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Marketing für Selfpublisher Teil 3

Noch mehr soziale Netzwerke?

 

In meinem vorigen Beitrag bin ich ja auf die Onlinepräsenz allgemein, eure Homepage und Facebook näher eingegangen.Heute will ich mich den social Medias (SoMe) Twitter und Instagram widmen. Warum überhaupt mehr soziale Medien? Reicht Facebook nicht? Sollten die Leute von da dann nicht auf der Website landen und alle Newsletter-Abonenten werden und überhaupt?

Schön wärs! Und ist leider heutzutage auch utopisch. Die Zeit in denen Internetblogs und Websites die Hauptanlaufstelle für Informations- und Dialogsuchende waren, sind rum. Wir leben in einer Zeit, in der immer mehr Menschen über alles und überall werben, auf sich aufmerksam machen. Da geht man schnell unter. Facebook filtert und erstmal wollen alle nur kurze, komprimierte Informationen, aus denen sie selbst entscheiden können, lohnt es sich, sich durch die langen Artikel komplett durchzuwühlen.

Dafür sind Twitter und Instagram prädestiniert.

 

Fange ich mal an mit Twitter

 

Schlicht und einfach, weil ich das selbst schon länger als weiteres SoMe-Instrument für mich gewählt habe. Im übrigen nicht freiwillig. Denn ich meine: Echt jetzt? Noch mehr soziale Medien und Kram? Reichen nicht FB und die Homepage (ich habe ne tolle Homepage mit wundervollen Beiträgen, Extraszenen, Bildern …) Aber mein Marketing Demon from Hell sagte mir: Auf Dauer reicht das nicht. Man muss Netzwerken.

Und das ist das, was Twitter gut kann.

Bitte verwechselt die Möglichkeit 140 Zeichen und ein Bild posten zu können, nicht mit einer Spamfunktion für eure Verkauflslinks. Twitter ist KEIN Werbeportal in dem Sinn. Sicherlich sieht man auch da immer wieder mal (und ich mach es auch) Buchcover, Direktlinks oder sowas durchfliegen. Zu Neuerscheinungen, zu Preisaktion, besonderen Anlässen.

Vor allem aber gibt es die Möglichkeit, sich zu vernetzen, selbst interresante Links und Infos der Branche abzugreifen. Dazu gehört aber auch nicht darauf warten, dass man Follower findet, sondern aktiv anderen folgen. Bei Themen mitreden.

Leser hat mir das sicherlich wenige gebracht. Dafür aber Infos, an die ich anders nicht gekommen wäre, weil man nicht immer jedem Blog folgen kann. Dem schnelle Tweet dazu aber eben doch.

Man muss für sich aber auch wissen, wo Schluss ist. Nicht bei jeder Initiative mitmachen, nicht in jedes Netzwerk eintreten, das sich einem dadurch öffnet, sonst verzettelt man sich. Ich selbst nutze Twitter nicht auf dem Handy, nur wenn ich daheim bin und dann auch Zeit habe, mir die Meldungen genauer anzusehen. Twitter lohnt sich einfach deswegen, weil einem die tagesaktuellen Themen nicht entgehen (und die haben nicht immer mit Büchern zu tun 😉 )

Sprich, wenn ihr regelmäßig eure Homepage aktualisiert und euch bei Facebook eingefunden habt, eure Seite dort ebenfalls regelmäßig mit Neuigkeiten versorgt wird und euch das nicht mehr so sehr stresst, dann könnt ihr euch an ein weiteres soziales Medium wagen.

 

Instagram

 

Lange Zeit mein Feind, weil ich dachte: Bilder posten? Von mir? Soll ich da zur Selfie-Queen mutieren? – Ätzend! Nö!

Jetzt habe ich seit 4 Wochen ein Smartphone (Ja, ihr lest richtig, ich bin so technophob, dass ich nicht mal das besaß) und habe mich auch bei Instagram angemeldet. Und … ich habe sogar Spaß dran. Jeder kann ja selbst wählen, was er mag und dann die Themen für seinen Kanal wählen. Ich liebe Natur, Tiere, Bücher, gutes Essen. Also warum denn nicht?

Instagram ist eine so riesige Plattform, dass mittlerweile MILLIARDEN an Werbebudgets von großen Firmen ausgegeben werden, um ihre Produkte durch erfolgreiche Instagrammer abbilden zu lassen. Und jetzt mal rein kaufmännisch gesprochen: Wäre man nicht blöd, wenn man dieses Medium meidet, wenn es sich für viele GlobalPlayer bewährt hat?

Warum ich allerdings wirklich Instagram schätze: Ich muss gar nicht so persönlich werden, wie ich dachte. Sicher, ich kann den genauen Ort angeben wo ich wann Eis gegessen habe und die Uhrzeit und mit wem … aber ich kann das auch lassen. Ein schönes Foto schießen, es teilen und andere wundervolle Fotos genießen.

Menschen sind und bleiben Augentierchen.

Dazu, ob und wie viel das bringt, kann ich noch nicht sagen, ich bin erst seit 9 Tagen dabei und habe noch kein großes Netzwerk. Bei Kollegen weiß ich, dass es super klappt. Auch viele Bloger haben mittlerweile Instagram- Accounts und es lohnt sich, ihnen zu folgen.

 

Mein Fazit:

 

Twitter ist toll, um sich mit Kollegen und Infoseiten rund um den Buchmarkt zu verbinden. Instagram kann sogar Spaß machen und man ist bei beidem frei, zu wählen, was und wie viel man erzählt und zeigt.

 

Und nächstes Mal erzähle ich was über die WICHTIGSTEN VERBÜNDETEN des Autors: DIE BLOGGER!!!

 

Liebe Grüße,

und sorry, dass ihr solange auf die Fortsetzung warten musstet, es war ziemlich stressig bei mir.

 

Eure Sylvia

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