Kategorie-Archiv: Funkel, funkel …

In dieser Kategorie könnt ihr eine Autorenkollegin von mir kennenlernen. Die liebe Funkel wird hier Schnipsel Gedanken und Artikel mit euch teilen. Viel Spaß dabei.

Kunststunde für den Stern

Der dritte Teil ist draußen, der zweite in gebundener Form folgt bald, da ist es doch Zeit, für ein paar neue Bilder. Also, was macht man da in seiner Freizeit? Klarer Fall! Man zeichnet für seine beste Schreibfreundin und Autorenkollegin ein paar Bilder für den Stern, das versteht sich doch von selbst.

Nachdem ich also mit dem Scanner in der UB gekämpft, meiner Zeichenmappe aus der ersten Klasse wieder Auslauf gegeben (Gott, die gute wird ja schon bald volljährig 😉 ) und letztendlich doch mit einem Foto gegen die bösen Technikmonster gewonnen habe, habt ihr hier jetzt die Möglichkeit ein paar neue Schmuckstücke für den Stern zu sehen. Viel Spaß damit. 🙂

Der Stern von Erui- ein Schattenspiel
Der Stern von Erui- ein Schattenspiel

Lordmarschall Johannes- ein echter Held

Magisch eingesponnen!

Hallo ihr Lieben!

Nachdem ich am Wochenende auf meiner Release-Party sehr viel zu mir und meinen Büchern erzählt habe, was eigentlich so gar nicht meins ist (aber eine befreundete Bloggerin hängt mir ständig in den Ohren mit “Mach den Mund auf, die wissen sonst nicht, dass du und dein Stern existieren”), will ich heute den Tag danach nicht nutzen um noch mal das ganze Bli und Bla und Stern hier und Staub dort zusammenzufassen. (Ihr bekommt noch eine Zusammenfassung, mit den tollsten Bildern, den besten Sprüchen den ganzen Gewinnern und ihren Gewinnen. Versprochen. – Aber nicht heute.)

Ich möchte jetzt erstmal eine Leseprobe vorstellen, wie man sie als Autor nur noch selten findet: Eine, die mich sofort faszinieren konnte.

Ich meine, so gern man liest, wenn man ehrlich zu sich ist, hat man als Schreiberling zu wenig Zeit und dann oft nicht den Kopf, sich auf neue Stile und Ausdrucksweisen, andere Welten und Gedanken wirklich einzulassen, weil man selbst so viele davon im Kopf hat. Bei diesem hier fiel es mir aber ganz leicht.

Was ich also heute (mit Erlaubnis der Urheberin!) mit euch teile, ist der erste Absatz einer Geschichte, die ich einfach unter meine Fittiche nehmen MUSSTE. Wenn ihr es lest, dann werdet ihr wissen warum. Die Welt ist so gar nicht meins, nicht das Setting und nicht die Prämisse die dahinter steht, aber dennoch hat diese junge Kollegin es geschafft, sich in mein Herz zu schreiben. Noch ist sie unveröffentlicht und hat kein anderes Feedback als mich. Aber ich bin Feuer und Flamme für ihre grüne Magie.

Darum freut es mich euch heute diesen Auszug aus “Grün wie Verrat” (Arbeitstitel, noch unveröffentlicht) von Theresa Bauer zeigen zu dürfen.

 

Kapitel 1

Die Straße schien nur noch aus verschiedenen Nuancen von Schwarz zu bestehen. Lavinia wurde in diesem Wechselspiel von fehlendem Licht selbst zum Schatten; einer unter vielen. Im schwachen Schein der Laterne zerfloss sogar das warme Rot ihres Umhangs zu kalter Dunkelheit. Jegliche Wärme schien aus der Farbe zu bluten, als wöbe die Nacht selbst einen Zauber, um sie vor neugierigen Blicken zu verbergen. Die Straße wirkte enger und dunkler als sonst, fast so, als ob die alten Häuser näher zusammenrückten. Wo am Tag helle und freundliche Fassaden den Wohlstand Candors verkündeten standen nun nur noch abweisende Silhouetten, schwarz und verbrannt wie nach einem Feuersturm. Sie sahen selbst schon aus wie Verschwörer. Ein steinernes Abbild des magischen Rates!

Sie wich einer einsamen Laterne aus, die verzweifelt versuchte den Schatten die Wirklichkeit zu entreißen und deren blassgelber Kegel doch mehr Schatten als Licht warf. Lavinia wich ihrem Schein trotzdem aus. ‘Nur nicht auffallen’, sagte sie sich. …

Die Ergebnisse eines Weihnachtsfestes

Was macht Autor, wenn er gelangweilt im Restaurant sitzt und die Themen zum Erzählen aus sind? Ganz klar: Buchidee ausgraben und weiterspinnen! (Was auch sonst?) Bei mir wurde das ein Krimi, der entstaubt und ein bisschen geplottet wurde. Worum geht’s? Zu viel will ich nicht verraten, aber es gibt ein paar kleine Einblicke.

  1. Wenn mann schon so viele Juristen kennt, muss einer drin vorkommen. Der werte Herr heißt übrigens Christian (Nachnamen sind meine große Schwäche, die braucht man bei Fantasy sonst nicht. Hat einer eine Idee?) Er ist Staatsanwalt, ein Katzenfan und hat kein Händchen für die Damenwelt.
  2. Ein Mediziner muss her! Was auch sonst? Schließlich weiß der werdende Arzt: diese Verrückten sind besonders lustig. Frech, unkonventionell und pinke Haare hat Madame. Hören tut sie auf Mago (Margreta nennt man sie nur, wenn man ein Stelldichein mit ein paar Stunden Schlaf und ihrer Faust will.)
  3. Knarre kann jeder! Die Idee kam mir in einer Vorlesung über Psychopharmaka, es ist also verzwickter und weniger blutig als die meisten Krimis. Schließlich wird es das erste Krimi mit Leiche aber ohne echten Mörder.

Na, wie klingt das?

Ein erster Schnipsel

Also, zuerst einmal möchte ich mich bei Sylvia für die liebe Einführung bedanken. Und ja, ich bin ihr größter Fan. Sie ist der Grund, warum ich meinen PC wegen Depressionen behandeln lassen muss. Ich hab einfach so oft geschrien, gelacht und geweint, als ich den Stern auf ihm gelesen habe, dass er es irgendwann nicht mehr ertragen hat… Aber macht nix, das bekommen wir vor Abschluss des dritten Bandes wieder hin. Ich hoffe nur, das gibt dann keinen Rückfall.

Sylvia hat es euch ja schon angekündigt, ihr bekommt jetzt auch mal einen Schnipsel von mir. Eine Welt ganz anders als Erui, aber auch mit Helden zum Liebhaben und Mitleiden (das BESTE an einem Buch!!!)

Die Straße schien nur noch aus einem Spiel verschiedener Nuancen von Schwarz zu bestehen. Lavinia wurde in diesem Spiel von fehlendem Licht selbst zu Schatten. Einer unter vielen. Im schwachen Licht der Laterne zerfloss sogar das warme Rot ihres Umhangs zu kalter Dunkelheit. Jegliche Wärme schien aus der Farbe zu bluten, als wöbe die Nacht selbst einen Zauber, um sie vor neugierigen Blicken zu verbergen. Die Straße wirkte enger und dunkler als sonst, fast so, als ob die alten Häuser näher zusammenrückten. Wo sonst lustige und freundliche Fassaden den Wohlstand Candors verkündeten standen nun nur noch abweisende Silhouetten, schwarz und verbrannt wie nach einem Feuersturm. Sie sahen selbst schon aus wie Verschwörer. Ein steinernes Abbild des magischen Rates! Sie wich einer einsamen Laterne aus, die verzweifelt versuchte die Wirklichkeit den Schatten zu entreißen und deren Lichtkegel doch mehr Schatten als Licht warf. Lavinia wich ihrem Schein trotzdem aus. ‘Nur nicht auffallen’, sagte sie sich.

Lavinia fröstelte. Die Dunkelheit hatte ihr schon immer Angst gemacht und nun war sie selbst zu einem Teil von ihr geworden. Ein Teil der Geheimnisse und Machenschaften, deren Dunkelheit nur die tiefe Nacht verdecken konnte.

Etwas knarrte. Erschrocken fuhr Lavinia herum. Der Wind fegte ihr die Kapuze vom Kopf und riss an ihren Haaren. Ein weiteres Farbenspiel in Tintenschwarz. Fahrig zuckten ihre Augen über die Straße. War ihr jemand gefolgt? (Grün wie Verrat- Theresa Bauer)

Funkel, Funkel …

Ich hatte ja versprochen euch heute noch eine ganz besondere Person vorzustellen, die ich dieses Jahr durch den Stern kennen lernen durfte.

Angefangen hat alles mit ihrer Aufnahme in dem Autorenforum, in dem auch ich seit diesem Jahr Mitglied bin, und einer PN mit den Worten: “Ich bin dein allergrößter Fan!”

Das war keine zwei Wochen nachdem der Stern veröffentlicht wurde und nein, gelesen hatte die Dame mit dem Nicknamen Funkel ihn noch nicht. Aber alles, was ich rund um seine Entstehung und mich im Forum geschrieben hatte. Wir kamen ins Gespräch. Schon durch ihre Vorstellung wusste ich, dass wir doch einiges gemeinsam hatten. Beide Mediziner, die die innere Musen zwischen den vielen Examensprüfungen doch immer wieder von den Lehrbüchern weggezerrt hat.

Sie begann meine Geschichte zu lesen und verliebte sich in Erui. Ich wurde die Erste, die Ihre Texte sehen durfte, und entdeckte magische Welten, ganz anders als meine, noch ein wenig roher, aber tolle Geschichten, tolle Charaktere und ein vielversprechendes Talent. Seitdem arbeiten wir zusammen, indem wir unsere Ideen einander vorstellen, auf Herz und Nieren prüfen lassen und … oh Nein! Ich hatte es sogar bei ihr geschafft. Ein paar Fragen, ein paar Anmerkungen und aus einer kleinen Geschichte wächst aus Funkels Feder eine Trilogie, auf die ihr euch alle freuen könnt.

Sie ist also nicht wirklich mein größter Fan … Naja vielleicht auch, das muss sie entscheiden. Vor allem aber ist sie meine liebste Kollegin. Da sie noch keine eigene Website hat, möchte ich ihr hier auf der Seite des Sterns die Chance geben, euch schon einmal in ihre Werke hineinlesen zu lassen.

Ob sie euch als erstes die magische Welt aus ‘Grün wie Magie’ vorstellt, oder ob ihr auf Ravenna, Aurelian und Lavinia bis zu Veröffentlichung warten müsst, weiß ich nicht. Auf jeden Fall viel Spaß mit Funkel als neuer Autorin auf dem Sternenblog. Ich bin mir sicher, ihr werdet ihre Beiträge lieben.

Im Lauf der nächsten Tage wird sie sich auch nochmal selbst bei euch vorstellen und ihren ersten Schnipsel hochladen.

Also Funkel, funkel kleiner Stern 🙂

 

Eure Sylvia.