings den Grundstein. Mehr als ein Verlag trat an uns heran und zeigte sich interessiert an der Reihe, in der es freie Autoren nun schon seit über 2,5 Jahren schaffen, gemeinsam, diszipliniert und mit durchweg konstanter Qualität Bücher im selben Format zu schreiben, zu produzieren und zu vermarkten. Und das, obwohl die Ideen und ihre Umsetzung manchmal nicht unterschiedlicher sein könnten.

Mit Susanne Eiseles “Das erste Lied” erschien allerdings schon der vierzehnte eigenständige Roman in unserer Reihe. Zeit also, um dieses Mega-Projekt langsam zur Ruhe kommen zu lassen?

Eher im Gegenteil, denn nun drehen wir erst richtig auf. Mit wem wir aber in welcher Weise die Zusammenarbeit gewagt haben, wie gesagt, dazu an späterer Stelle mehr.

 

Stern, Sterne, Sterne und Drachen

Die, die mir regelmäßig folgen, wissen ja bereits: Warum EIN Monsterprojekt stemmen, wenn man gleich ZWEI Wuppen könnte?

Daran bin ich aber wirklich nicht selbst Schuld. Das mag ich nur mal betonen. Erui ruft einfach nach mir. Ich kann mich seinem Zauber nicht entziehen. als wäre ich nur die Seherin, die durch die Schleier blickt, zwingt die Geschichte mich einfach, sie immer weiter und weiter in all ihren wundervollen, traurigen, düsteren und bezaubernd schönen Facetten zu erzählen.

“Heimkehr” ist bald komplett auf Englisch übersetzt und soll dann unter dem Titel “Song of a Falling Star” erscheinen.  Gleichzeitig wütet auf meiner Festplatte Drachenfürst Thoran, damit “Das Herz des blauen Drachen – Ein uraltes Versprechen” bald den Auftakt zur neuen Erui Trilogie geben kann.

Das cover dazu ist bereits Alexander Kopainski fertig gestaltet worden und ihr dürft es sehen, wenn der Klappentext steht.

 

Genug Gründe für die FBM

Geplant war ja eigentlich nur der BuCon in Dreieich. Durch die Einladung der Verlage Zeilengold und Gedankenreich, darf ich mich darauf freuen, meinen Lesern nun endlich auch im Rahmen von Deutschlands größter Buchmesse zu begegnen.

Ich bin schon sehr gespannt und natürlich auch ein wenig nervös. Aber was wäre die Messe ohne Vorfreude Lampenfieber?

 

Bis hoffentlich ganz bald,

 

Eure Sylvia

 

 

Ashuanspiel von und mit Janna Ruth

Guten Morgen ihr Lieben,

 

lange habe ich auf der Seite nichts mehr von mir hören lassen. Aber die meisten, die ab und an mal bei mir reinschnuppern wollen, tun das ja ohnehin auf den sozialen Medien. 🙂

Heute habe ich allerdings das große Vergnügen, an der Abenteuer-Aktion meiner geschätzten Kollegin Janna Ruth teilzunehmen und ihr damit für Ashuan alles gute zu wünschen.

 

Mit Wolfsblut erscheint in dieser Urban-Fantasy-Reihe nämlich der zweite Teil.

 

Das Besondere an der Reihe ist, dass es kein Roman ist, sondern in Drama-Form (Theaterstück) geschrieben wurde. Janna spielt darin die Vorteil von knackigen Dialogen und großartigem Charackter-Interplay voll aus. Es lohnt sich also. 🙂

 

Und damit sind wir hier bei mir auch schon bei Station 10 des

 

#Ashuanabenteuer 

Du hast keine Chance. Die Hunde stürzen sich auf dich und zerfleischen dich zwischen ihnen. Dein Abenteuer endet leider schon hier.

Wenn du noch mal probieren möchtest, einen anderen Weg zu gehen, gehe zurück zu BÜCHERHEXE.

 

Ich wünsche euch allen viele Glück und viel Spaß.

 

Eure Sylvia 🙂

 

 

Märchenralley 2018 – Halt im Auquarium

Kein Sommer ohne Märchen

 

Und kein Märchensommer ohne eine spannende Ralley hin zu allen Blogs, die sich den Märchen genauso verschrieben haben wie Anne. Dieses Jahr sind wir schon in Runde 4 angekommen, und ich sehe schon von weitem die rauchenden Köpfe.  (Wer den Anfang noch nicht kennt, der kann mit der Rätseljagd hier beginnen.)

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Aber kommt! So schwer waren die Fragen bis zu mir ja nun nicht … oder?

 

Na, da trifft es sich doch gleich, dass ich euch zum Abkühlen zu einem Sprung ins Aquarium einlade, denn da spielt mein Fantasy-Märchen “Der Axolotlkönig”. Wie der Name schon vermuten lässt, ist die Geschichte an den Froschkönig angelehnt und  genau darum bin ich die Station Froschkönig ;).

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Ich habe lange überlegt, was ich euch kleines, feines mitbringen könnte, damit der Beitrag nicht nur ganz trocken wird und habe mich für die verschiedenen Varianten des Covers entschieden. Die, die das Buch kennen, wissen, die mittlere wurde letztendlich gewählt, aber sicher würde mich interessieren, ob ihr das alle genauso seht, oder ob euer Favorit nicht eine der anderen gewesen wäre. 😀

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Lasst mir gerne einen Kommentar da und viel Glück bei der Ralley. Ein Exemplar meines Buches ist natürlich auch unter den Gewinnen.

 

Und damit kommen wir zum Wichtigsten:

 

Mein Buchstabe für euch ist ein D.

 

Und meine Frage lautet wie folgt:

Welche Figur tritt im Froschkönig auf?

 

A) Wenn ihr glaubt das war Der Großwesir dann huscht mal hinüber in die Märchenspinnerei und lasst euch da den nächsten Buchstaben zusammenspinnen.

B) Wer sich sicher ist, das kann kein anderer sein als Der Ritter Kunibert werdet ihr mit ihm zu eurem nächsten Buchstaben bei Julia reiten können.

C) Und wer meint, es müsse sich um den  eisernen Heinrich handeln, der findet bei Sabrina seinen nächsten Buchstaben.

Rallye-Banner

 

Fynn und Leonie drücken euch alle Finger und Flossen und hoffen, wir lesen uns mal wieder.

Auf bald im Aquarium oder jeder anderen meiner phantastischen Welten.

 

Eure Sylvia

 

 

Wie man einen Epos schreibt – Keine Anleitung!

Keine Anleitung – nur ein Erfahrungsbericht

 

Ich sehe und lese sie immer wieder, die schlauen Ratgeber-Artikel, die einem erklären, wie man dies und das und jenes tut. So einer ist das hier nicht. Meine Philosophie ist, dass wir alle sehr unterschiedlich sind und unsere Wege, Dinge zu tun, sind es ebenso.

Manche lesen all diese Schreibratgeber und setzen sich dann hin und erschaffen einen tollen Roman. Manche schaffen es trotz tausend Kursen nicht, und andere, so auch ich, machen einfach, und am Ende kommt ein Buch raus … oder drei … und dann werden es immer mehr.

 

Natürliches Wachstum auch für phantastische Welten

 

Karte Erui WordPress2

 

Dieser Artikel hier entsteht auf der Frage, wie genau ich Erui eigentlich erschaffen habe. also, wie es entstanden ist.

Angedeutet habe ich das ja immer wieder mal in diversen Artikeln und Interviews, doch tatsächlich kann ich euch einen ziemlich detaillierten Werdegang meiner Welt benennen. Und eins ist dabei sicher: Sie entstand nicht einfach über Nacht. Sie war immer irgendwo ein Teil von mir, solange ich denken kann.  Aber wie auch ich hat sie sich verändert und musste erst reifen, um zu der Welt zu werden, die ihr im Stern von Erui bereisen könnt.

Am einfachsten mache ich es mir da vermutlich, indem ich diesen Werdegang in drei Phasen einteile:

Die Frühphase – Eruis erste Anfänge, erste Strukturen, die ich im Kopf hatte und die es von den ersten Tagträumen bis in meine fertige Welt geschafft haben.

Die Phase des Bewusstwerdens – Erui bekam seinen Namen, der Plan, die Geschichte um Aljana und Llewellyn niederzuschreiben, stand fest.

Das Verwerfen der ersten Version und damit die Neufassung der endgültigen Trilogie.

 

Frühphase – Alles nur in meinem Kopf

 

Ich gebe es frei und offen zu: Ich war und bin eine Tagträumerin. Und damit ja vermutlich nicht allein. Also Hände hoch, wer als Kind auch diesen Ort in seinem Kopf hatte, an den er flüchten konnte, wann immer die Welt ihn nervte, langweilte oder sogar unerträglich war. Der Ort angefüllt mit den Helden aus Büchern, Comicy, Serien, Filmen mit denen man schon immer gemeinsam Abenteuer erleben konnte, so wie man wollte.

Für mich lag diese Welt stets in einer Blase umgeben von Nebel, durch den ich treten konnte und schwupps war ich da. Ich erinnere mich sogar noch ziemlich genau, wer so alles dieses Kopfkino bevölkert hat, aber das ist so persönlich, dass es nur mir gehört.

Nur eine Parallele zu Erui gibt es: Ich selbst konnte damals schon immer die sein, die mit einem Schwert in der Hand die Welt rettete. 😉

 

Phase 2 – Erui bekommt seinen Namen

 

Irgendwann schlichen sich in meine Tagträume dann aber auch immer wieder diese Geschichten und Dialoge von ganz anderen Geschehnissen, die mit dem übrigen nicht viel zu tun zu haben schienen. Eine eigene Geschichte mit eigenen Figuren, die ich nicht irgendwo entliehen hatte, wuchs.

Mit elf beendete ich mein erstes Buch und als ich zwölf/dreizehn war, wurde es veröffentlicht. Ziemlich genau in diese Phase kann ich den Gedanken legen, dass ich diese Geschichte, die ich immer wieder sah, von meiner Traumwelt loskoppeln wollte, um ihre ihre ganz eigene Welt zu geben.

Die Zeilen, die ihr aus dem Anfang von Band eins kennt, schrieb ich in ihrer ersten Version mit 14:

Nebel.

Blicke verlieren sich darin. … Alles verzerrt, verschwommen.

Graue Unwirklichkeit. …

Aus dem Gedanken, was mit Träumereien passiert, wenn man sie fertig geträumt hat, folgte schließlich die Schöpfungsgeschichte Eruis, mit der der spätere zweite Band eröffnet wird und ebenfalls damals fand ich den richtigen Namen für diese Welt.

Angelehnt an einige Namen aus alt-irischer Folklore und nordischen Geschichte kam er mir in den Sinn und ich dreht ihn im Kopf hin und her und fand ihn passend. Danach gab es für Erui kein Halten mehr. Es wuchs und wuchs und auch die Geschichte vom Stern erzählte sich wie von allein.

Ich begann es aufzuschreiben und war nach 200 Seiten ziemlich stolz auf mich. Auch alle Freunde, denen ich es zu lesen gab, fanden es toll. Alle, bis auf einen. Dieser eine, mein bester Freund, bestätigte, was ich selbst schon die ganze Zeit im Gefühl hatte, aber hören wollte ich das natürlich nicht: Die Geschichte war ganz nett, aber bei weitem noch nicht der packende Epos, den ich in meinem Kopf wie einen Film vorwärts und rückwärts laufen lassen konnte.

Phase 3 – nichts macht so glaubwürdig, wie eigene Erfahrungen

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Dieses Kostüm stammt noch aus meiner RPG-Zeit.

Ich hatte es mit 15 schon geahnt und sogar in einem meiner sporadischen Tagebucheinträge festgehalten, dass ich glaubte, dass ich diese Geschichte erst richtig erzählen könnte, wenn ich selbst ein wenig älter geworden war. Mein bester Freund und mein Gefühl bestätigten mir das nur, auch wenn ein Teil von mir sich an die Idee klammern wollte, dass ich doch schon eine ganz schön imposante Geschichte geschaffen hatte.

Was mir allerdings half, meine Figuren in ein neues Licht zu rücken, war gerade mein neuer Freundeskreis, den ich durch Live-RPG kennengelernt hatte. Unser Spiel “Archaica” basierte auf dem Prinzip, dass unsere Welt mit den ‘Schleierreichen’ verbunden war.  Es gab die sechs Sphären: Ordnung-Licht-Leben-Chaos-Dunkelheit-Tod. Zwischen Ordnung und Licht lag die Sphäre der Engel, zwischen Licht und Leben die der hellen Feen, zwischen Leben und Chaos die der Werwesen, zwischen Chaos und Dunkelheit das Reich der Dämonen, zwischen Dunkelheit und Tod das der Geister und zwischen Tod und Ordnung das der Vampire. Alle diese Wesen waren in ihren Ansichten starr und konnten nur nach den Prinzipien ihrer Reiche handeln. Ein Setting, das so nah an der Entstehung Eruis war, dass ich es wagte, einen Character zu erschaffen, der mich meiner Protagonisten nahe bringen sollte.

Als Lichtfee Aljana habe ich fortan die Schleierdomäne Limburg vor dem Einfluss der dunkeln Sphären zu bewahren versucht und festgestellt, wie schwierig es ist, wenn man als Kreatur des Lichtes nur auf die Methoden der guten Seite zurückgreifen kann. Verrat, Mord, Intrigen, wann immer wir die Instrumente der Feinde benutzten, gab es Brüche in unserem Charakter, die uns selbst mehr und mehr auf die dunkle Seite zogen.

Wir haben Abende lang darüber diskutiert, ob und wie es möglich sei, eine Welt zum Guten zu kehren, ohne die eigenen Prinzipien zu verraten, und je tiefer ich in dieses Denken geriet, umso mehr flossen diese philosophischen Gedanken auch in den Stern.

Am Ende hat unser Bündnis an Lichtfeen und Engelswesen übrigens das Spiel für sich entschieden und eine Domäne des Lichtes erschaffen. Doch für mich war das kein Triumph. Unter den mächtigen Gesetzen, die wir nach den Regeln damit ausrufen durften, wurden gnadenlos und ohne Wenn und Aber Alle dunklen Wesen und Anhänger dunkler Sphären entmachtet oder hingerichtet. Ein bitterer Beigeschmack, der zu einem Neustart des Spiels führte und für mich zu einer Erkenntnis: Ich hatte selbst nur Mitleid. Mitleid für Wesen, die nach den Regeln dazu verdammt waren, niemals Freundschaft, Liebe, Ehrlichkeit und Wahrheit kennenzulernen und ich nahm die Lehre zusammen mit der Kritik meines Freundes mit in mein Sabbatjahr, wo die Gedanken schließlich die neue Version des Sterns ins Rollen brachten.

Gut und Böse, Licht und Schatten, Tod und Leben – all das sind Aspekte des Menschseins. Anders, als die Wesen, die auch in meiner Geschichte dazu verdammt sind, nur das eine zu kennen, ohne das andere je erreichen zu können, hingen meine Protagonisten mit ihren Herzen und Seelen zwischen all diesen Welten in der Luft.

die Geschichte hat sich in der Neufassung nicht verändert, doch die Sicht, die ich dem Leser darauf gewährte, drehte sich gewaltig. Das Rätsel um den Kern unserer Seele wollte ich von allen Seiten beleuchten. Keinem Charakter von Anfang an den Vertrauensvorschuss der Hauptprotagonisten geben, damit man sich ganz einlassen konnte, auf die Suche nach der Wahrheit und die Erkenntnis unter wie vielen Versionen der Wirklichkeit diese manchmal verborgen liegt.

Darum gibt es letztlich so viele wechselnde Perspektiven. Wie bei einem Blick durch ein Kaleidoskop kann man nur durch das Zusammenfügen jeder einzelnen davon am Ende das Große Ganze sehen.

so, liebe Janina, jetzt weißt du (so grob und im Schnelldurchlauf), wie der Stern von Erui entstanden ist. Zumindest manche Aspekte davon. Ich hoffe, dir und allen anderen, die diesen Artikel lesen, hat es Freude gemacht.

Und wie ihr seht: Es ist nur eine mögliche Methode, Welten zu erschaffen. Andere Autoren haben ihre eigenen und das ist gut so, sonst würden wir alle dieselbe Geschichte auf dieselbe Weise erzählen.

Einen schönen Sonntag 🙂

Der Stern von Erui- ein Schattenspiel
Der Stern von Erui- ein Schattenspiel (von meiner geschätzten Kollegin Theresa Bauer)

Eure Sylvi

 

Aus dem Leben eines Welsh Ponys – Tagebuch des Bösen #1

Eintrag #1 am 10.696 Tag meines irdischen Daseins.

Vermutlich sollte ich aber besser Gefangenschaft sagen. Seit ich nämlich die Augen in dieser Welt öffnete und das erste mal die Sonne erblickte, habe ich nach dem Blick auf den Himmel und seine fantastisch unvorstellbare grenzenlose Offenheit als nächste meinen Blick gesenkt … und nur noch Zäune gesehen.

Zweibeinige Wesen, die sich selbst ‘Menschen’ nennen, stellen sie auf, um unser eins den freien Zugang zu den wirklich interessanten Orten dieser Welt zu verwehren.  Meine Mutter hat mir allerdings schnell gezeigt, dass jede Art von Zaun – oh ja, diese perfiden Abartigekeiten kennen in ihrer Variabilität keine Grenzen – dennoch irgendwo eine Schwachstelle hat.

Auch der Zaun, hinter dem ich derweil darben muss, hat eine solche. Ich habe es genau berechnet. Es gibt einen vorgegebenen Ablauf, wie und was die Menschen, die sich erdreisten, mich als ihren Besitz zu sehen, jeden Abend machen, wenn sie kommen um uns von unserem langweiligen Stück Gras wieder in den Bunker zu bringen.

Ich bin ja mal gespannt, wer kommt. Wenn es der große Ältere ist, dann wird es heute ganz einfach. Der ist einfach zu gutmütig.

Da ertönt ein schriller Pfiff. Verdammt. Die hat mir grade gefehlt. sie war auch mal so ein kleines Naives Blondchen mit Zöpfen, das auf ein Klimpern meiner großen braunen Augen dahin geschmolzen ist. Aber mittlerweile.

Doch oh … was tut sie denn da. OHA, ein bisschen langsam heute, junge Frau, was?

Haha das schaff ich bevor sie den Zaun wieder zu hat. Nur einmal kurz Anlauf. Dreißig ist doch kein Alter für eine wie mich. Freiwihihihihihihieit!

Kom, Zihetochter, nimm deine dusselige schwarze Tochter mit, jetzt zeig ich dir endlich die Welt. PAH, Mensch, da guckste dumm aus der Wäsche wie?

Etwas später an diesem Abend:

 

Ich hänge an einem Strick. Natürlich hänge ich wieder an einem Strick. Und ich kann ruckeln und zuckeln so viel ich will. Ach Mensch Leute, warum seid ihr denn so Weicheier? Ich hätte euch gar nicht mitnehmen sollen.

Wenn der Schimmel nicht so fett gefressen und selbstgefällig angehalten hätte, wäre mein Ziehkind mir weiter gefolgt. Die vertraut mir blind. Ganz egal was ihr ‘Frauchen’ für Töne von sich gibt. Pfeifen rufen, Schreien, Bitten. Hilft nicht. Ich bin die Chefin hier im Ring. Kapier es endlich.

Allerdings muss man den Menschen lassen, dass sie gar nicht so dumm sind. Mich mit den großen dröhnenden Radmaschinen ein zu kreisen und dann von hinten angelaufen kommen. Wenn die anderen sich dann noch ergeben, hab ich einfach keine Chance. Dabei bin ich nicht weit gekommen. Grade so zum Nachbarort. Und ich habe es wieder nicht gefunden.

Dreißig Jahre suche ich jetzt und suche und suche. Aber ich gebe nicht auf. Zumal ich mich dieses Jahr wieder richtig fit fühle. Muss an dem seltsamen Pamps liegen, den ich aus dem Schweinetrog zu fressen kriege. Unverschämtheit eigentlich. Dabei gibt es Hafer im Überfluss. Dass hat meine Ziehtochter mir erzählt. Eine ganze Tonne voll. Steht genau vor ihrem Kerker.

Diese Menschen sollen sich mal in acht nehmen. Säuseln immer von, armes altes Mädchen. Pah! Wenn die wüssten. Ich fange doch gerade erst richtig an.

 

French Sikanda, Tochter des King

Herr der sieben Königreiche – Band 1 zum Vorbestellen

Kann ein Hamster wirklich Herr der sieben Königreiche sein?

Oder ist es am Ende doch eher der schrecklich schaudrig schnöselige Rangun Roxxor?

Diese Frage wird vielleicht noch beantwortet werden im Laufe der Reihe. Doch beginnt die Geschichte meines wohl ungeplantesten Projektes ganz anders.

Zitara Zaylandra, Voodoodienstleistungen aller Art, -Verzaubern, Verbannen, Entfluchen; oder das jeweilige Gegenteil davon -, lebt abgeschieden und getrennt von ihrem Zwergenclan in der Einöde Dramuriens nahe der Berge der Verdammnis. Die Hütte, in der schon ihre Großmutter dem Zaubergeschäft nachging, ist nur einen Steinwurf entfernt von der berüchtigten Grotte der Tausend Wunder. Der Alltag hier ist eher dröge, bis eines Nachts der gnomische Möchtegern-Meisterdieb Maljosh mit einem plüschigen Problem vor ihrer Tür steht.
Sie soll seinen Hamstergefährten Ambros von einem dunklen Fluch heilen, bevor das bemitleidenswerte Wesen sich den letzten Rest seiner Seele aus dem Leib hustet. – Im wahrsten Sinne des Wortes!
Um dafür die sieben Zutaten der Macht zu beschaffen, müssen sie wohl oder übel hinab in die tiefsten Teile der Grotte, aus denen noch kein Abenteurer lebend zurückgekehrt ist. Doch mit Zitaras grenzenloser Selbstüberschätzung und Maljoshs linken Händen kann eigentlich gar nichts schiefgehen …

Wer von euch ist mutig genug, dem Ruf der Grotte zu folgen? Wer kommt hinter das Geheimnis der peregreinschen Ebene oder der letzten Gruft?

Vorbestellen kann man das Ebook hier.

Die gedruckte Version soll ebenfalls ab dem 23.05. erhältlich sein. 🙂

 

Ambros, Zitara, Maljosh, Lyrion und ich freuen sich auf euch und wünschen euch vor allem VIEL GLÜCK IN DER GROTTE DER TAUSEND WUNDER.

😉

Der Deutsche Phantastik Preis 2018 – Eine Überraschung der Extraklasse

banner DPP

Es gibt Tage, da verliert man. Und es gibt Tage, da gewinnen die anderen.

 

So oder so ähnlich fühlt sich Autorendasein an gefühlt 300 von 365 Tagen an. Man hat sein Wortsoll nicht geschafft. Oder man hat schon wieder viel zu viel Zeit mit Marketing verbringen müssen. Oder irgendwer hat die neue Idee zerrissen, in die man grade ganz verliebt war, und jetzt kommt einem alles ALLES ALLES, was man macht nur noch oberflächlich und leer und unnütz vor und man fragt sich: Warum eigentlich?

Dafür, dass nur jeder 1000ste Leser eventuell und vielleicht mal ne Rezi schreibt? Dafür, dass man sich immer und immer wieder fragen lassen muss, ob man denn wirklich ein echter Autor ist? Sei es von Zeitungen, von Buchläden von Verlegern. Sprich, man fühlt sich oft einfach nur unendlich unzureichend in dieser Branche.

 

Und dann gibt es Tage wie diese

axolotl-Plakat 2018 Antho-Plakat 2018

Holler-Plakat 2018 Schuhe-Plakat 2018 Sohn-Plakat 2018

 

Tage, an denen man erst über die sozialen Netzwerke erfährt, die eigene Antho hat es auf die Longlist des DPP geschafft. Wow! Freude. Stolz. die Märchenspinnerei hat eine Wertschätzung erfahren, die in dieser Branche echt was bedeutet. Man arbeitet also weiter vor sich hin und denkt an nichts Böses, bis man dann abends endlich selbst einen Blick auf die Liste der Nominierten wirft.

… und fast mit Schnappatmung vom Stuhl fällt.

Nicht ein Titel der Spinnerei oder zwei stehen auf der Liste. Nein. 5. In Worten F Ü N F!

Fünf Büchern an denen ich selbst im vergangenen Jahr mit gemacht habe. Sei es als Autor, im Lektorat, als Mutmacher auf den letzten Metern vor der VÖ, als Coach eines ganz unverhofften Debüts oder als Herausgeberin einer Anthologie.

 

Die Märchenspinnerei – ein Herzensprojekt

 

Ich habe die Tage im letzten Jahr nicht gezählt, an denen ich mich fragte, warum und wofür, und ob es den Stress denn wert sei. Aber jetzt, jetzt, wo für mich Ruhe einkehrt und ich mit den letzten Vorbereitungen für Leipzig ganz entspannt wieder Zeit zum Durchatmen finde, ist diese Liste wie ein kleines Geschenk.

Ein Geschenk an die verrückte und wagemutige Gruppe, die sich zuzwinkert in einem Forum vor zwei Jahren beschloss: Lasst uns doch mal den Buchmarkt revolutionieren.

Dass es ne spinnerte Idee war, war uns allen klar. Die Arbeit viel zu viel, die Ziele zu ambitioniert und der Erfolg unwahrscheinlich. Und jetzt DAS.

 

Es ist zu schön, um wahr zu sein

 

… und doch ist es war.

Aber anders als jemals erwartet oder gedacht. … Ganz anders. 😉

 

Vielen Dank, dass ich das hier erleben darf.

 

Und klar, noch der Link, für alle die für eins unserer Bücher, oder auch jedes andere tolle Fantasy-Buch abstimmen wollen.

Abstimmung DPP-Longlist.

 

Eure Sylvi

 

Blogger gegen Cybermobbing – Ein Märchen als Vermittler

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Cybermobbing – eines von vielen Problemen der gläsernen Gesellschaft

 

Mit diesem Beitrag möchte ich heute die Kampagne starten, die ich mit einigen tollen engagierten Bloggern geplant haben. Ausgehend von ihren Rezensionen zu meinem Jugendbuch “Der Axolotlkönig” kamen wir ins Gespräch und stellten fest, dass uns alle das Thema in irgendeiner Weise berührt und am Herzen liegt.

“12. November im schrecklichsten Jahr meines Lebens …”

Damit beginnt in der Geschichte, die erst locker und fröhlich-frech daher kommt, das Tagebuch meiner Protagonistin Leonie. Sehr bald wird klar, dass sie selbst nur bedingt Anteil daran hat, dass dieses Jahr an der neuen Schule für sie zum Spießrutenlauf durch die Hölle wird.

 

Ein Spießrutenlauf, der mir selbst nur allzu bekannt ist

 

Seit der Veröffentlichung im Februar bin ich in zahlreichen Interviews gefragt worden, ob ich mich denn selbst mit der Figur der Leonie identifizieren kann. Ein Mädchen, das schlicht aufgrund seines Andersartigkeit – anderer Musikgeschmack, andere Klamotten, anderer Look – von seinen Mitschülern gehänselt und bloßgestellt wird.

Bisher habe ich immer gesagt: Nein. Denn es stimmt. So verzweifelt wie Leonie bin ich nie gewesen.

Dennoch kann ich mich, so rückblickend, nicht daran erinnern, dass ich in der Schulzeit jemals ‘dazu’ gehört hätte. Klar hat man Freunde, doch wie meist bei Teenagern halten solche Freundschaften selten lang und wechseln oft.

In der Oberstufe auf der Abschlussfahrt gab es schließlich ein Ereignis, dessen Details ich heute, so oft ich sie rekapituliere, noch immer nicht ganz fassen kann, weil es unwirklich und abstrus wirkt, was damals wie zum nächsten führte. Danach, das ist mir noch sehr präsent, war ich im Jahrgang jemand, der auf den Gängen gemieden und geschnitten wurde. Für etwas, an dem ich nicht die schuld trug, weil es überhhaupt keine Situation war, in der ein Schuldiger zu finden gewesen wäre. Dennoch war es die bequemste Lösung für alle anderen mich rauszupicken und zu sagen: Du hast diesen Abend ruiniert.

Heute weiß ich: Ich würde genauso wieder handeln.

 

Ein Märchen als Vermittler

 

Ohne es bewusst zu merken, hat mich die Situation damals krank gemacht. So krank, dass ich während meiner Abiturprüfungen ins Krankenhaus musste. Es hat nicht nur meine körperliche Gesundheit beeinträchtigt sondern damit auch alle meine Lebensträume in Gefahr gebracht. Tiermedizin konnte ich nur mit einem Nummerus Clausus studieren, und den zu erreichen wurde in dieser Situation extrem schwer.

Am Ende wandte sich dennoch alles zum Guten. Mein Freundeskreis, der mit der Schule kaum Überschneidungen kennt, half mir, Abstand zu gewinnen. Und als Jahre später eine ehemalige Freundin zu mir kam und sich für all das entschuldigte, was damals geschehen war, platzte schließlich der Knoten in meiner Brust, von dem ich nicht wirklich wusste, dass er da war.

Mit meinen Veröffentlichungen des Stern von Erui trieb ich mich auch mehr in den sozialen Netzwerken herum und mir wurde irgendwann bewusst, was da teilweise sehr subtil, teilweise ganz offen, so vor sich ging. Ich unterhielt mich mit Teenagern, die betroffen waren und ich verspürte immer mehr den Drang, mit einer Geschichte auf dieses Problem aufmerksam zu machen.

Doch eine Autobiografie der damaligen Ereignisse schien mir nicht an die richtigen Leute gewandt zu sein. So etwas lasen nur jene, die sich ohnehin schon mit dem Thema befassten.

Die Gründung der Märchenspinnerei hat somit den Auslöser dafür gegeben, dass ich mein verrückte moderne Froschkönig-Adaption diesem Ziel widmete: Ein Märchen als Ausgangspunkt. Eine vertraute Geschichte. Ein altbekanntes Muster, dass Leser jeden Alters ansprechen konnte, ohne mit der moralischen Keule zu schwingen. Und dennoch eine Plattform an all jene zu appellieren, die in dieser Maschinerie aus Likes und Dislikes gefangen sind, es vielleicht selbst nicht immer merken.

 

Worte haben Macht

 

Worte können verletzen. Sie können tiefer schneiden als Messer und Glasscherben und sie können aus einem lebensfrohen, lustigen Menschen ein zurückgezogenes Häufchen Elend machen, das manchmal keinen anderen Ausweg sieht, als sich selbst für etwas zu bestrafen, für dass er nichts kann.

Jugendliche sind dafür besonders gefährdet, denn sie haben ihren Platz im Leben noch nicht gefunden, orientieren sich viel an anderen, suchen Idole und Ideale, denen sie nacheifern können.

Ich bin heute froh, dass Facebook zu meiner Schulzeit noch kein Thema war, denn ich möchte mir nicht vorstellen, was dann passiert wäre.

So kann ich heute sagen: Das Mobbing hat mich geprägt, aber nie zerstört. Und darum danke ich all den Bloggern, die sich mit mir dazu berufen fühlen, in den nächsten zehn Tagen ihre Gedanken und ihre Erfahrungen zum Thema Mobbing zu teilen.

Es fällt nicht immer leicht, und doch ist es so wichtig.

Für jene, die Opfer davon sind will ich sagen: Ihr seid nicht allein. Ihr könnt Hilfe finden und Verständnis und es ist nichts schlimmes und Peinliches daran.

Für jene, die vielleicht auch unbewusst, Täter sind, möchte ich mit auf den Weg geben: Wägt jedes Wort, dass ihr über die sozialen Medien schickt, weise ab. Manchmal haltet ihr mit einem einzigen Kommentar ein Menschenleben in der Hand – oft ohne es zu wissen.

 

Eure Sylvia

 

Weiter zu Tag 2 bei Leseengel Steffi.

Tag 3 macht Station in der Märchenspinnerei.

Tag 4 findet ihr bei der Lesemaus Rebecca.

 

 

 

 

Der Stern von Erui auf der BuchCon 2017

Zum 32. Mal wird es in Dreieich im Oktober phantastisch!

 

Und ich bin wieder mit dabei. Die BuCon, die kleine, verträumte Schwester der FBM, findet im wundervoll aufgeteilten Gemeindezentrum der Stadt Dreieich statt und ich nehme zum 3ten Male daran teil.

2015 war ich neugieriger Besucher. Doch schon dort habe ich Menschen getroffen, die mich in der Fantasy-Szene ein neues Zuhause finden ließen. Die wundervolle Anja Bagus und ich landeten gleich spontan auf einem gemeinsamen Bild, weil wir so auffällig unterschiedlich gekleidet waren. Es ging durch diverse Zeitungen und schon da war mein Gedanke: Mensch, mal so einen Stand wie diese Anja haben, das wärs!

Anja half mir seitdem aus der einen oder anderen literarischen Sinnkrise und ist mit Schuld daran, dass es ein Jahr später hieß: Der Stern von Erui als fester Programmpunkt in den Lesungen. Und dieses Jahr bin ich dann mit meinen ‘phantastischen Welten’, Erui und der Märchenspinnerei, wirklich als Stand mit vertreten.

 

Never change a running Sytem

Weil das so ist, und die LBM mit unserem Standteam an Unterschiedlickeiten schon so toll funktioniert hat, ist Cara deWinter mit ihrer Sci-Fi-Romance auch mit dabei. Ich freu mich also auf einen phantastischen Tag auf der Con, auf tolle Lesungen meiner Kollegen (Ja, hier muss man keine 5 Stunden warten, um mit den Größen der Fantastik mal ins Gespräch zu kommen 😉 ) und auch auf tolle Gespräche mit euch.

 

Eine kleine Challenge für Erui-Fans

 

Außerdem gibt es von mir an euch auch noch eine Herausforderung:

Wenn ihr einer meiner mittlerweile 5000 Leser seid, oder schon lange mit den Büchern sympathisiert, kommt gewandet als ein Charakter aus Erui! Eine große Überraschung erwartet euch dann.

Für alle, die lieber als Leonie, Fynn oder Axolotlkönig kommen wollen, wird es Kekse geben: Lurchikekse. 😉

Ich bin gespannt, ob wir eine Handvoll gewandete Fans schaffen. *g*

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Hab euch lieb und freu mich wahnsinnig.

 

Bis zum 14.10. in Dreieich! (Wer nicht kommt, den holen die Schatten :P)