Kategorie-Archiv: für Leseratten

Public Relation month – oder eine Tournee für den Stern

 

Bald ist der Juni auch zu Ende. Damit ist Band Eins der Sternenlied Saga dann schon zwei Monate auf dem Markt. Zeit um anzukommen in der Welt der Bücher, Zeit um sich einen kleinen Lesekreis aufzubauen. Doch für einen Stern ist das nicht genug.

Um einen berühmten Film zu zitieren: “Was tun Sterne?” 

Richtig! – Sie leuchten.

Um zu leuchten, mit voller Kraft, und all die Leser zu erreichen, die bisher noch nicht wissen, dass es diesen wundervollen Fantasy-Epos gibt, soll der Juli genutzt werden.

In vielen Bundesländern haben die Ferien schon begonnen.

Reisezeit – Lesezeit.

Darum, nehmt euch euren Stern mit in den Urlaub und taucht ein in eine Welt voller Emotionen, voller Magie, voller Gefahren

Am 30. Juni beginnt hier auf Sabrinas Leseträumen die große Blogtour um euch einzustimmen, euch mitzunehmen auf die fantastische Reise durch Erui.

Und wer dann immer noch nicht genug hat, lieber mit anderen zusammen lesen und sich über die Erfahrungen austauschen möchte, kann das bei unserer Leserunde auf Goodreads tun.

Das wir ganz groß!!! Also seid mit dabei. 

Im Gespräch mit der Muse Teil 2

“Mal im Ernst, es war nicht grade dein rühmlichster Schachzug, meinen Hauptcharakter in Abschnitt zwei des ersten Buches gleich schon um die Ecke zu bringen. Zugegeben, es war tragisch. Ich habe geweint, als ich es geschrieben habe. Aber war es wirklich nötig?”

Die Muse funkelt mich mit glühenden Augen an. Sie ist im Augenblick ohnehin nicht gut auf mich zu sprechen. Ich habe es doch tatsächlich gewagt, ihr achsowundervolles Ende mit ‘totaler Kitsch’ zu betiteln. Seitdem schmollt sie. Sie ist nichtmal, wie so oft einfach beleidigt abgezogen, sondern hockt da, in einem Winkel meiner Gedanken und zieht mich zu den noch offenen Stellen in Teil zwei und dem immer noch nicht geschriebenen Ende von Teil drei.

Dabei ist es in meinem Kopf so einfach. Doch auf dem Papier will es schlicht nicht werden. Es klingt nicht. Es wirkt nicht. Es zieht sich, wie Kaugummi und ist nur halb so tragisch, wie erhofft. Dabei hat die Muse recht. Es gehört genau so, wie sie es in meinem Kopf inszeniert, aber irgendwie bin ich grade noch nicht bereit es aufzuschreiben.

Dafür hat Buch zwei jetzt 30 brandneue Seiten bekommen.

“Aber die Ideen dafür sind ja auch nicht neu”, mosert sie herum und lässt mich einmal mehr links liegen.

Blogtouren – so ganz allgemein und dann auch speziell

hi ihr Lieben,

 

lange lange war es ruhig auf meiner Seite, doch nicht in meinem Leben und das eine bedingt eben das andere. Nach einer anstrengenden Woche, viel Arbeit außerhalb des Schriftstellerdaseins finde ich nun aber mal wieder Zeit.

Was mich derzeit am meisten beschäftigt? Meine kommende Blogtour.

Blogtour?!

Ja, so stand ich vor wenigen Tagen auch noch da. Ich gebe ja gerne frei und offen zu, auch ich bin Newbie, was dieses ganze bücher online lesen und online vermarkten angeht. Schreiben ist das eine, doch dafür sorgen, dass die Welt weiß, dass es dein Buch auch gibt, das ist eine gaaaaaaaaaaanz andere Nummer.

Als Selfpublisher ist das glaube ich mein größtes Abenteuer. doch eine Unmenge an netten Leuten macht es mir wirklich einfach. So kam ich denn auch mit einer netten bloggerin, die schon das Interview in der ersten Erscheinungswoche mit mir gemacht hat, auf die Blogtour zu sprechen. Ich hatte keine Ahnung, was ich mir darunter vorzustellen hatte, doch jetzt bin ich ja fast schon Profi *lach*

Wenn man ein Buch drucken lässt, dann geht der autor damit irgendwann auf Leserreise um es vorzustellen. Bei einem ebook lohnt das nicht. Die Buchläden haben nix davon, denn sie können es nciht verkaufen und der offline-Leser kann mit ebook oft nichts anfangen. Dafür gibt es aber eine ganz einfach Lösung. Man schickt das virtuelle Kind ganz einfach online auf Leserreise über die verschiedensten Bücherblogs.

solche touren werden unter bestimmten Mottos abgehalten und informieren zum einen darüber, dass das Buch existiert, zum anderen geben sie oftmals spannenden Einblick in Hintergründe, die so in den Büchern selsbt gar nicht beschrieben sind.

Da mich das Konzept gleich begeistern konnte, soll nun auch Ende des Monats mein Stern auf seine erste große Tour gehen. Ihr dürft gespannt sein, denn es gibt für jeden Verblüffendes und Neues zu entdecken.

Für mich gab es auf jeden Fall schonmal fast zwei handvoll toller neuer buchblogger kennzulernen, mit denen die Zusammenarbeit einfach nur riesig Spaß macht.

 

Bis demnächst und Gute Nacht

 

Sylvia

Plauderei mit der Muse

Für alle, die sich schon immer mal fragten, wo kommen die Ideen eigentlich her, die so ein Autor hat. Die können doch nicht einfach auf Bäumen wachsen oder angeflogen kommen. Da steckt bestimmt total viel Planung dahinter. Eine Plotline schreiben. Andere charaktere mit einfließen lassen. Diese vorher genau deffinieren, ihnen einen Hintergrund, Wesenszüge, Vorlieben, Abneigungen geben…

Tja, wie andere Autoren das machen, kann ich leider nicht sagen. Ich weiß nur, wie das bei mir so ist. Da kommen die Ideen wortwörtlich angeflogen. Protagoniste stellen sich mir vor und drängeln sich mit in die Geschichte, als exitierten sie schon ewig und erst im Laufe des Schreibens entdecke ich ihre Fähigkeiten und ihren Charakter.

Manchmal bekomme ich dabei das Gefühl, dass ich die Geschichte gar nicht selbst schreibe, sondern nur sprachrohr für etwas bin, was schon ewig da ist, in mir, und was erzählt werden will.

So läuft ein typischer, mentaler, Dialog zwischen mir und meiner Muse meistens ab:

 

Ich überrascht:”Oh hey!”

Muse: “Hi auch.”

Ich etwas vorwursvoll: “Du warst ja lange nicht da. Quasi ewig …”

Muse ein bisschen zerknirscht: “Ja schon. Aber was soll ich auch hier, wenn dein Kopf voll ist mit anderen Dingen?”

Wo sie Recht hat …

Muse: “Aber da du ja unseren ersten Teil jetzt endlich einmal fertig und veröffentlicht hast und nicht alle Naselang da noch groß was dran ändern kannst, wie wärs denn, wenn du in Teil zwei ….”

Ich: “Woah, stopp! Ganz langsam. Sich wochenlang nicht blicken lassen und dann auftauchen, wenn ich grade mal wieder den größtmöglichen Stress habe. Das passt ja!”

Muse: “Naja ich dachte halt … Jetzt ist doch ein guter Zeitpunkt. Die Welt der Bücherwürmer kann nun endlich deine Charaktere kennen und lieben lernen … Naja manche davon. Aber was ist mit … du weißt schon …”

Ich sehe sie fast vor mir stehen. Anklagend, mit dem Finger auf Stellen zwischen einzelnen Teilen der Geschichte deutend. Stellen, die eindeutig leer sind. Dabei sind sie es nicht. In meinem Kopf ist noch so viel.

Aber ich will nicht, dass es kitschig wird”, versuche ich mich herauszuwinden.

Muse: “Du weißt, dass es mit Kitsch nichts zu tun hat. Aber der Charakter ist wichtig. Viel wichtiger, als du ihm bisher hier im zweiten Buch Platz einräumst.”

Da muss ich ihr zustimmen. Doch bisher fehlte mir der Elan dafür. Dennoch. Wie soll ein Leser die Tragödie begreifen, wenn er all das Gute nicht sehen darf? Wie soll man einen Charakter ins Herz schließen, wenn der größte Teil seiner Persönlichkeit zwischen den Zeilen verborgen bleibt?

Ich: “Das heißt also ich sollte …?”

Muse: “Ja du solltest. Erzähl es einfach.”

Ich, schon völlig verzweifelt, weil sie einmal mehr alles über den Haufen wirft:

“Aber du weißt schon, dass ich Buch zwei für offiziel abgeschlossen hielt.”

Muse: “Ich aber nicht.”

Mein letzter Versuch mich zu wehren: “Aber das werden mindestens vierzig neue Seiten!”

Darauf lachte die Muse nur und lässt mich einmal mehr eine Nacht lang nicht schlafen …

“Wir werden in nächster Zeit wieder gute Freunde sein”, stellt sie fest.

Ich kann nur nicken und die Kaffeemaschine anschalten.

Ein ganz normaler Buchblog – oder auch nicht!

In den meisten Bücher, zugegeben auch meinem, ist der Hauptcharakter von mitteleuropäischem Aussehen und Temperament, verliebt sich ausschließlich heterosexuell und hat mit randgruppen kaum etwas am Hut.

Den meisten Lesern ist das egal. Doch was ist mit denen, die das etwas andere suchen? Was ist mit ernsten Büchern, in denen Prinzen Prinzen retten, hübsche Kriegerinnen vor ihrer angebeteten niederknien und der mohr nicht nur der Charakter im Hintergrund ist?

Mond, Buch & Sterne  ist ein Blog wie jeder andere auch.

Zusätzlich zu den üblichen Kategorien wird aber hier eben auch ein Augenmerk darauf gelegt, ob die Bücher Mainstream oder eben Randgruppenfreundlich sind.

Ich persönlich finde das sehr schön und sehr abwechslungsreich. Schaut doch einfach mal rein

 

Drachenkralle: Die Klaue des Morero

Ein tolles Jugenfantasybuch möchte ich euch hier ans Herz legen. Ich habe es noch nicht ganz durch, doch es ist bezaubernd geschrieben.

Wem die Leichtigkeit und der Stil von Tonke Dragts ‘Der Brief für den König’ gefallen hat, wird das hier mögen.

 

Klappen Text:

Als ihr Dorf angegriffen wird, zögern Simon, Katharina und ihre Drachengefährten Maya und Maro nicht lange, es zu verteidigen. Doch die Angreifer bringen eine dunkle Botschaft mit sich: Ihr Herr Igor ist auf der Suche nach der Klaue des Morero einem Machtobjekt, mit dessen Hilfe er sich die gesamte Menschheit untertan machen könnte! Den vier Freunden ist klar: Wenn sie nichts unternehmen, sind sie alle verloren. Gemeinsam brechen sie auf, um die Klaue des Morero vor Igor zu finden und ihn aufzuhalten. Auf ihrer Reise erwarten sie Abenteuer, Gefahren und neue Freundschaften, doch Igor ist entschlossen, sie aufzuhalten, und ihre Suche wird zum Wettlauf gegen die Zeit ..

Goodreads – ein virtuelles Bücherregal mit Licht- und Schattenseiten

Da ich nicht nur von ganzem Herzen Schriftsteller bin, sondern auch selbst ein Bücherwurm, und das neben Studium, Schreiben, Arbeit, Hochzeit, Pferden und Family in den letzten Jahren viel zu kurz kam, habe ich mich mal bei den, ich nenn es mal flapsig ‘Online-Bücherregalen’ umgesehen.

Dabei bin ich über Goodreads gestolpert. Im Prinzip ist es eine Seite, die seit einer Weile mit Amazon verbunden ist, und eine elend lange Liste an Büchern führt (fast alle, die es über Amazon zu beziehen gibt), sodass ich slebst nach eigenen Präferenzen neue Bücher vorgeschlagen bekommen kann.

Im Prinzip funktioniert das so, dass ich Goodreads mitteile, was ich bereits gelesen habe und wie gut ich es fand. Anhand dieser Daten (je mehr umso genauer wird es ) bekomme ich neue Bücher vorgeschlagen.

Wenn ein Autor, den ich lesen möchte auch auf Goodreads gelistet ist, dann finde ich teilweise neben den mir bekannten Titel auch andere von ihm sehr schnell und einfach.

Daneben kann man sich mit anderen Nutzern verlinken, Buchlisten austauschen und anderen Vorschläge unterbreiten. Man kann auch Bookchalenges annehmen, also sich selbst eine Zahl an Büchern auferlegen, die man in diesem Jahr/Monat lesen will und noch so einiges mehr.

Aber hier ist auch der Haken daran. Der Bücherwurm, der mit besten Absichten auf Goodreads kommt, um neue Bücher zu finden, um nicht immer nur die Trends zu lesen, oder auch um keinen Trend mehr zu verpassen, wird durch die Verlinkung mit Amazon schnell zum Bücherkonsumenten abgestempelt.  (Hierzu auch dieser Artikel)

Insgesamt finde ich Goodreads allerdings ein schönes Konzept. Es lässt einen den Überblick behalten über die unendlich vielen Bücher, die so mancher schon gelesen hat. Es überrascht immer wieder mit buchvorschlägen, von denen man noch nie gehört hat und es führt wirklich eine große Menge an Auswahl.

Die Dinge, die ich zu bemängeln habe sind, dass ich die Navigation ein wenig fummelig finde. Mich zu orientieren fällt mir nicht so einfach, wie ich es gerne hätte. (Wie zum Beispiel füge ich einen autor dann auch als Lieblingsautor auf meiner Liste hinzu? ) Und ein weiteres Manko, viele Bücher, die nur als E-Book erhältlich sind, selbst jene, die direkt über Amazon vertrieben werden, kann ich auf Goodreads nicht finden. Das ist sehr schade, denn dadurch entgeht einem in der derzetigen Selfpublisher Welle doch so manches Schmuckstück.