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Wenn der Stern zu Staub zerfällt … Band III Endlich als Print!!

Auf den sozialen Netzwerken habe ich es ja schon kundgetan. Aber nun auch hier ganz offiziell:

 

Sternenstaub ist ab sofort in gedruckter Form erhältlich, womit das Sternenlied seinen fulminanten Abschluss findet.

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Und hier die noch einmal die Bände II und I.

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Zu verdanken habt ihr das einer unendlich geduldigen, immer um mich bemühten und nie um Kommentare und Anmerkungen verlegenen Sabrina. Ihre harmlose Interview-Frage im Oktober 2015 “Na, kannst du dir auch vorstellen, das ganze als Print herauszugeben?” und ihre Weigerung Ebooks zu lesen, hat damals alles losgetreten, – und sie seitdem mich, wann immer ich kurz vor dem Nervenzusammenbruch stand – 😉 .

Mit ihr zusammen waren es dann meine Schhreibkollegin Theresa, unter deren kritischen Blick ich die Reihe im NaNoWriMo 2015 zu ihrem Ende schrieb, und mein Mann Christian, der mir immer wieder Mut machte und den Rücken freihielt, damit Erui endlich erwachen konnte.

Nicht zuletzt seid es aber natürlich ihr, die Leser, ohne die ich das hier niemals geschafft hätte. In ein Buch, das nicht gelesen wird, braucht man nicht so unendlich viel Zeit und Mühe stecken. Und darum waren es natürlich eure Rezensionen, eure Kommentare, eure vielen Nachrichten, die mich manches Mal zu Tränen gerührt haben und weitermachen ließen.

Mit dieser Geschichte Herzen erreichen, das war immer mein Wunsch. Und ihr habt mir gezeigt, dass es möglich ist.

Ich hoffe daher, dass ich euch in den kommenden Jahren noch viele wundervolle Geschichten geben kann, die euch berühren, die euch fesseln, oder auch einfach nur mal zum Lachen bringen.

Der Stern hat seinen Abschluss gefunden, doch die Chroniken von Erui haben damit erst begonnen.

 

Magisch eingesponnen!

Hallo ihr Lieben!

Nachdem ich am Wochenende auf meiner Release-Party sehr viel zu mir und meinen Büchern erzählt habe, was eigentlich so gar nicht meins ist (aber eine befreundete Bloggerin hängt mir ständig in den Ohren mit “Mach den Mund auf, die wissen sonst nicht, dass du und dein Stern existieren”), will ich heute den Tag danach nicht nutzen um noch mal das ganze Bli und Bla und Stern hier und Staub dort zusammenzufassen. (Ihr bekommt noch eine Zusammenfassung, mit den tollsten Bildern, den besten Sprüchen den ganzen Gewinnern und ihren Gewinnen. Versprochen. – Aber nicht heute.)

Ich möchte jetzt erstmal eine Leseprobe vorstellen, wie man sie als Autor nur noch selten findet: Eine, die mich sofort faszinieren konnte.

Ich meine, so gern man liest, wenn man ehrlich zu sich ist, hat man als Schreiberling zu wenig Zeit und dann oft nicht den Kopf, sich auf neue Stile und Ausdrucksweisen, andere Welten und Gedanken wirklich einzulassen, weil man selbst so viele davon im Kopf hat. Bei diesem hier fiel es mir aber ganz leicht.

Was ich also heute (mit Erlaubnis der Urheberin!) mit euch teile, ist der erste Absatz einer Geschichte, die ich einfach unter meine Fittiche nehmen MUSSTE. Wenn ihr es lest, dann werdet ihr wissen warum. Die Welt ist so gar nicht meins, nicht das Setting und nicht die Prämisse die dahinter steht, aber dennoch hat diese junge Kollegin es geschafft, sich in mein Herz zu schreiben. Noch ist sie unveröffentlicht und hat kein anderes Feedback als mich. Aber ich bin Feuer und Flamme für ihre grüne Magie.

Darum freut es mich euch heute diesen Auszug aus “Grün wie Verrat” (Arbeitstitel, noch unveröffentlicht) von Theresa Bauer zeigen zu dürfen.

 

Kapitel 1

Die Straße schien nur noch aus verschiedenen Nuancen von Schwarz zu bestehen. Lavinia wurde in diesem Wechselspiel von fehlendem Licht selbst zum Schatten; einer unter vielen. Im schwachen Schein der Laterne zerfloss sogar das warme Rot ihres Umhangs zu kalter Dunkelheit. Jegliche Wärme schien aus der Farbe zu bluten, als wöbe die Nacht selbst einen Zauber, um sie vor neugierigen Blicken zu verbergen. Die Straße wirkte enger und dunkler als sonst, fast so, als ob die alten Häuser näher zusammenrückten. Wo am Tag helle und freundliche Fassaden den Wohlstand Candors verkündeten standen nun nur noch abweisende Silhouetten, schwarz und verbrannt wie nach einem Feuersturm. Sie sahen selbst schon aus wie Verschwörer. Ein steinernes Abbild des magischen Rates!

Sie wich einer einsamen Laterne aus, die verzweifelt versuchte den Schatten die Wirklichkeit zu entreißen und deren blassgelber Kegel doch mehr Schatten als Licht warf. Lavinia wich ihrem Schein trotzdem aus. ‘Nur nicht auffallen’, sagte sie sich. …