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Erste Ideen für das Printcover

Das zweite Ebook fertig zu bekommen ein großes Projekt, das mich derzeit gut beschäftigt hält. Dennoch habe ich die ganzen Stimmen nicht vergessen, die mich dringend bitten, doch endlich die Printversion rauszubringen.

Da ich jeden verstehen kann, der nicht auf einem kleinen Display virtuelle Seiten umblättern möchte, weil es nichts schöneres gibt, als den Duft eines neuen Buches, dessen Zauber sich einem noch nicht ganz offenbart hat, sind wir dabei das neue Mäntelchen zu designen.

Das hier sind die ersten Skizzen. Noch ganz roh. Dennoch interessiert uns eure Meinung.

Printcover_sketch front and title Kopie

Für euch und mit euch ‘Storyteller’ werden

Guten Morgen an euch,

Die Blogtour ist fast zu ende, nur unser Gewinnspiel läuft noch bis zum 10.07. Dafür kommt die Leserunde auf Goodreads gerade so richtig in Fahrt. Neue Kommentare und Kritiken füttern die Künstlerseele und halten meine Muse bei der Stange.

Dieser aufregende Promotion-Monat lässt mich somit nicht zur Ruhe kommen. Doch jetzt steht weit mehr als nur das ins Haus!

Vor einigen Tagen habe ich es bereits einmal angedeutet und den Link geteilt zu einem Wettbewerb, den Amazon.de überraschenderweise ausrief und der so noch nicht dagewesen ist. Der Kindle Storyteller ist nämlich der erste Wettbewerb, der sich explizit an deutsche Selfpublisher im Bereich der Ebooks richtet.

Die Idee dahinter?

Der Buchmarkt ist im Wandel begriffen. Immer mehr unabhängige, selbstbewusste Autoren, mit Liebe zum Detail und dem Willen, die Kontrolle über ihre Werke zu behalten, gehen heute den Weg des Selfpublishers, sprich, sie lassen die Verlage außen vor, kümmern sich selbst um Lektorat, Covergestaltung, Veröffentlichung und Vermarktung. Bisher wurden diese Autoren noch von vielen belächelt, denn der Anschein, mit seiner Idee einfach keinen Verlag überzeugt zu haben, hängt einem an. Natürlich gibt es in dieser neuen Welt auch solche Autoren. Natürlich ist nicht alles 5-Sterne Qualität. Dennoch hat Amazon bemerkt, dass ihr Portal von vielen solchen Selfpublishern genutzt wird und den Buchmarkt bereichert. Darum wollen sie mit diesem Preis die sogenannten ‘Indie-Autoren’ endlich fördern.

Sie rufen mit dem Storyteller zu einem Wettbewerb auf in dem neu eingestellte Ebooks auf Herz und Nieren, Originalität und Publikumstauglichkeit geprüft werden. Damit gibt Amazon, über das man ja nicht immer nur Gutes hört, auch den Lesern eine ganz neue Stimme, was Verlage oft nicht tun. Geliebte Reihen werden nicht zu ende publiziert, weil sie sich mit wenigen Tausend Verkäufen nicht mehr lohnen, manche Genres werden grad gar nicht verlegt. Beim Storyteller spielt ihr Leser aber eine ganz große Rolle! Dem Sieger dieses Wettbewerbs winkt zudem eine Buchvorstellung auf der Frankfurter Buchmesse im kommenden Oktober.

Mir war sofort klar: Meine Sternenlied-Saga muss ins Rennen! Für euch. Für alle, die ihn bisher mit so wundervollen Kritiken und Kommentaren bedacht haben und mir den Mut geben weiterzuschreiben.

Darum werde ich die Veröffentlichung von TEIL II vorziehen und ihn noch vor dem 15.09.2015 für den Wettbewerb anmelden.

Wie ihr mir nun helfen könnt? Ganz einfach:

Lest Teil I. (wenn ihr das noch nicht habt 😉 ). Empfehlt in weiter. Redet darüber.

Teilt diesen Beitrag und meine Homepage, mit Freunden, in Gruppen in Foren. Überall, wo ihr euch rumtreibt und glaubt lesebegeisterte Menschen erreichen zu können.

Liked meine Seite auf Facebook, damit ihr über alle neuen Entwicklungen up-to-date bleibt und ladet auch dort eure Freunde ein, die Seite zu liken und fleißig zu teilen.

Ich kann nicht mehr tun, als mir die Finger blutig tippen, um den Buch den letzen Schliff zu geben, damit er ins Lektorat kommt. Aber wer wirklich zählt, das seid IHR.

 

 

 

Gewinnen, gewinnen, gewinnen!!!

Unsere lange Blogtour kommt zu einem Ende. Ich hoffe, wir konnten euch fesseln, mitreißen, neugierig machen auf Erui und seine verworrene, epische Geschichte.

Die fleißigen Leser sollen natürlich auch belohnt werden. Wer am ball geblieben ist und alle Beiträge gelesen hat (oder sie noch lesen will) der kann anschließend hier bei Tines Gewinnspiel mitmachen.

Es wird aber nicht nur Wissen aus der Blogtour abgefragt, sondern auch ganz viel eure eigenen Eindrücke und Meinungen. Man kann also gar nicht wirklich was falsch machen:)

Wenn euch dennoch ein Tag entgangen ist und ihr schnell nochmal nachlesen wollt, kommt ihr hier zum Tourüberblick.

Wir sind neugierig auf euch und eure Tourerlebnisse.

Liebe Grüße

Die Blogtour kommt zu ihrem Höhepunkt

Hallo ihr Lieben,

 

heute, am sechsten Tag erreicht unsere Blogtour ihren Höhepunkt. Unsere kleine Geschichte hat uns einmal von der Verhörstube des Kommissariats bis in die Hallen des Hohen Schlosse geführt, wo wir uns von unserer Reise erholen dürfen, bis der Hochkönig selbst sich am Abend die Ehre gibt.

Ich habe euch hier nochmal alle Tage der Tour zusammengesucht, damit ihr sie schön auf einen Blick habt. Morgen muss ich selbst dann auf Susannes Blog noch einmal ran und euch ein wenig von mir berichten. Wenn wir euch mitreißen konnten, dann wartet am Dienstag bei Tine ein tolles und kreatives Gewinnspiel. Es geht nicht nur um richtige Antworten, sondern auch darum, was euch auf dieser tour am meisten bewegt hat.

Ab Mittwoch werde ich dann mein Versprechen halten und euch den ersten Band vom Sternenlied zum reduzierten Preis auf Amazon.de zur Verfügung stellen. Über viele Leser und natürliche viele neue Bewertungen und Meinungen sowohl auf Amazon, als auch hier, würde ich mich wahnsinnig freuen.

 

Wo der Stern von Erui strahlt:

Tag 1 “Im Verhörzimmer des Kommissars”

Teil 1

Teil 2

Teil 3

 

Tag 2 “An den Hängen der Schattengletscher”

Teil 1

Teil 2

 

Tag 3 “Beim Orden der Sonne und des Mondes”

Teil 1

Teil 2

Teil 3

 

Tag 4 “Arvindûras – Königreich der gräsernen Hügel”

Teil 1

Teil 2

 

Tag 5 “Die Legenden des singenden Waldes”

 

Legenden

 

Tag 6 “Im Schloss des hohen Königs”

Teil 1

Teil 2

Teil 3 – Zu Tisch an der Tafel des Königs

 

Tag 7 “Die Schicksalsweberin von Erui”

 

Tag 8 “Einen Stern gewinnen!”

 

 

Blogtour “Der Stern von Erui” Tag 2/ Teil 2

Nachdem der Einhornfürst mir eine ganze Weile Zeit zum Nachdenken geben hat kommt schließlich ganz langsam die Erkenntnis.

Magische Fürsten. Erstgeborene der Welt. So alt wie die Welt selbst. Ich gehe in seine Richtung und sehe ihn an.

Dann bist du jener Erste deiner Art, der aus dem Tau dieses fernen Morgens geboren wurde?“, denke ich.

Das Einhorn schüttelt den Kopf.

Nein. Das war mein Vater. Ljolsalfur, der Strahlende. Doch vor wenigen Sommern hat er entschieden, dass seine Zeit gekommen sei. Wir Einhörner sind magisch und ewig. Doch wir sind ohne Gefühl. Herr allein über alles Wissen der Welt. Wenn wir beschließen, neues Leben zu geben, so hat das immer einen Preis. Und der ist unsere Unsterblichkeit.“

Ich nicke. Was soll ich sonst auch tun?

Mein Name ist Lykill“, höre ich ihn als nächstes sagen.

Ich bin der Herr der Wälder, die du dort erblicken kannst. Wälder des ewigen Frühlings. Heimat für Meinesgleichen. Den sterblichen Völkern ist es verboten sie zu betreten, und so auch dir. Doch hier kannst du nicht bleiben. Wie ich schon sagte der Schatten lebt. Wieder – immer noch. ER ist zornig und ruchlos. Er wird nicht ruhen, bis Erui sein ist. Und er wird das Leben eines Menschen nicht verschont lassen, wenn von dir erfährt.“

Wenn er so gefährlich ist, warum hilfst du mir dann? Bringst du dich selbst damit nicht in Gefahr?“, kommt es in mir auf, ohne dass ich den Gedanken verhindern kann.

Ich helfe dir, weil ihr Menschen endlich wieder verstehen müsst. Ich müsst sehen, was geworden ist, ihr müsst zittern unter SEINEM Atem, damit ihr anfangen könnt wieder zu träumen.“

Ich schüttle den Kopf und verstehe immer noch nicht.

Das wunderschöne Geschöpf tritt an mich heran. Es senkt sein Haupt und dort, wo sein Horn den Boden berührt, beginnen feine Linien eine Karte in die Erde zu zeichnen. Immer weiter und weiter breitet sich alles vor mir aus und ich begreife so langsam, dass dieses Erui in dem ich gelandet bin, riesig sein muss.


Karte Erui WordPress

Wir sind hier“ höre ich seine Gedanken und sehe, wie ein Punkt auf der Karte aufleuchtet, sehr weit im Westen, am Rand eines Gebrigszuges, der die schwarzen Gletscherberge darstellen muss. Sie ziehen sich laut der Karte einmal von Norden nach Süden. Der Wald, der mit ‘Immerfrühlingswald’ bezeichnet ist, liegt im Norden dieser Berge und reicht bis zur See.Immerfrühlingswald

Mein blick wandert über die nördlichen Lande. Wenige Städte sehe ich dort verzeichnet.

„Westlich ist das Land der Nymphen, Kinder der Heide, der Erde, der Flüsse, der Moore, die in dieser Gegen vorherrschen. Es wird Norimar genannt. Djumli ist seine Hauptstadt, Kublin der größte Hafen. Doch das wahre Herz dieses Landes in die wissende Stadt Jalash. Wo die Magier der Smaragdenen Türme seit jeher das Wissen aller Welten sammeln. Nur die sphären, die wir einhörner kennen, enthalten mehr Geheimnisse, als ihre Bibliotheken.“

Norimar

Ich staune. Spüre den spontanen Wunsch, diese Stadt zu sehen, doch mein Blick wandert weiter nach Osten. Dort sind noch mehr Orte, die das Einhorn nicht erwähnte, doch ich sehe keine Ländergrenzen.

Das liegt daran, dass wir Magischen so etwas nicht kennen. Unsere Völker bevorzugen oft bestimmte Gebiete, manche Länder tragen Namen, jeder weiß, wo sie enden, jeder spürt wo anderes Land beginnt, doch wir haben keine Zäune, keine Zölle. Erui war immer eins.“Fenlar

Ich versuhe das konzept zu begreifen. Doch es fällt mir schwer.

Es tippt auf edas Symbol eines Schlosses weit im Osten an der Küste.

Dies,“ höre ich es denken, „ist die Perle des Nordens, das Feenschloss Peleneth. Regiert von Cormac MacArt und Seiner Frau Gaya AnDon.“

Und was ist das?“, frage ich und deute auf einen Fleck noch einmal nordöstlich dieses Schlosses, wo der große Fluss, der Erui von West nach Ost und Nord nach Süd durchwandert, auf die See trifft.

Das sind die grauen Klippen. Ein magischer Ort, voller Trauer. Voller Liebe“, nehme ich wahr und stelle fest, obwohl der Einhornfüst eben noch behauptet hat, dass Gefühle seiner Art fremd sind, bei dem Wort Liebe ein Hauch von Zärtlichkeit in meine Gedanken schwappt. Als habe er davon gekostet, verstehe es aber noch nicht ganz.

wie weit ist es von hier zu diesem magischen Ort?“ will ich wissen, denn seine spärlichen Worte mchen mich neugierig.

Oh, das ist ein viel zu langer Weg. Ich werde dir helfen, und dich an Orte bringen, die fern von hier leigen, ohne dass wir Tage und Wochen durch die gefährliche Wildnis irren, doch an die grauen Klippen kann ich dich nicht bringen. Zu Fuß bräuchtest du fast einen Sommer und einen Winter. Mit einem schnellen Pferd sind es immer noch fünf bis sechs Monde.“Mitlande

Sein Horn deutet auf ein Symbol in der Mitte der Karte.

Das hier wird unser Ziel sein.“

Talveymar’ steht dort zu lesen.

Was ist das?“ denk ich .

Es ist das Schloss der hohen Könige. Erschaffen aus Marmor und Gold. Gebrochen wurden die Steine von den Herrn des Himmels selbst aus den weißen Bergen von Guenhal, die das Land der Drachen vom übrigen Erui trennen. Die Winde haben die Steine geformt und poliert und Sternenlicht hat es erhellt in den alten Tagen. Es ist Eruis prächtigster Palast.“

Ich höre mich scharf die Luft einsaugen. Mein Herz macht einen Sprung und Zittert voll freudiger Erwartung.

Wann brechen wir auf?“ frage ich ungeduldig

Bald“ höre ich ihn denken. „Doch kann ich dich nicht die ganze strecke in einer Nacht bringen. Wenn die Sonne untergeht kehre ich zurück und bringe dich nach Leawynn. Es ist der Königssitz der Elfen die letzte Zuflucht im Westen.“

Damit wendet er sich ab. Ich will noch fragen wohin er geht, doch mit einem Lidschlag ist er in einer Art goldenem Nebel verschwunden.

Ich zucke mit den Schultern und sehe mich auf der Karte weiter um.

Caer’Arion springt mir ein Name ins Auge. Ebenso wie ein Symbol, das zweimal auf der Karte verzeichnet ist. Ein Kreis aus Monden, in der Mitte eine Sonne. Wie ein Rad. Es schwebt über einem Tal weiter südlich in diesen dunklen Bergen ‘Ebeneth’ ist daran zu lesen. Und noch einmal über einem Sumpf in der Mitte gar nicht weit von diesem Sternenschloss Talveymar entfernt. ‘Nualschadan’ kann ich entziffern.

Caer'arion

Was es damit wohl auf sich hat?

Während es bei meinem Erwachen noch recht kühl war, gewinnt die Sonne über Tag doch an Kraft, so dass ich mich in den Schatten einiger Bäume gerettet habe. Die Karte hat mir weiter keine Aufschlüsse gegeben, außer, dass diese Welt mehr Geheimnisse enthält, als ich vermutlich je im Leben begreifen kann.

Bis am Abend schließlich die sonne untergeht, habe ich auch genug Zeit, über die Worte der jungen Frau nachzudenken. Wenn das hier wirklich echt und nicht nur ein verrückter Tagtraum ist, dann weiß ich, warum Fenia Edani eisern geschwiegen hat.

Wer hätte ihr glauben sollen, dass sie die Jahre, die sie verschwunden war hier, in dieser magischen Welt verbracht hat? Man hätte sie ganz sicher weggesperrt und nie wieder ans Tageslicht gelassen.

Vermutlich sinniere ich vor mich hin, wird es mir ähnlich ergehen, womit mir jede Möglichkeit genommen wird, von diesem Abenteuer zu berichten. Falls ich je wieder nach Hause gelange.

Mit diesem Gedanken nehme ich einmal mehr ein goldenes Leuchten wahr und mein flammender Freund steht vor mir.

Es wird Zeit“ denkt er und berührt mich mit seinem Horn an der Stirn.

Mein Augen werden schwer, ich falle in einen goldenen Nebel. Als ich sie wieder öffne, ist der blühende Wald verschwunden. Die Berge allerdings nicht. Gegen das Licht der untergehenden Sonne erheben sich die schlanke Türme eines Schlosses vor meinem Blick. Bis zu den Gipfel empor und noch darüber hinaus wie mir scheint. Das Licht schwindet im Schatten der Gletscher allerdings schneller, als ich Einzelheiten erkennen kann.

Leawynn

Müde und ausgelaugt von all dem Neuen trotte ich hinter dem Einhorn her. Mein Kopf schreit danach, dass alles einen Sinn macht und meine Knochen verlangen Schlaf. Während ich so im Licht einer Fackel durch ein hohes Schlosstor gewunken werde, erkenne ich noch, wie silberne Gesichter mit gleißenden Augen und spitzen Ohren mich ansehen. Die Wachen tragen alle die gleichen Wappenröcke und sind schwer bewaffnet.

Hinter den Mauern schlägt mir der Gestank von Blut und Verwesung entgegen, wie ich ihn in einem Schloss nicht erwartet habe. Zu viele Leute auf zu engem Raum zusammen gepfercht. Schmerzenschreie, leises Wimmern durchdringt die Dunkelheit.

Kälte zieht auf. Sie packt und schüttelt mich. Ich bin entsetzt, doch weiß nicht wieso. Etwas passiert hier mit mir. Doch ich kann es nicht in Worte fassen. Ich spüre Arme an meinem, die mich einige Treppen hinauflotsen und mir ein hartes Bett in einer winzigen Kammer zuweisen.

Morgen werde ich wiederkommen“, höre ich die Gedanken des Einhornfürsten von fern.

Dann findet mein Kopf das harte Strohlager und ich schlafe fast augenblicklich ein.

So das war dann der zweite Tag. Wer noch mehr über Erui, seine Städte, Länder, Völker und Sehenwürdigkeiten wissen will, der kann hier fündig werden. Es gibt die selben Texte als Überbleibsel der alten Homepage auch noch als interaktive Karte, zu der ihr hier gelangt.

Blogtour “Der Stern von Erui” Tag 2

Üblich ist es ja nicht, dass Autoren während Blogtouren auf ihre eigenen Homepages laden. Doch wie Sabrina gestern schon mitteilte, hatten wir einen Ausfall in unseren Reihen. Statt unser Programm nochmal ganz umzuwerfen, haben wir uns dafür entschieden, dass es einfach hier weitergeht.

Unser Kommissar musste sich ja gestern einiges anhören, doch statt Antworten hat er nur weitere Fragen gefunden.

Wohin es ihn verschlagen hat?

Lest selbst. Eins kann ich euch versprechen. Es wird magisch und mystisch!

 

 

Es war lange dunkel um mich. Mein Denken setzt nur langsam wieder ein. Ich schüttle benommen den Kopf. Für einen Moment frage ich mich, ob diese Fenia einfach eine gefährliche Irre ist, die sich die Hälfte ihrer Verletzungen selbst zugezogen hat, oder ob ich sie eine Heldin nennen soll, weil sie sich zwischen dieses Ding und mich geworfen und dabei ihr Leben riskiert hat. Im nächsten Moment wird mir dann bewusst, dass beide Gedanken völlig abstrus sind. Eine junge Frau mit einem schweren Trauma, die plötzlich aus dem Nichts eine Waffe beschwört und seltsame Schattenwesen … Das alles ist wohl meinem überreizten Geist zu verschulden. Ich öffne die Augen und erwarte, mein Büro mit dem üblichen Chaos auf dem Schreibtisch und den ungeordneten Akten des Falles Fenia Edani vorzufinden.

Irrtum!

Meinen schmerzenden Augen offenbart sich ein Licht, so hell, wie ich noch nie eins gesehen habe. Das muss der Tod sein, denke ich. Dann denke ich, Blödsinn. Dann denke ich gar nicht mehr, denn was ich sehe verschlägt selbst meinem Inneren Kommentator die Sprache.

Ich befinde mich auf eine Wiese in einem Flusstal. Ein kalter Wind geht. Der Himmel ist so trüb, dass mir schleierhaft ist, wieso das Licht sich so hell und klar anfühlt. So etwas habe ich in meinem Leben noch nicht wahrgenommen. Der Fluss ist über eine weite Strecke zugefroren, was kein Wunder ist, denn er scheint direkt aus diesen düsteren Bergen zu kommen, die schwarz und drohend vor mir aufragen. Jene Gipfel, die ich sehen kann, scheinen von ebenso schwarzem Eis bedeckt, der Rest hüllt sich in dunkle Wolken durch die blutrote Blitze zucken.

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Immerfrühlingswald

 

Vermutlich wäre das genau der Zeitpunkt, wo ich mich kneifen sollte.

Autsch!

Ja, ich bin wach. Zumindest gaukelt der Traum mir das vor. Ich stehe auf und stolpere vom Flussufer weg. Hinter der Hügelkuppe kommt schließlich ein Wald in Sicht. Er liegt in den Ausläufern der schwarzen Gletscher eingebettet. Entgegen jeder physikalischen, biologischen und sonst irgendwie gearteten Regel steht er im saftigsten Grün, gespickt mit weißen, rosa und goldenen Blüten.

Das ist meinen Kopf zu viel. Ich überlege, ob ich mir gestern Abend vielleicht ein Glas Wein zu viel genehmigt habe. Dabei trinke ich nicht mal regelmäßig. Wozu auch? Meist bin ich allein.

“Gut, ich spinne”, stellen meine Gedanken als nächstes fest. Doch bevor ich dazu komme, diesen Gedankenfetzen weiterzuverfolgen, drängt sich eine andere, eine fremde Präsenz in meinen Schädel. Es ist keine Stimme in mir, oder irgendein Teil meines Unterbewusstseins, der sich bisher noch nie zu Wort meldete, nein, es ist eindeutig ein anderer Geist.

Willkommen in Erui, Menschengeborener“, sagt sie.

Menschengeborener?“, denke ich. „Wer drückt sich denn so umständlich aus. Was bitte sollte ich sonst sein?“

Ein Kind dieser Welt.“

Haha! Diese Welt … Mein Kopf legt es wirklich drauf an mich zu veräppeln”, denke ich

Das ist nicht zum Lachen. Es ist leider bitter ernst, und dass du es weiterhin leugnest, macht es nicht besser.“

Ich stutze und versuche nichts zu denken, denn verdammt, das Wer-auch-immer ist in meinem Kopf, eindeutig. Verwirrt blicke ich mich um.

Tatsächlich steht da jemand in einigem Abstand von mir. Direkt vor diesem seltsam frühlingshaften Wald.

Was zum Geier bist du denn?“, denke ich und registriere gerade noch, wie unhöflich das war vor jemandem, der meine Gedanken lesen kann.

Ich spüre so etwas wie eine Aura des Verzeihens durch mich gleiten. Anscheinend nimmt es mir meinen unkontrollierten Gedankenfluss nicht übel. Die Frage war dennoch blöd. Es hat vier Beine, einen Körper und einen Kopf wie ein Pferd. Es hat ein goldenes Horn auf der Stirn und goldene Hufe. Was wird es also sein?

Der Kandidat bekommt hundert Gummipunkte“, denke ich und bin damit wieder unhöflich.

Du bist verwirrt, Mensch. Aber das ist natürlich. Deinesgleichen glaubt nicht an uns. Ihr habt eure Träume, eure Hoffnungen, eure tiefsten Wünsche schon so lange aus eurer Welt gebannt, dass ihr sie verleugnet selbst noch, wenn ihr mittendrin steht.“

Es seufzt. Klingt da ein wenig Wehmut mit?Einhorn

Nein, Menschengeborener. Denn so etwas kenne ich nicht.“

Aha

Ich bin ein Einhorn, ein Ewiger Fürst von Erui. Meine Sphären sind die Schleier und das Wissen. Wobei beide tief miteinander verwoben sind, aber das musst du nicht begreifen.“

Kann ich auch gar nicht, denn das ist mir zu kompliziert. Ich wundere mich nur, weil ich immer dachte Einhörner müssten weiß oder silbern sein oder regenbogenfarben oder so. Die Mähne und das Fell von diesem hier sehen allerdings aus wie Feuer. Wie das Licht der …

„ … aufgehenden Sonne, die sich in den ersten Tautropfen des Morgens fängt“, beendet es meinen Gedanken.

Ich stutze.

Nun, Mensch, das ist die Essenz aus der ich gemacht bin. Doch ich sehe schon, da sind zu viele Fragen in dir, zu viele Zweifel. Darum lass mich dir erklären, wo du bist. Lass es mich in den alten Worten singen.“

Noch bevor ich etwas sagen, fragen oder gar protestieren kann spüre ich, wie mein Geist hineingezogen wird in den des Einhorns. Ich befinde mich auf einmal wieder in völliger Dunkelheit. Nein, nicht Dunkelheit, denn nicht mal die ist anwesend. Mir wird klar, dass dies hier das Nichts ein muss. Ich staune. Ich bin sprachlos. Gedankenlos. Ich bin nicht. Nichts ist.

Dann beginnt es:

Unbekümmerter Tag aus Licht und Frieden

Gebiert den ersten Traum von Gottkinder Art.

Menschen geschaffen im Bilde des Einen,

Haben selbst nun gelernt neue Welten zu schöpfen.

Nichts und abermals Nichts ist gewesen

In Sphären so fern von der sterblichen Welt.

Kindertraum zerreißt die Stille.

Das erste Herz erwacht im glitzernden Funkeln ewiger Nacht. 

Das Blau wird zu Schwingen, Sterne zu Augen,

Ein Herzschlag, der nach Leben schreit.

Urgewalt zum träumenden Himmel sich erhebt

Thoran2

In Gestalt des Ersten von allen.

Thoran, Blau der Nacht, Herzschlag der magischen Welt

Dein Weg führt dich, dein Geist lenkt dich.

Über den Irdonîn, Drachenberg, weit im Südosten,

Sollst Gebieter du sein, bis hin zu dem Tag,

Wenn dein Herz seine Pflicht erfüllt,

Schlagend in einer sterblichen Brust.

Dein Schicksal verkündet, erfüllt dich mit Angst.

Mächtig genug ein Drachenherz zum Beben zu bringen.

Dein Wehklagen hallt durch die Weite des Himmels.

König allein, König von allem, König dem Tode geweiht!

Der Traum der Menschheit erbarmt sich deiner.

Dein Schrei verhallt nicht ungehört.

Goldener Bruder aus goldenem Glanz im Licht der Sonne geboren.

Tau auf den Wiesen, kühl und weise,

ohne Gefühl, doch voll vom Wissen der Welt.

Sie, die so alt sind wie du und doch so anders.

Sie, die Hornträger, die Schleierfürsten

Geträumt von den Menschen als Yang eures Yings.

Drachen und Einhörner – Macht und Weisheit.

Ewig verbunden, niemals vereint.

Von den Gletschern des Westen, in Wolkendecken gefangen,

gleißend, prächtig, unüberwindlich,

bis hin zu den schwefeldampfenden Bergen am anderen Ende der magischen Welt.

Im Norden das Land, kühl und klar, Heide und Wind.

Meeresbrandung mit wütenden Fäusten,

die gegen die hohen Klippen schlägt.

Windland – Feenland!

Sumpfland, gegeben Kindern der Erde, des Flusses der See.

Den ewigen Fürsten des Anbeginns sollen sie folgen.

Völker so zahlreich an Wesen und Geist.

Gleich den Menschen, gleich ihren Träumen,

Wild, frei, ungezähmt.

Gesittet, gezügelt, voll Stolz und voll Adel.

Wälder inmitten von Wäldern, Hügel umgeben von Hügeln,

Im Norden von Bergen, die trennen den Süden

Ab von der See.

Alles wird blühen, alles wird glühen im Licht des Lebens,

Der Menschen Träumereien.

Doch wo Frieden lebt, lebt Krieg.

Herzen voll Schatten, Herzen voll Gier.

Die Lande im Westen, unberührt und rein

Sie saugen auf das Blut von ungezählten Schlachten,

Die in der Menschenwelt gefochten.

Zu Schatten gerinnt, was als Hass dort beginnt!

Goldene Welten stürzen. Große Könige kommen.

Machtvolle Zauber halten die brechenden Säulen einstigen Friedens.

Edin, Insel der Fürsten, vor den Küsten im Norden,

Von dir wird sie kommen, zu dir wird sie finden

Die Eine, die den Schatten begreift.

Sie wird ihn umarmen, sie wird ihn besiegen.

Eines davon, nicht beides zugleich.

Ihr Schicksal soll dein Schicksal sein.

Ein König von alten und neuem Blute zugleich,

Ein König, geboren Gar’Erui,

Ein König von Menschengeist,

Er wird den Funken zünden, oder ersticken,

Die Flamme die den Stern allein strahlen lässt.

Gar’Elahad – Gar’Erui

Schwestern, Neider, Geliebte.

Einander umspielend, getrennt nur von Nebel.

Nebel der fließt und lebendig

durch jede Vene strömt.

Die Sprache, in der dieses Lied gesungen ist, kommt mir seltsam vor, obwohl ich sie verstehe. Es ist wie etwas Altes, Urreines in mir. Als könne ich förmlich sehen, wie unter dem Klang der Tönen einst aus Träumen diese hier Welt gewachsen ist.

Ein Welt, die, soviel habe ich verstanden, früher oder später dem Untergang geweiht ist.

Die Tage der Schöpfung sind lange her.  Die Tage des Schattens sind dreimal gekommen. Zweimal haben wir uns wehren können. Diesmal wird sich unser Schicksal entscheiden. Und damit auch das jener, die uns einst erträumten.“ höre ich Lykills Gedanken.

Ich stehe da und kann nichts sagen. Nicht einmal denken. Ich muss erst begreifen, was mir dieses Wesen erzählt.

 

 

Damit schicke ich euch in den Tag. am Nachmittag gegen drei wird es weiter gehen und Fürst Lykill wird euch die Lande Erui zeigen und ein wenig darüber erzählen. Also verpasst es nicht 🙂

folgen könnt ihr der Blogtour übrigens am besten hier auf Facebook über die Seite des Sterns von Erui.

Wer jetzt schon neugierig auf das Buch ist kann sich auf der eigentlich Seite dazu gerne umschauen 🙂 Fühlt euch frei durch den Blog zu stöbern.

 

Public Relation month – oder eine Tournee für den Stern

 

Bald ist der Juni auch zu Ende. Damit ist Band Eins der Sternenlied Saga dann schon zwei Monate auf dem Markt. Zeit um anzukommen in der Welt der Bücher, Zeit um sich einen kleinen Lesekreis aufzubauen. Doch für einen Stern ist das nicht genug.

Um einen berühmten Film zu zitieren: “Was tun Sterne?” 

Richtig! – Sie leuchten.

Um zu leuchten, mit voller Kraft, und all die Leser zu erreichen, die bisher noch nicht wissen, dass es diesen wundervollen Fantasy-Epos gibt, soll der Juli genutzt werden.

In vielen Bundesländern haben die Ferien schon begonnen.

Reisezeit – Lesezeit.

Darum, nehmt euch euren Stern mit in den Urlaub und taucht ein in eine Welt voller Emotionen, voller Magie, voller Gefahren

Am 30. Juni beginnt hier auf Sabrinas Leseträumen die große Blogtour um euch einzustimmen, euch mitzunehmen auf die fantastische Reise durch Erui.

Und wer dann immer noch nicht genug hat, lieber mit anderen zusammen lesen und sich über die Erfahrungen austauschen möchte, kann das bei unserer Leserunde auf Goodreads tun.

Das wir ganz groß!!! Also seid mit dabei. 

Im Gespräch mit der Muse Teil 2

“Mal im Ernst, es war nicht grade dein rühmlichster Schachzug, meinen Hauptcharakter in Abschnitt zwei des ersten Buches gleich schon um die Ecke zu bringen. Zugegeben, es war tragisch. Ich habe geweint, als ich es geschrieben habe. Aber war es wirklich nötig?”

Die Muse funkelt mich mit glühenden Augen an. Sie ist im Augenblick ohnehin nicht gut auf mich zu sprechen. Ich habe es doch tatsächlich gewagt, ihr achsowundervolles Ende mit ‘totaler Kitsch’ zu betiteln. Seitdem schmollt sie. Sie ist nichtmal, wie so oft einfach beleidigt abgezogen, sondern hockt da, in einem Winkel meiner Gedanken und zieht mich zu den noch offenen Stellen in Teil zwei und dem immer noch nicht geschriebenen Ende von Teil drei.

Dabei ist es in meinem Kopf so einfach. Doch auf dem Papier will es schlicht nicht werden. Es klingt nicht. Es wirkt nicht. Es zieht sich, wie Kaugummi und ist nur halb so tragisch, wie erhofft. Dabei hat die Muse recht. Es gehört genau so, wie sie es in meinem Kopf inszeniert, aber irgendwie bin ich grade noch nicht bereit es aufzuschreiben.

Dafür hat Buch zwei jetzt 30 brandneue Seiten bekommen.

“Aber die Ideen dafür sind ja auch nicht neu”, mosert sie herum und lässt mich einmal mehr links liegen.

Blogtouren – so ganz allgemein und dann auch speziell

hi ihr Lieben,

 

lange lange war es ruhig auf meiner Seite, doch nicht in meinem Leben und das eine bedingt eben das andere. Nach einer anstrengenden Woche, viel Arbeit außerhalb des Schriftstellerdaseins finde ich nun aber mal wieder Zeit.

Was mich derzeit am meisten beschäftigt? Meine kommende Blogtour.

Blogtour?!

Ja, so stand ich vor wenigen Tagen auch noch da. Ich gebe ja gerne frei und offen zu, auch ich bin Newbie, was dieses ganze bücher online lesen und online vermarkten angeht. Schreiben ist das eine, doch dafür sorgen, dass die Welt weiß, dass es dein Buch auch gibt, das ist eine gaaaaaaaaaaanz andere Nummer.

Als Selfpublisher ist das glaube ich mein größtes Abenteuer. doch eine Unmenge an netten Leuten macht es mir wirklich einfach. So kam ich denn auch mit einer netten bloggerin, die schon das Interview in der ersten Erscheinungswoche mit mir gemacht hat, auf die Blogtour zu sprechen. Ich hatte keine Ahnung, was ich mir darunter vorzustellen hatte, doch jetzt bin ich ja fast schon Profi *lach*

Wenn man ein Buch drucken lässt, dann geht der autor damit irgendwann auf Leserreise um es vorzustellen. Bei einem ebook lohnt das nicht. Die Buchläden haben nix davon, denn sie können es nciht verkaufen und der offline-Leser kann mit ebook oft nichts anfangen. Dafür gibt es aber eine ganz einfach Lösung. Man schickt das virtuelle Kind ganz einfach online auf Leserreise über die verschiedensten Bücherblogs.

solche touren werden unter bestimmten Mottos abgehalten und informieren zum einen darüber, dass das Buch existiert, zum anderen geben sie oftmals spannenden Einblick in Hintergründe, die so in den Büchern selsbt gar nicht beschrieben sind.

Da mich das Konzept gleich begeistern konnte, soll nun auch Ende des Monats mein Stern auf seine erste große Tour gehen. Ihr dürft gespannt sein, denn es gibt für jeden Verblüffendes und Neues zu entdecken.

Für mich gab es auf jeden Fall schonmal fast zwei handvoll toller neuer buchblogger kennzulernen, mit denen die Zusammenarbeit einfach nur riesig Spaß macht.

 

Bis demnächst und Gute Nacht

 

Sylvia

Seit heute bei Amazon erhältlich!

Es ist da! Es ist da! Es ist da!

 

Der Stern von Erui -Heimkehr-, der erste Band meiner Sternenlied-Saga ist soeben in Amazon erschienen.  Hier ist der Link zum Shop.

Hier noch einmal der Trailer, der Klappentext und die Leseprobe.

 

Ich wünsche euch viele Stunden gute und spannende Unterhaltung. Teilt es fröhlich und lasst euer Feedback auf meiner Seite oder im Store 🙂