Alle Beiträge von Sylvia Rieß

Ein ganz normaler Buchblog – oder auch nicht!

In den meisten Bücher, zugegeben auch meinem, ist der Hauptcharakter von mitteleuropäischem Aussehen und Temperament, verliebt sich ausschließlich heterosexuell und hat mit randgruppen kaum etwas am Hut.

Den meisten Lesern ist das egal. Doch was ist mit denen, die das etwas andere suchen? Was ist mit ernsten Büchern, in denen Prinzen Prinzen retten, hübsche Kriegerinnen vor ihrer angebeteten niederknien und der mohr nicht nur der Charakter im Hintergrund ist?

Mond, Buch & Sterne  ist ein Blog wie jeder andere auch.

Zusätzlich zu den üblichen Kategorien wird aber hier eben auch ein Augenmerk darauf gelegt, ob die Bücher Mainstream oder eben Randgruppenfreundlich sind.

Ich persönlich finde das sehr schön und sehr abwechslungsreich. Schaut doch einfach mal rein

 

Drachenkralle: Die Klaue des Morero

Ein tolles Jugenfantasybuch möchte ich euch hier ans Herz legen. Ich habe es noch nicht ganz durch, doch es ist bezaubernd geschrieben.

Wem die Leichtigkeit und der Stil von Tonke Dragts ‘Der Brief für den König’ gefallen hat, wird das hier mögen.

 

Klappen Text:

Als ihr Dorf angegriffen wird, zögern Simon, Katharina und ihre Drachengefährten Maya und Maro nicht lange, es zu verteidigen. Doch die Angreifer bringen eine dunkle Botschaft mit sich: Ihr Herr Igor ist auf der Suche nach der Klaue des Morero einem Machtobjekt, mit dessen Hilfe er sich die gesamte Menschheit untertan machen könnte! Den vier Freunden ist klar: Wenn sie nichts unternehmen, sind sie alle verloren. Gemeinsam brechen sie auf, um die Klaue des Morero vor Igor zu finden und ihn aufzuhalten. Auf ihrer Reise erwarten sie Abenteuer, Gefahren und neue Freundschaften, doch Igor ist entschlossen, sie aufzuhalten, und ihre Suche wird zum Wettlauf gegen die Zeit ..

Vorraussichtlicher Erscheinungstermin

Die Walpurgisnacht soll es werden!!!!

Wenn denn alles glatt läuft. (Was es ja selten tut)

Im Momant geht es allerdings voran, und das mit großen Schritten. Ein freies Wochenende in meinem Job gibt mir die Gelegenheit mit Volldampf weiterzuarbeiten. Das inhaltliche Lektorat ist damit heute Nacht fertig geworden. Das grammatikalische wir mich wohl noch einmal zwei drei Nächte beschäftigen, doch ich bin optimistisch, das in der nächsten Wochen in meinen Zeitplan zu kriegen.

Spielen dann noch die E-book Plattformen, allen voran Amazon mit, wird es vom 30.04 auf den 01.05 soweit sein!

Bei allen Änderungen, Verzögerungen, Preisaktionen für die ersten Tage, erfahrt ihr es natürlich hier.

Also bleibt am Ball!!!!

 

Goodreads – ein virtuelles Bücherregal mit Licht- und Schattenseiten

Da ich nicht nur von ganzem Herzen Schriftsteller bin, sondern auch selbst ein Bücherwurm, und das neben Studium, Schreiben, Arbeit, Hochzeit, Pferden und Family in den letzten Jahren viel zu kurz kam, habe ich mich mal bei den, ich nenn es mal flapsig ‘Online-Bücherregalen’ umgesehen.

Dabei bin ich über Goodreads gestolpert. Im Prinzip ist es eine Seite, die seit einer Weile mit Amazon verbunden ist, und eine elend lange Liste an Büchern führt (fast alle, die es über Amazon zu beziehen gibt), sodass ich slebst nach eigenen Präferenzen neue Bücher vorgeschlagen bekommen kann.

Im Prinzip funktioniert das so, dass ich Goodreads mitteile, was ich bereits gelesen habe und wie gut ich es fand. Anhand dieser Daten (je mehr umso genauer wird es ) bekomme ich neue Bücher vorgeschlagen.

Wenn ein Autor, den ich lesen möchte auch auf Goodreads gelistet ist, dann finde ich teilweise neben den mir bekannten Titel auch andere von ihm sehr schnell und einfach.

Daneben kann man sich mit anderen Nutzern verlinken, Buchlisten austauschen und anderen Vorschläge unterbreiten. Man kann auch Bookchalenges annehmen, also sich selbst eine Zahl an Büchern auferlegen, die man in diesem Jahr/Monat lesen will und noch so einiges mehr.

Aber hier ist auch der Haken daran. Der Bücherwurm, der mit besten Absichten auf Goodreads kommt, um neue Bücher zu finden, um nicht immer nur die Trends zu lesen, oder auch um keinen Trend mehr zu verpassen, wird durch die Verlinkung mit Amazon schnell zum Bücherkonsumenten abgestempelt.  (Hierzu auch dieser Artikel)

Insgesamt finde ich Goodreads allerdings ein schönes Konzept. Es lässt einen den Überblick behalten über die unendlich vielen Bücher, die so mancher schon gelesen hat. Es überrascht immer wieder mit buchvorschlägen, von denen man noch nie gehört hat und es führt wirklich eine große Menge an Auswahl.

Die Dinge, die ich zu bemängeln habe sind, dass ich die Navigation ein wenig fummelig finde. Mich zu orientieren fällt mir nicht so einfach, wie ich es gerne hätte. (Wie zum Beispiel füge ich einen autor dann auch als Lieblingsautor auf meiner Liste hinzu? ) Und ein weiteres Manko, viele Bücher, die nur als E-Book erhältlich sind, selbst jene, die direkt über Amazon vertrieben werden, kann ich auf Goodreads nicht finden. Das ist sehr schade, denn dadurch entgeht einem in der derzetigen Selfpublisher Welle doch so manches Schmuckstück.

Der neue Internetauftritt

Logo teil 1

IST UMGEZOGEN

!

An dieser Stelle wird es Zeit, dem Menschen ein großes Lob auszusprechen, der mich und meine Anfälle kreativer Arbeitswut schon seit 7 Jahren erträgt:

Meinem geliebten Mann Chris.

Nur Dank seiner Kritik, habe ich mein Buch vor zehn Jahren noch einmal ganz von vorn begonnen. Nur dadurch ist daraus das epische Werk geworden, das es heute ist. Dank ihm habe ich seit vier Jahren die erste Website und damit einen Ort, meine Welt in Worten und Bildern zu erweitern. Und Dank ihm ist nun endlich dieser neue, interaktive Webspace enstanden, wo nicht nur ich mich austoben kann, sondern wo es auch endlich den Lesern von außen möglich ist, Kommentare und Anmerkungen, Lob und Kritik zu hinterlassen.

Ich wünsche euch viel Spaß auf meiner Seite. Teilt sie fleißig mit anderen und fiebert gespannt dem Tag entgegen, der nun nicht mehr lange auf sich warten lässt.

Das Lied des Sterns von Erui ist bald bereit gesungen zu werden!

Von West nach Ost

Bejunen

Der Bejunen wird auch goldener Fluss genannt, da er sich einen großen Teil seines weiten Weges durch gelben lehmigen Boden gegraben hat und seine Wasser somit im Glanz der Sonne golden leuchten.

Er entspringt aus den Gletschern der schwarzen Berge, deren Schmelzwasser sich im Sonnensee sammelt. Von dem riesigen See in der Mitte des grünen Tals fließt er einmal fast zur Gänze von Süd nach Nord und Ost nach West. Dabei kreuzt er Arvindûras und führt am Hohen Schloss Talveymar vorbei. Er windet sich durch den Mittlandwald und vorbei an den Sümpfen um Nualschadan.

Unter den Hochebenen von Efratim, die südlich der Windberge liegen, verliert er sich schließlich in einem Labyrinth aus tausend Höhlen und Gängen, die das gesamte Land dort unterirdisch durchziehen.

Erst an den grauen Klippen, der Trauerstätte der Feen, gibt er seine gewaltigen Wassermassen dem Meer zurück.

Immerfrühlingswald

Der Wald liegt an den Ufern und Zuläufen des silbernen Flusses. Dieser trägt seinen Namen, weil er zehn Monate im Jahr vereist ist. Entspringend aus den schwarzen Gletschern fließt er am Fuße dieser entlang und kann deshalb nur in den zwei wärmsten Monaten des Jahres seinen glitzernden Panzer abwerfen.

Der Wald jedoch, erstrahlt in ewig blütenreicher Frühlingstracht. In seinem Schatten summen stets die Bienen, Vögel singen und allerhand magisches Getier lebt im Schutz der immerwarmen Wälder.

Es sind die Herrn dieser Wälder, die den Zauber des ewigen Winters hier im Nordwesten brechen: die Einhörner, die hier leben, seit sie am Anbeginn Gar’Eruis als ewige Fürsten und Wächter geschaffen wurden.

Leawynn

Es ist der Königshof des schönen Volkes, wie die Elfen überall genannt werden. Er liegt nahe der Quelle des silbernen Flusses.

Man sagt die Erbauer des Schlosses versuchten mit den hohen Türme über die Wolken zu gelangen, die um die Gipfel der Schattengletscher liegen, um zu sehen, was dahinter sein möge. Doch reichen selbst die höchsten Balkone nicht annähernd an diese fernen Höhen heran.

Nichtsdestotrotz ist das Schloss ein imposanter Anblick, wie es so daliegt in dem schlummernden, nebelverhangenen Tal.

Herr dieses Schloss ist Fürst Ariman. Er bestreitet ein, selbst für einen Elfen, ungewöhnlich langes Leben.

Als zweitjüngstem Sohn des alten Königshauses war es ihm eigentlich nie gegeben, Erbe des Thrones zu werden. Er trat dem Orden der Sonne und des Mondes bei und wurde die rechte Hand des Hohepriesters und damit einer der vier heiligen Wächter.

Als seine Vater, seine Brüder und deren Familien vor langer Zeit im ersten Schattenkrieg von den Dunklen ermordet wurden, blieb nur noch er übrig. Er trat das Erbe der Krone an, wohlwissend, wie schwierig es werden würde, seinem Volk und gleichzeitig seinen Pflichten als Wächter gerecht zu werden.

Dann traf ihn zusammen mit den anderen Wächter der Zorn des Himmels und machte sie zu den Vier Ewigen. Seitdem reist er stets zwischen dem Königshof und dem Tal der Sonne hin und her.

Luingebirge

Dieser Gebirgszug stellt eine karge und triste Gegend dar, in der vor allem das Volk der Erûor zu Hause ist. Sie leben zumeist als Schäfer und Ziegenhirten an den unwirtlichen Hängen, doch überall dort, wo in den Bergen die einzelnen, dafür sehr reichen, Erzadern liegen, haben sich rege Handelsstädte gebildet. Sie sind eine Anlaufstelle für Händler aller Völker.

Azurseen

Hier im Osten an den Ufern der blauen Seen leben sowohl Erûor als auch das Volk des Quellnymphen. Zudem wird die Gegend von Flussgeistern und Kelpies, von Nixen und Kobolden besiedelt.

Östlich dieser Seen beginnt die weite Steppe, die bis zum Meer führt. Sie ist der am dünnsten besiedelte und friedlichste Teil Eruis.

Vielleicht nicht zuletzt, weil sie am weitesten entfernt von den Schwarzen Gletschern liegt.

Berge von Guenhal

Berge wie Schnee auf den goldenen Sonnenstrahlen fallen – so wird der einmalige Anblick der weißen Berge im Süden beschrieben. Teils aus Kalkstein, doch in großen Teilen auch aus blankem Marmor, von unzähligen winzigen Goldadern durchzogen, sind die Berge einer der außergewöhnlichsten Orte in Erui.

Sie trennen die dichten südlichen Dschungel von dem kargen Land, von Vulkanen und Geysiren durchzogen, welches sie umschließen. Es ist das Herrschaftsgebiet der Drachen und vermutlich deswegen sind in all den Zeitaltern im Schatten der so prachtvollen Berge nur wenige Siedlungen gegründet worden.

Bei dem offensichtlichen Reichtum wundert es nicht, dass sich doch einige Zwergensiedlungen in ihnen finden lassen.

Früher, so sagt man, gab es nicht einmal einen Weg diese Berge zu durchqueren. Als aber die Drachen die Steine brachen, aus welchen das Hohe Schloss erbaut wurde, da schufen sie den Pass von Guenhal.

Niemand würde sich allerdings freiwillig hindurch begeben.

Die Küste und die nördlichen Lande

Peleneth

Die Perle des Nordens stand einst auf den letzten Hügeln vor dem nördlichen Meer. Von ihrem höchsten Turm konnte man bis auf die See und die Inseln hinter der Küste schauen. Dann kam der erste Krieg gegen den Schatten. Die dunkle Zeit brach an und in ihren fortdauernden Schlachten fiel das Schloss unter den anbrandenden Legionen dunkler Krieger.

Die Ruinen von Alt-Peleneth liegen noch heute einen Tagesmarsch entfernt von dem Ort, wo später das neue Schloss entstand.

Der prächtige Palast aus funkelndem Perlmutt mit seinen vielen Türmen und hohen Fenstern liegt nun ein Stück im Landesinneren. Er wurde auf einer Erhebung in einer Talsenke gebaut, die von einem tiefen Graben umschlossen ist.

Sieben geschwungene Brücken führen über diesen Graben, um all jenen die Überquerung dieser Schlucht zu ermöglichen, die keine Flügel tragen. So kommen unzählige Barden, Händler und Wanderer aus allen Teilen Eruis ins gastfreundliche Peleneth.

Regiert wird das Schloss der Feen von König Cormac und seiner Frau Gaya. Sie ist die letzte Königstochter des altehrwürdigen Geschlechtes der Kaliri, die bereits seit mehreren tausend Sommern den Thron innehalten. Cormac hingegen ist der Sohn des ehemaligen Stallmeisters. Nur ihre glühende Liebe zueinander, so sagt man, ließ Gayas Vater schließlich der Hochzeit seiner Tochter mit einem Mann aus dem einfach Volk zustimmen.

Das einzige Kind dieser Verbindung war Feenprinz Llewellyn MacCormac. Er wurde mit fünf Jahren entführt und seitdem nicht wieder gesehen. Die meisten glauben, dass der Junge längst tot ist.

Nur seine Mutter klammert sich an die verzweifelte Hoffnung, dass kein Trauerlied in ihrem Herzen je erwachte, und somit die Seele ihres Sohnes noch immer in dieser Welt weilen muss. Jeden Tag sitzt sie am Fenster und wartet sehnsüchtig auf ein Zeichen von ihm.

Dies ist der Grund, warum seit dreizehn Menschenjahren die Türme von Peleneth in schwarzen Samt gehüllt daliegen und das ganze Volk in Trauer erstarrt ist.

Graue Klippen

Wo die mächtigen Fluten des Bejunen an der Küste des Feenreiches ins Meer stürzen, ragt eine karge Klippe über diesen Wasserfall hinweg. In der Sprache des geflügelten Volkes wird sie ‘Kal’arneth’ genannt, wobei die Silbe ‘Kal’ das feysche Wort sowohl für ‘Grau’ wie auch für ‘Tod’ ist.

Es wird gesagt, dass eine Fee, die im Leben eine Seele durch Liebe an die eigene zu binden vermochte, in dieser liebenden Seele ein Lied hinterlässt, wenn sie aus dieser Welt in die nächste scheidet.

Wer ein solches Lied in sich trägt, muss sich zu diesen Klippen begeben, wo die Wassernebel über dem kahlen Felsen den Anschein eines magischen Tores erwecken. Das Lied darf nur dort zum ersten Mal erklingen und soll der geliebten Seele den Weg weisen, damit sie nicht als fahler Geist im Diesseits verharren muss.

Viele junge Barden reisen in den Jahren ihrer Wanderschaft zu den grauen Klippen. Sie sitzen Monate dort, um den Liedern zu lauschen, die von unendlich viel Liebe, unendlich viel Glück und gleichzeitig unendlich viel Leid erzählen.

Jeder der einmal ein solches Lied hörte wird später behaupten, dass in den Tönen ein Hauch vom Klang der nächsten Welt mitschwingt.

Basalttor

Dort, wo der Bejunen von den Windbergen hinab auf die Feyebenen stürzt erhebt sich ein mächtiges Bollwerk, welches die Zwerge direkt in den dunklen Stein getrieben haben.

Das Basalttor stellt den Eingang zu ihrem weitläufigen unterirdischen Reich dar, und ist sowohl Einlass für Händler und Freunde, als auch Schutz gegen ungebetene Gäste, die allein der legendäre Reichtum des unterirdischen Volkes anzieht.

Die Anlage wurde über mehrere Jahrtausende von mehr als nur einem Königsgeschlecht gebaut. Dadurch entstanden schließlich sieben Wälle, von denen der Innersten der höchste ist und sich direkt in die Flanken des Berges schmiegt.

Innerhalb der Wälle sind im Laufe der Zeit Behausungen entstanden, in denen so mancher Zwerg lebt, den es aus dem Dunkel seiner Geburtsstätte fort an die Oberwelt gezogen hat.

In den Zeiten der Regentschaft eines hohen Königs war die Feste auch immer der Sitz des Zwergenkönigs, damit dieser für die anderen Könige der Oberwelt besser erreichbar war.

Seit der Weg des blauen Drachen jedoch unbetreten blieb, haben auch die Zwergenherrscher ihren Palast unter der Erde nicht mehr verlassen.

Gandagar

Die Berge von Gandagar sind eine von zwei Gebirgsketten, welche die Herzlande vom hohen Norden Eruis trennen. Hier in den westlichen Bergen gibt es wenig Bodenschätze weswegen kaum Zwergensiedlung darin errichtet wurden.

Vor allem Felsentrolle und zumeist friedlich gesinnte Steinriesen hausen in den kargen Hängen. Nur eine einzige Passstraße führt hindurch und geleitet Reisende ins Hügelvorland der Mwenduir.

Windberge

Dies ist der zweite Gebirgszug, der sich einem auf dem Weg von Süd nach Nord entgegen stellt. Die höchste Erhebung in diesen Bergen ist die Sturmhöhe, deren Hänge sich bis auf viertausend Meter ziehen. An ihnen haben die Kammtrolle, die mit den Zwergen gemeinsam einen Großteil der Berge besiedelt haben, ihren größten Hain errichtet, den sie Kermenen nennen.

Der goldene Fluss hat sich einen Weg durch diese Berge hindurch gegraben und fällt in einem mächtigen Wasserfall auf der Nordseite hinab auf die Feyebenen, die bereits zum Königreich Fenlar gehören.

Die engen schmalen Schluchten vor diesem Wasserfall stauen den Fluss auf, so dass sich ein kleiner See mitten in den Bergen gebildet hat. Er wurde von den Zwerge nach ihrer Stadt darunter der See von Grauheim genannt.

Mwenduir

Diese Hügel sind die westliche Grenze die Norimar, das Land der Gras- und Flussnymphen, von den Landen der Elfen trennt, welche sich um den silbernen Fluss herum erstrecken. Es schließt sich im Norden den Bergen von Gandagar an und ist, trotz seiner abgeschiedenen Lage, eine recht rege Gegend, da die Passstraße als einer von zwei Durchgängen von Süd nach Nord sie durchquert.

Jalash

Die Stadt der smaragdenen Türme gehört noch zum Nymphenkönigreich Norimar. Sie liegt an seinem östlichen Ende, schon beinahe an der Grenze zum Feenland.

Sie wird auch die wissende Stadt genannt, denn sie beherbergt in ihren weitläufigen Bibliotheken den wohl größten Schatz der magischen Welt.

Wer etwas auf sich hält und die Magie studieren will, ohne dem Orden der Sonne und des Mondes beizutreten, der wird wohl den Weg nach Jalash finden.

Die ältesten seiner Erzmagier sollen ganze Jahrhunderte im trüben Kerzenschein hinter Bergen von uralten Folianten verbracht haben.

Die wichtigsten Schauplätze der Geschichte

 

Talveymar

Das Schloss der Hohen Könige, Talveymar, liegt in den Herzlanden Eruis, an der Grenze des Mittlandwaldes zu den klingenden Hainen.

Es waren die vier Winde, so singen die Barden, die den Herrn der grünen Insel Edin einst ein Schloss erbauten, damit sie in der Mitte ihrer Welt näher bei jenen sein konnten, die sie zu schützen versprochen hatten.

Die ältesten Drachen brachen dafür Steine aus den weißen Bergen von Guenhal und schufen so den Pass, der in das Gebiet der Schwefelhänge führt. Sie trugen diese Felsen zusammen auf einer Anhöhe über dem goldenen Fluss und die Winde formten daraus den wohl prächtigsten Palast von ganz Erui.

Beim wundervollen Anblick der filigranen Türme und Gänge, die mit ihren Spitzen den Himmel fast berühren, sollen die Sterne so entzückt gewesen sein, dass sie dem Schloss ihren Glanz verliehen.

Talveymar war so in der alten Zeit auch als Sternenschloss bekannt.

Als aber der Schatten kam und das Geschlecht der Eidan auslöschte, legte er einen Fluch über das Schloss und brach seinen Glanz.

Jetzt liegt es düster und verwaist. Unglück, so sagt man, droht einem jeden, der es betrete.

Nur noch ein paar der ältesten Koboldfamilien sind dort zurückgeblieben. Seit jeher stellen sie die Bediensteten des Schlosses und sehen es als ihre Pflicht, Schloss und Stadt bis zur Ankunft eines neuen Königs in Stand zu halten.

Tal der Sonne

Auch das grüne Tal, oder Ebeneth genannt. Es liegt in den Ausläufern der Schwarzen Gletscher, wie ein grüner Edelstein in einem Ring aus Onyx. Hier leben die Priester der heiligen Gemeinschaft der Sonne und des Mondes und bilden ihre Novizen zu Mitgliedern des Zirkels aus.

Auf einer Anhöhe vor den westlichen Hängen, wo ihre Wohnhöhlen liegen, steht der Tempel der Sonne, der, aus weißem Marmor erbaut, ein krasser Kontrast zu den hohen schwarzen Felsen ist.

In seiner Mitte liegt ein großer See. Er wird durch die Schmelzwassern gespeist, die von den Bergen herab kommen.

An den Ufern dieses Sees lebt eine Herde wilder Pferde. Sie gelten als die schönsten und robustesten Tiere in ganz Erui.

Es geht die Legende, dass alle hundert Jahre bei Vollmond eines von ihnen als geflügelter Pegasus zur Welt kommt und sich hinauf zu den Höhen der schwarzen Berge erhebt, um dort mit den anderen geflügelten Pferden über den Wolken zu leben.

Nualschadan

Als Gegenstück zum Tempel der Sonne steht hier in den heiligen Hainen von Nualschadan der Tempel des Mondes. Um diesen herum liegt die Stadt der Priesterinnen inmitten eines Sumpfgebietes, das nur von den Eingeweihten des Ordens durchquert werden kann.

Somit war Nualschadan auch zu Zeiten des ersten Krieges gegen den Schatten der letzte Rückzugsort all jener, die sich SEINER dunklen Macht widersetzten. Von hier aus wurde durch Fürst Thoran ein neues Königsgeschlecht gegründet und der Schatten in seine Schranken verwiesen. Allerdings blieb auch dieses neue Königsgeschlecht nich von langer Dauer. Es ranken sich mehr Legenden um den ersten neuen Träger der Hohen Krone, als wirklich Fakten bekannt sind.

Seit diesen Tagen des ersten Blaudrachen ist Gwendolyn Caellesami Trägerin des Mondkranzes und Hohe Herrin von Nualschadan. Ihre rechte Hand und ebenfalls ewige Wächterin ist ihre Nachfolgerin Luani. Zusammen mit Elfenfürst Ariman und dem Hohepriester Mendric ist es das Bestreben der Vier Ewigen den Atem der Dunkelheit wieder aus Erui zu bannen und damit den aufflammenden Bruderkrieg zu verhindern, der ihre Welt ins Chaos zu stürzen droht.

Sie wissen, dafür ist es notwendig einen neuen Hohen König, einen neuen Blaudrachen, zu finden.

Caer’Arion

Caer’Arion ist Hauptstadt und Königssitz von Arvindûras, dem Land der gräsernen Hügel. Die Arvindûor selbst sind ein stolzes Volk, berühmt für seine guten Krieger und wundervollen Pferde. Sie sollen direkte Nachfahren derer aus dem Tal der Sonne sein und ihren Vorvätern an Ausdauer, Schönheit und Schnelligkeit in nichts nachstehen.

Das Volk aus den Hügeln steht den Tempeln sehr nahe, denn wie das Land für sie ihre Mutter ist, die sie nährt, so ist die Allmacht des Himmels in ihren Augen der Windvater, der sie mit schützender Hand leitet und ihre Schwerter führt.

Einmal im Jahr, immer wenn der Winter sich dem Ende neigt, wird in Caer’Arion ein großer Wettstreit abgehalten, in welchem sich die jungen Krieger untereinander messen. Die Besten von ihnen erlangen dabei das Kriegerband eines Arvindûri.

Das rote Band am Gürtel zu tragen gilt in Arvindûras als höchste Ehre. Ein Privileg, welches allerdings nur Männern zuteil wird. Frauen sind in der Armee des Königs nicht zugelassen.