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Wie man einen Epos schreibt – Keine Anleitung!

Keine Anleitung – nur ein Erfahrungsbericht

 

Ich sehe und lese sie immer wieder, die schlauen Ratgeber-Artikel, die einem erklären, wie man dies und das und jenes tut. So einer ist das hier nicht. Meine Philosophie ist, dass wir alle sehr unterschiedlich sind und unsere Wege, Dinge zu tun, sind es ebenso.

Manche lesen all diese Schreibratgeber und setzen sich dann hin und erschaffen einen tollen Roman. Manche schaffen es trotz tausend Kursen nicht, und andere, so auch ich, machen einfach, und am Ende kommt ein Buch raus … oder drei … und dann werden es immer mehr.

 

Natürliches Wachstum auch für phantastische Welten

 

Karte Erui WordPress2

 

Dieser Artikel hier entsteht auf der Frage, wie genau ich Erui eigentlich erschaffen habe. also, wie es entstanden ist.

Angedeutet habe ich das ja immer wieder mal in diversen Artikeln und Interviews, doch tatsächlich kann ich euch einen ziemlich detaillierten Werdegang meiner Welt benennen. Und eins ist dabei sicher: Sie entstand nicht einfach über Nacht. Sie war immer irgendwo ein Teil von mir, solange ich denken kann.  Aber wie auch ich hat sie sich verändert und musste erst reifen, um zu der Welt zu werden, die ihr im Stern von Erui bereisen könnt.

Am einfachsten mache ich es mir da vermutlich, indem ich diesen Werdegang in drei Phasen einteile:

Die Frühphase – Eruis erste Anfänge, erste Strukturen, die ich im Kopf hatte und die es von den ersten Tagträumen bis in meine fertige Welt geschafft haben.

Die Phase des Bewusstwerdens – Erui bekam seinen Namen, der Plan, die Geschichte um Aljana und Llewellyn niederzuschreiben, stand fest.

Das Verwerfen der ersten Version und damit die Neufassung der endgültigen Trilogie.

 

Frühphase – Alles nur in meinem Kopf

 

Ich gebe es frei und offen zu: Ich war und bin eine Tagträumerin. Und damit ja vermutlich nicht allein. Also Hände hoch, wer als Kind auch diesen Ort in seinem Kopf hatte, an den er flüchten konnte, wann immer die Welt ihn nervte, langweilte oder sogar unerträglich war. Der Ort angefüllt mit den Helden aus Büchern, Comicy, Serien, Filmen mit denen man schon immer gemeinsam Abenteuer erleben konnte, so wie man wollte.

Für mich lag diese Welt stets in einer Blase umgeben von Nebel, durch den ich treten konnte und schwupps war ich da. Ich erinnere mich sogar noch ziemlich genau, wer so alles dieses Kopfkino bevölkert hat, aber das ist so persönlich, dass es nur mir gehört.

Nur eine Parallele zu Erui gibt es: Ich selbst konnte damals schon immer die sein, die mit einem Schwert in der Hand die Welt rettete. 😉

 

Phase 2 – Erui bekommt seinen Namen

 

Irgendwann schlichen sich in meine Tagträume dann aber auch immer wieder diese Geschichten und Dialoge von ganz anderen Geschehnissen, die mit dem übrigen nicht viel zu tun zu haben schienen. Eine eigene Geschichte mit eigenen Figuren, die ich nicht irgendwo entliehen hatte, wuchs.

Mit elf beendete ich mein erstes Buch und als ich zwölf/dreizehn war, wurde es veröffentlicht. Ziemlich genau in diese Phase kann ich den Gedanken legen, dass ich diese Geschichte, die ich immer wieder sah, von meiner Traumwelt loskoppeln wollte, um ihre ihre ganz eigene Welt zu geben.

Die Zeilen, die ihr aus dem Anfang von Band eins kennt, schrieb ich in ihrer ersten Version mit 14:

Nebel.

Blicke verlieren sich darin. … Alles verzerrt, verschwommen.

Graue Unwirklichkeit. …

Aus dem Gedanken, was mit Träumereien passiert, wenn man sie fertig geträumt hat, folgte schließlich die Schöpfungsgeschichte Eruis, mit der der spätere zweite Band eröffnet wird und ebenfalls damals fand ich den richtigen Namen für diese Welt.

Angelehnt an einige Namen aus alt-irischer Folklore und nordischen Geschichte kam er mir in den Sinn und ich dreht ihn im Kopf hin und her und fand ihn passend. Danach gab es für Erui kein Halten mehr. Es wuchs und wuchs und auch die Geschichte vom Stern erzählte sich wie von allein.

Ich begann es aufzuschreiben und war nach 200 Seiten ziemlich stolz auf mich. Auch alle Freunde, denen ich es zu lesen gab, fanden es toll. Alle, bis auf einen. Dieser eine, mein bester Freund, bestätigte, was ich selbst schon die ganze Zeit im Gefühl hatte, aber hören wollte ich das natürlich nicht: Die Geschichte war ganz nett, aber bei weitem noch nicht der packende Epos, den ich in meinem Kopf wie einen Film vorwärts und rückwärts laufen lassen konnte.

Phase 3 – nichts macht so glaubwürdig, wie eigene Erfahrungen

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Dieses Kostüm stammt noch aus meiner RPG-Zeit.

Ich hatte es mit 15 schon geahnt und sogar in einem meiner sporadischen Tagebucheinträge festgehalten, dass ich glaubte, dass ich diese Geschichte erst richtig erzählen könnte, wenn ich selbst ein wenig älter geworden war. Mein bester Freund und mein Gefühl bestätigten mir das nur, auch wenn ein Teil von mir sich an die Idee klammern wollte, dass ich doch schon eine ganz schön imposante Geschichte geschaffen hatte.

Was mir allerdings half, meine Figuren in ein neues Licht zu rücken, war gerade mein neuer Freundeskreis, den ich durch Live-RPG kennengelernt hatte. Unser Spiel “Archaica” basierte auf dem Prinzip, dass unsere Welt mit den ‘Schleierreichen’ verbunden war.  Es gab die sechs Sphären: Ordnung-Licht-Leben-Chaos-Dunkelheit-Tod. Zwischen Ordnung und Licht lag die Sphäre der Engel, zwischen Licht und Leben die der hellen Feen, zwischen Leben und Chaos die der Werwesen, zwischen Chaos und Dunkelheit das Reich der Dämonen, zwischen Dunkelheit und Tod das der Geister und zwischen Tod und Ordnung das der Vampire. Alle diese Wesen waren in ihren Ansichten starr und konnten nur nach den Prinzipien ihrer Reiche handeln. Ein Setting, das so nah an der Entstehung Eruis war, dass ich es wagte, einen Character zu erschaffen, der mich meiner Protagonisten nahe bringen sollte.

Als Lichtfee Aljana habe ich fortan die Schleierdomäne Limburg vor dem Einfluss der dunkeln Sphären zu bewahren versucht und festgestellt, wie schwierig es ist, wenn man als Kreatur des Lichtes nur auf die Methoden der guten Seite zurückgreifen kann. Verrat, Mord, Intrigen, wann immer wir die Instrumente der Feinde benutzten, gab es Brüche in unserem Charakter, die uns selbst mehr und mehr auf die dunkle Seite zogen.

Wir haben Abende lang darüber diskutiert, ob und wie es möglich sei, eine Welt zum Guten zu kehren, ohne die eigenen Prinzipien zu verraten, und je tiefer ich in dieses Denken geriet, umso mehr flossen diese philosophischen Gedanken auch in den Stern.

Am Ende hat unser Bündnis an Lichtfeen und Engelswesen übrigens das Spiel für sich entschieden und eine Domäne des Lichtes erschaffen. Doch für mich war das kein Triumph. Unter den mächtigen Gesetzen, die wir nach den Regeln damit ausrufen durften, wurden gnadenlos und ohne Wenn und Aber Alle dunklen Wesen und Anhänger dunkler Sphären entmachtet oder hingerichtet. Ein bitterer Beigeschmack, der zu einem Neustart des Spiels führte und für mich zu einer Erkenntnis: Ich hatte selbst nur Mitleid. Mitleid für Wesen, die nach den Regeln dazu verdammt waren, niemals Freundschaft, Liebe, Ehrlichkeit und Wahrheit kennenzulernen und ich nahm die Lehre zusammen mit der Kritik meines Freundes mit in mein Sabbatjahr, wo die Gedanken schließlich die neue Version des Sterns ins Rollen brachten.

Gut und Böse, Licht und Schatten, Tod und Leben – all das sind Aspekte des Menschseins. Anders, als die Wesen, die auch in meiner Geschichte dazu verdammt sind, nur das eine zu kennen, ohne das andere je erreichen zu können, hingen meine Protagonisten mit ihren Herzen und Seelen zwischen all diesen Welten in der Luft.

die Geschichte hat sich in der Neufassung nicht verändert, doch die Sicht, die ich dem Leser darauf gewährte, drehte sich gewaltig. Das Rätsel um den Kern unserer Seele wollte ich von allen Seiten beleuchten. Keinem Charakter von Anfang an den Vertrauensvorschuss der Hauptprotagonisten geben, damit man sich ganz einlassen konnte, auf die Suche nach der Wahrheit und die Erkenntnis unter wie vielen Versionen der Wirklichkeit diese manchmal verborgen liegt.

Darum gibt es letztlich so viele wechselnde Perspektiven. Wie bei einem Blick durch ein Kaleidoskop kann man nur durch das Zusammenfügen jeder einzelnen davon am Ende das Große Ganze sehen.

so, liebe Janina, jetzt weißt du (so grob und im Schnelldurchlauf), wie der Stern von Erui entstanden ist. Zumindest manche Aspekte davon. Ich hoffe, dir und allen anderen, die diesen Artikel lesen, hat es Freude gemacht.

Und wie ihr seht: Es ist nur eine mögliche Methode, Welten zu erschaffen. Andere Autoren haben ihre eigenen und das ist gut so, sonst würden wir alle dieselbe Geschichte auf dieselbe Weise erzählen.

Einen schönen Sonntag 🙂

Der Stern von Erui- ein Schattenspiel
Der Stern von Erui- ein Schattenspiel (von meiner geschätzten Kollegin Theresa Bauer)

Eure Sylvi

 

Große Neuerungen im Kommen

Die GANZ GROßE Ankündigung der Weihnachtszeit bleibe ich euch diesen Sonntag noch schuldig. Aber da ich mich lange hier nicht gemeldet habe, wollte ich doch einfach mal wieder ein Update von mir hören lassen.

Wer mir auf Facebook folgt, der weiß, dass der Sternenstaub kurz davor steht, als Print endlich lieferbar zu sein. Das heißt, nicht nur die E-Book-Leser kommen endlich auf ihre Kosten.

Doch nicht nur das steht an. Entgegen meiner eigenen Prognose, dass ich niemals etwas anderes als den Stern schreiben werde, stehen doch gleich mehrere neue Projekte ins Haus. Das eine ist dir mir mittlerweile sehr ans Herz gewachsene Märchenspinnerei. Noch ist die Seite im Aufbau. WiP (Wichtel in Progress 😉 ) Doch schon im neuen Jahr wird es auch da rund gehen, und das nicht nur mit mir allein.

Viele Autoren, die schon mal gemeinsame Projekte gestemmt haben, sagen ja: Einmal und nie wieder. Bei mir sieht das anders aus. Klar, kosten manche Dinge Nerven und jeder hat so seine eigenen Vorstellungen. Aber man lernt doch auch, dass die eigene nicht unbedingt die universal gültige Meinung ist und dass viele Wege nach Rom führen.

Darum hoffe ich, dass ihr an den Endprodukten aus der Spinnstube soviel Spaß haben werdet, wie wir bei Schreiben und Erstellen dieser Kooperation.

Und dann geht es natürlich im nächsten Jahr auch mit Erui weiter. Der Blaue Drache ist fest eingeplant, und wer sich die Bücher im Print kauft, der wird schon mal auf den Geschmack kommen können, wie es weitergeht, mit der Saga vor der Saga. 😀

Zu guter Letzt steht dann noch ein Punkt auf meiner Liste. Ein Wunsch, ein großer Traum, den ich habe. Vielleicht nehme ich ihn nächstes Jahr in Angriff. Das kann ich aber ohne eure Hilfe nicht schaffen.

Da in den letzten Monaten der Stern immer mehr Leser gefunden hat und ich hoffe, dass er noch viele mehr findet, könnte es realistisch werden. Doch kann ich euch dazu noch nicht mehr verraten.

 

Bis dahin

 

einen schönen zweiten Advent.

 

Sternenfakten Teil 4 – Timeline der Geschichte Eruis

Wenn eine Geschichte irgendwann so außer Kontrolle gerät, wie meine, dann merkt man das spätestens an dem Punkt, wo man sich hinsetzt um eine genaue Timeline zu erstellen, weil man sich immer wieder selbst auf vergangene Ereignisse beziehen muss. Und damit meine ich nicht die ganze Rückblenden. Der Großteil der Leser kommt mit umfangreichen Gesamtwerken wie ‘Das Lied von Eis und Feuer’ klar, dem ich mal unterstelle deutlich komplexer und in noch mehr Handlungsstränge aufgedröselt zu sein, als das Sternenlied. Dennoch war es für mich essentiell neben einer halbwegs korrekten Karte einen groben Abriss der verschiedenen Zeitalter und ihrer wichtigsten Wendepunkte anzufertigen.

Um das Sternenlied zu lesen ist das nicht unbedingt von Nöten, doch ich dachte, vielleicht interessiert es ja die Hardcore-Fans unter euch 🙂

 

Thoran2
Thoran Blaudrache (von Sylvia Rieß)

 

Anbeginn – Erui wird erschaffen aus dem Traum eines Menschenkindes, Thoran, Teijûn und die Einhörner erwachen.

–> Das Zeitalter der Unsterblichen bricht an.

 

Die Menschen verlieren die Angst vor den Urgewalten, fangen an die Welt zu verstehen. In Erui erwachen Wesen, die den Menschen ähnlicher sind, sterblich und wenig mächtig, wenn auch immer noch mit Magie gesegnet. Die sterblichen Völker erwachen.

–> Das Zeitalter der Hochmagischen beginnt.

In Erui werden die ersten großen Städte und Paläste errichtet. Hochkulturen beginnen sich in allen Ecken der Welt zu entwickeln

Alles endet, als die ersten großen Kriege die Menschenwelt überziehen. In den Einöden jenseits der diamantenen Gletscher erwacht ein Wesen, das anders ist als alle Kinder Erui zuvor. Der Schatten nährt sich von Hass und Bosheit und Niedertracht und beginnt das Land jenseits der Berge mehr und mehr zu vergiften.

–> Die erste dunkle Zeit beginnt.

Auf einer Insel im Norden beginnt sich ein Volk zu sammeln, das mächtig genug scheint dem Schatten  trotzen zu können. Die Völker Eruis erwählen die Eidan zu ihren hohen Königen. Die Drachen und die vier Winde errichten Talveymar in der Mitte der Welt. Die Eidan versuchen Erui zu schützen durch den Zauber der Hohen Krone, doch dadurch trennen sich die Welten auch voneinander und sind fortan durch undurchdringliche Nebelgrenzen entzweit.

–> Die goldene Zeit beginnt.

Die Eidan halten den Schatten gebannt und ihr Volk wächst und gedeiht, wie auch das restliche Erui. Die Träume der Menschen sind ferne Hoffnungen und Elahad fällt von einem Krieg in den nächsten.

Das alte Königsgeschlecht lebt bis zur Geburt ein Prinzessin, die den Namen Laurin trug. Sie fällt in die Hände des Schattens, weil er sie für den prophezeiten Stern hält und entführt sie in sein dunkles Reich.  Aus dieser Verbindung geht ein Kind hervor und Eruis hohe Könige werden ausgelöscht. (Diese Geschichte wird erzählt in “Das Blut der alten Zeit”, noch nicht fertig)

–> Die zweite dunkle Zeit beginnt.

Die Völker verlieren allen Mut und alle Hoffnung. Der Zauber der Hohen Krone ist verloren und Erui wird nicht nur von einem Schattenfürst bedroht, sondern auch von seinem Sohn. Die großen Städte fallen. Es ist der Einhornkönig Ljosalfur der den blauen Drachen schließlich an seinen Schwur erinnert, Erui in den dunkelsten Tagen zu helfen. Doch erst als der Drache das Mädchen Gwendolyn trifft, beginnt er zu begreifen, was er für Erui tun muss.

Durch ihn wird letztendlich der Drachenweg geschaffen und ein neuer König ergreift die Krone. Der junge Thoran Blaudrache ist aber nicht mächtig genug, das Drachenherz zu beherrschen und vernichtet nicht nur Eruis Feinde. Der heilige Rat, der aus der Hohepriesterin Gwendolyn, Mendric, Ariman und Luani besteht, wird vom Himmel dazu ausersehen ewig zu leben und nicht sterben zu können, bis eine neue Zeit in Erui anbricht. (diese Geschichte wird erzählt in der Trilogie “Das Herz des blauen Drachen”, noch nicht beendet)

Die Wächter kämpfen damit jahrelang gleichzeitig gegen den Schatten und den tobenden Drachen, bis dieser schließlich verschwindet und ein neuer König den Drachenweg beschreitet. Aus seinem Geschlecht gehen für viele Jahrhunderte neue Könige hervor, bis auch diese Linie ihr Ende findet und sich keiner mehr traut, den Drachenweg zu gehen.

Dieses Zeitalter ist bekannt als die dritte dunkle Zeit oder auch das Zeitalter der Ewigen Wächter.

 

So das wars für heute von mir. Achja, ich läute die Tage irgendwann den Countdown für den Sternenstaub ein 😉

 

 

Wenn ihr neugierig seid und jetzt erst über meinen Blog fallt, dann geht es hier zu den anderen Artikel über die Entstehung meiner Saga.

Einen Stern in Händen halten – Auslosung des Gewinners!

 

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Eins davon wird nun bald einen neuen Besitzer finden. Doch die anderen suchen auch noch nach Bücherregalen in denen sie strahlen können 🙂 

Da meine Woche mal wieder viel zu voll war und meine Tage einfach nicht genug Stunden haben, für all die Dinge, die ich tun muss und tun möchte, verkünde ich den Gewinner des Blogtour Gewinnspieles erst heute.

 

Liebe TIFFI2000, Du bist die Glückliche, die sich bald schon über Sternenpost freuen darf.

 

Allen Übrigen danke ich für die netten Kommentare. Der Stern ist ja für euch nicht verloren. Ihr könnt ihn hier bestellen, oder hier direkt bei mir, dann ebenfalls signiert und mit Widmung, wenn dies gewünscht ist.

 

Der Gewinner wird natürlich auch per Email benachrichtigt. Sollte ich innerhalb der nächsten 3 Tage auf diese Mail keine Rückmeldung bekommen, wird unter den übrigen Teilnehmern neu verlost.

 

Liebe Grüße,

 

Eure Sylvia.

Ankündigung Blogtour – “Im Schatten eines Sterns”

 

Nachdem mich meine Schreiberei mal wieder für eine Weile so vereinnahmt hat, dass ich kaum zum bloggen kam, geht es nun in wenigen Tagen wieder los.

Freitag der 13. ist ein tolles Datum um den Anfang vom Ende heraufzubeschwören. Die Schattenkriege greifen in Erui um sich und wüten mit voller Macht. Seid dabei. Werdet Teil der Saga und verliert euch in einer Welt, deren Schönheit einst so groß war, wie nun der aufziehende Schatten ist.

Nicht nur für Kenner der Reihe ein Genuss, denn fünf tolle Blogger waten mit kreativen, außergewöhnlichen und zum Teil mitreißend emotionalen Beiträgen auf.

Den Abschluss findet ihr dann hier auf dem Blog und es gibt zum allerersten Mal eine handsignierte Erstausgabe der Printversion zu gewinnen.

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Ich freu mich auf euch,

 

Die besten Grüße

 

Eure Sylvia

Seit heute auch als PRINT!!!

Lang, lang habt ihr alle gewartet, jetzt ist es endlich soweit!

 

 

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Schon gestern wurde der Stern freigegeben, und bereits heute ist er über Amazon erhätlich! Für alle, die von den Ebooks so fasziniert waren, dass sie ihn unbedingt auch im Regal haben müssen und natürlich für all diejenigen, die ihn noch nicht kennen, weil sie ‘echte’ Bücher mit Echten Seiten und diesem ganz besonderen Geruch nach Abenteuer brauchen.

 

Ich wünsche euch allen viel Lesevergnügen!!

 

Es ist soweit!!

Das Warten hat ein Ende!

 

 

Der erste Teil der Saga entführte uns ins Reich hinter den Nebeln. Wir lernten eine Welt voller Zauber kennen, voller Hoffnung. doch etwas Böses hat sich in ihr breit gemacht. Der Schatten will den Stern auf seinen dunklen Pfad ziehen und die Welten dadurch zum Einsturz bringen. Dabei hat nicht das Schicksal oder ein unglücklicher Zufall dazu geführt, dass ER wiedererwachte.

Wagt euch auf das Schlachtfeld und erfahrt, warum eure Helden die Ketten sprengten, die IHN Jahrtausende in seiner schwarzen Burg hielten.

 

Die Saga geht weiter:

“Schattenkriege” ab dem 07.09. auf Amazon

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Ab heute “Schattenkriege” vorbestellen!!!

Der Uploadprozess hat diesmal deutlich reibungsloser funktioniert als beim ersten Mal. Damit ist die Vorbestellung für die “Schattenkriege” online.

Sichert euch das Buch schon jetzt, damit ihr ab dem 11.09 direkt dabei sein könnt, wenn über Erui die Dunkelheit hereinbricht.

Für alle Nicht-Kenner der Reihe wird bis eine Woche nach Veröffentlichung der erste Band auch nur für die Hälfte erhältlich sein.

Es gibt also keinen besseren Zeitpunkt, die reise nach Erui zu wagen.

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Hier gehts zur Vorbestellung.

Namen bekommen Gesichter – Part 3 Dave

David Vindour. 42, Familienvater, zwei Kinder, Kevin (20) und Sara (18). Autor einer erfolgreichen Mittelalter-Krimi-Reihe. Still, zurückgezogen, verpeilt.

Mehr muss man eigentlich nicht über Dave wissen, um die entsprechende Schublade öffnen und ihn hineinstecken zu können. Umso mehr darf der Leser verblüfft sein, wie er sich im Laufe der Geschichte entwickelt. Denn seine Verschlossenheit kommt nicht von ungefähr. Auch nicht seine Gabe, eine phantastisch, mittelalterlich anmutende Welt so detailgetreu zu beschreiben, dass seine Leser hineingezogen werden.

Von all dem ahnte die Jura-Studentin Caitlin allerdings nichts, als sie den verloren wirkenden jungen Mann auf dem Campus traf. Nicht nur seine Erscheinung, auch sein Verhalten wirkten von Anfang an altertümlich und gestelzt Erst mit der Zeit kam sie dahinter, dass sich hinter seiner  Gallanterie keine Hintergedanken verbergen, sondern echte Ritterlichkeit.

Trotzdem konnte sie seinen Heiratsantrag nach dem dritten Date natürlich nicht annehmen!

Doch nach dem ersten Jahr und der wundervollen Neuigkeit, dass ihr erstes gemeinsames Kind ein Sohn sein würde, wurde ihr klar, dass sie ihr Leben an seiner Seite verbringen wollte. Sogar ungeachtet der Tatsache, dass er aus seiner Herkunft und seiner Familie ein Geheimnis machte.

Dave
David Vindour, der verpeilte Schriftsteller – oder etwa nicht? gezeichnet von Dorothee Rund

Dave war der letzte, der die Riege meiner Hauptcharaktere füllte. Erst sehr spät hat sich mir seine Existenz offenbart, doch nur durch ihn, durch seine Gabe, seine Vergangenheit konnte ich die Brücke zwischen den Welten und den verschiedenen Zeitebenen schlagen. und ich hoffe, dass ich noch viele Leser damit überraschen kann, was wirklich in dem verpeilten Schriftsteller steckt.

 

Hier geht es zum nächsten Beitrag der Reihe ‘Namen bekommen Gesichter’: Johannes.

Hier geht es zum vorigen Beitrag der Reihe ‘Namen bekommen Gesichter’: Martin.

Namen bekommen Gesichter – Part 2 Martin

Heute geht es dann also mit Martin weiter. Die Zeichnungen sind ebenfalls von Dorothee Rund.

Charismatisch und gut aussehend, mit schulterlangem blonden Haar und umwerfend dunkelblauen Augen ist er von Anfang nicht unbedingt darauf ausgelegt, die Sympathien der Leser zu gewinnen. Fenia mag ihn nicht, er sie nicht. Dennoch kristallisiert sich heraus, dass sie irgendwie mal zusammen gewesen sind.

Das stumme Entlein, das später mal ein schöner Schwan wird, bekommt also den gutaussenhende Macho-Typen doch noch rum. Klischee olé!!!

Doch ganz so einfach ist es nicht, denn Martins auftreten hat eine Geschichte. Im Alter von fünf Jahren wurde er von Fremden im Wald gefunden, allein, offensichtlich ausgesetzt von Eltern, die ihn nie gewollte haben. Man bemühte sich zwar eine neue Familie zu finden, doch passt der Junge nirgends rein, bis er schließlich akzeptiert, dass es keine Liebe für ihn auf dieser Welt gibt und er ohnehin vom Leben bereits in eine Schublade gesteckt wurde, auf der ‘Versager’ drauf steht. Warum also nicht der rolle folgen, die eh unvermeidlich scheint. Schlechte Noten, häufig wechselnde Liebeleien, nie etwas ernstes. Doch dann lernen er und Fenia sich näher kennen…

Doch das Schicksal ist nicht gnädig mit Martin. Nie darf er lange in einer vertraut gewordenen Umgebung bleiben, nie wird er irgendwo wirklich zuhause sein, denn das Leben überrennt ihn immer wieder aufs Neue, zerrt ihn mit sich und lässt ihn immer neue Wege, auf die er nicht vorbereitet war. Bis er eines Tages den Mut hat, sein Schicksal selbst zu entscheiden und durch eine verbotene Tür zu gehen, die ihn zu seiner Bestimmung bringt.

Martin_Llewellyn

Wenn die Welt dich ablehnt, ist es schwer, dich selbst für dich anzunehmen. 

Worte, die Martin bis aufs Letzte verinnerlicht hat. 

Ob er letzten Endes die Größe hat, über sich selbst hinaus zu wachsen? 

Hier geht es zum nächsten Beitrag der Reihe ‘Namen bekommen Gesichter’: Dave.

Hier geht es zum vorigen Beitrag der Reihe ‘Namen bekommen Gesichter’: Fenia.