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Weihnachtsgrüße Teil 1 – Ambros

Hallo meine Lieben.

 

Auf meiner Seite war es viel zu lange viel zu still. allerdings lag es einfach an viel zu vielen Projekten, die mich so das Jahr über beschäftigt haben. Zu den meisten findet ihr ja hier die entsprechenden Infos. Statt euch nun aber mit einem drögen Jahresrückblick zu langweilen, wie ich es ursprünglichvorhatte, kommt miir schon wieder etwas dazwischen. Darum schiebe ich mal meine Charaktere vor. Sollen die euch doch einfach mal Weihnachtsgrüße übermitteln.

Der erste davon kommt (nicht so ganz freiwillig) von meinem Hamsterhelden Ambros, der im kommenden Jahr in “Herr der sieben Königreiche” sein Debüt geben darf. Na auf, … Ambros. Nicht so schüchtern.

 

An alle jene, deren Augen sich nicht abwenden können von diesem Gruße,

man trug mir zu, dass ihr euch sehr über weihnachtliche Grüße aus meiner Pfote freuen würdet. Eiderdaus!

Da stellen sich mir ja gleich zwei Fragen völlig parallel auf einmal. Da unsere Gehirne sehr wohl in der Lage sind, dies gleichzeitig zu verarbeiten, die Augen von euch Echtweltlern allerdings kaum, erläutere ich euch das aber mal eine nach der anderen. Zum besseren interdimensionalen Verständnis und so.

Denn erstens: Wie kommt es, dass ihr von mir erfahren habt?

Ich bin, mal ganz unbescheiden zugegeben, zwar kein unwichtiges Subjekt, nur gerade eben – aber das bleibt unter uns! – zufällig in einem etwas ungünstig gestalteten Körper zwischengelagert, aber dennoch stelle ich es mir sehr unwahrscheinlich vor, dass mein Ruhm sich über die Grenzen der sieben Königreiche hinweg so ausgebreitet haben soll.

Nun, sei es wie es sei. Kommen wir zu meiner zweiten Frage: weihnachtlich?!

Ja mal ganz alle Krallen am Drachen gelassen; – wie kommt man dennn auf die Idee, dass ICH oder irgendwer sonst aus den Königreichen so etwas wie weihnachtlich Geist verbeiten könnte?

Wisst ihr Echtwelt-Menschen denn überhaupt, woher das Wort WEIHnachten wirklich kommt?

Also wirklich wirklich. Nicht eure Version davon. Ich meine, immerhin seid ihr vor zwölftausend Jahren auch aus dem interdimensionalen Bund ausgeschieden, weil ihr beschlossen habt, eure bis dahin weitest entwickelte Zivilisation im Meer zu versenken und sämtliche Abkommen mit anderen Parallelexistenzen zu der euren Welt zu leugnen. Ja, seitdem nennen wir euch ‚Echtweltler‘. Euer unbedingter Glaube daran, dass eure Realität die einzig wahre ist, ist schon irgendwie … putzig.

Aber andererseits seid ihr auch gleichzeitig legendär. Überall in den sieben Königreichen wird nämlich die Geschichten von den Menschen aus Echtwelt erzählt, die aus den einstigen Klagenächten ein Fest voller Glanz und Gemeinschhaft haben werden lassen. WEIHnachten kam nämlich ursprünglich von WEHKlagen, nicht von geweiht. (Da können euch die Priester eure Welt noch so viel dagegenhalten!)

Die Welten, entsprungen aus der kaleidoskopischen Unordnung des absoluten Chaos, wurden nämlich in dieser dunklen Zeit einst von interdimensionnellen Verschlingern heimgesucht.

Rauhnächte, hat man es bei euch noch in den heidnischeren Kulturen genannt. Das kam immerhin näher dran als der Klamauk, den ihr nun veranstaltet.

Denn ja, eigentlich solltet ihr in dieser Zeit zitternd und wehklagend in euren Häusern harren, hoffend, dass die Weltenverschlinger vor eurer Dimension Halt machen werden und lieber … naja, eben wen anders verschlingen.

Stattdessen sitzt ihr um einen bunt geschmückten Baum, der extra fünf bis zwölf Jahre wachsen darf, um in vier Wochen in einer beheizten Stube mit Glitzertand behängt für familiären Unfrieden zu sorgen. Dazu beschenkt ihr euch im Überfluss mit Dingen, die eure Existenzebene an den Rand der Selbstzerstörung bringen, und esst so viel ungesunde Dinge, das ihr alle drei Wochen danach überlegt, wie ihr euch am effektivsten wieder aushungern könnt.

ABER, und das erzählt man hier bei uns all den kleinen Gnomen- und Zwergen-. Halbling- und Elfenkindern, und bestimmt auch den Draugen und Trollen und Koppern und Ghasten und wie sie nicht alle heißen, ihr habt es geschafft, aus einer Zeit der Hoffnungslosigkeit und der Dunkelheit ein Fest des Überflusses, der Verschwendung und manchmal auch des Lichtes und der Liebe werden zu lassen. Und das ihr Lieben, ist eine Leistung, für die sämtlich Wesen aus allen Dimensionen die Menschen von Echtwelt stets beneidet haben.

Darum wünsche ich euchh, ganz gleich wie und wo und mit wem ihr dieses Fest begeht, dass der Glanz euch durch die dunklen Tage des Jahres trägt und der Glanz dieser menschlichen Fähigkeit zu lieben und Schönes überall zu finden, euch euer ganzes Leben lang begleiten möge.

Mit hochachtungsvollen Hamstergrüßen,

Ambros Astorion.

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