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Große Neuerungen im Kommen

Die GANZ GROßE Ankündigung der Weihnachtszeit bleibe ich euch diesen Sonntag noch schuldig. Aber da ich mich lange hier nicht gemeldet habe, wollte ich doch einfach mal wieder ein Update von mir hören lassen.

Wer mir auf Facebook folgt, der weiß, dass der Sternenstaub kurz davor steht, als Print endlich lieferbar zu sein. Das heißt, nicht nur die E-Book-Leser kommen endlich auf ihre Kosten.

Doch nicht nur das steht an. Entgegen meiner eigenen Prognose, dass ich niemals etwas anderes als den Stern schreiben werde, stehen doch gleich mehrere neue Projekte ins Haus. Das eine ist dir mir mittlerweile sehr ans Herz gewachsene Märchenspinnerei. Noch ist die Seite im Aufbau. WiP (Wichtel in Progress 😉 ) Doch schon im neuen Jahr wird es auch da rund gehen, und das nicht nur mit mir allein.

Viele Autoren, die schon mal gemeinsame Projekte gestemmt haben, sagen ja: Einmal und nie wieder. Bei mir sieht das anders aus. Klar, kosten manche Dinge Nerven und jeder hat so seine eigenen Vorstellungen. Aber man lernt doch auch, dass die eigene nicht unbedingt die universal gültige Meinung ist und dass viele Wege nach Rom führen.

Darum hoffe ich, dass ihr an den Endprodukten aus der Spinnstube soviel Spaß haben werdet, wie wir bei Schreiben und Erstellen dieser Kooperation.

Und dann geht es natürlich im nächsten Jahr auch mit Erui weiter. Der Blaue Drache ist fest eingeplant, und wer sich die Bücher im Print kauft, der wird schon mal auf den Geschmack kommen können, wie es weitergeht, mit der Saga vor der Saga. 😀

Zu guter Letzt steht dann noch ein Punkt auf meiner Liste. Ein Wunsch, ein großer Traum, den ich habe. Vielleicht nehme ich ihn nächstes Jahr in Angriff. Das kann ich aber ohne eure Hilfe nicht schaffen.

Da in den letzten Monaten der Stern immer mehr Leser gefunden hat und ich hoffe, dass er noch viele mehr findet, könnte es realistisch werden. Doch kann ich euch dazu noch nicht mehr verraten.

 

Bis dahin

 

einen schönen zweiten Advent.

 

Wüstenstaub und Todesangst

Ich habe ja leider einige Dienstage mit dem Schnipseln ausgesetzt, weil einfach so viel los war. Das soll aber nicht einreißen, darum gibt es hier eine Kostprobe aus meinem neusten Werk: “Das Herz des blauen Drachen”

Es wird zu einer Reihe gehören, die ich ‘Chroniken von Erui’ nenne und die lose verbunden Geschichten in der Welt des Sterns erzählen. Diese hier wird von der Zeit erzählen, als meine ewigen Wächter noch keine Wächter waren und von dem Fehler, der sie dazu machte. Da es wieder mal ein dicker Wälzer werden wird, könnt ihr euch sicher noch auf viele weitere Schnipsel freuen.

Hier für euch die junge Luani, wie sie einst aus ihrer Heimatstadt, dem altehrwürdigen Karadar in den südlichen Wüsten fliehen musste.

 

Die Kleine erwachte, das Gesicht im glühenden Wüstensand. Ihr Mund war staubtrocken. Ihre Stirn glühte. Sie hatte Durst, die hatte Hunger und troz des ohnmächtigen Schlafes fühlte sie sich nicht ausgeruht.

Sie ließ die Augen geschlossen. Sie wollte nicht aufstehen, sich nicht erheben und nicht weitergehen. Konnten die Angreifer sich nicht vielleicht schon bis hier her verirrt haben?Bitte? Sie wünschte sich fast, dass eine kalte Hand sie packe ihr das Herz aus der Brust riss und sie endlich in die Arme des Todes geben würde.

Doch so leicht war es nicht.

Flieh!“, hatte die Stimme gesagt und sie hatte gehorcht.

Das Glühen der Sonne wurde immer unerträglicher, obwohl sie schon durch die geschlossenen Augen erkennen konnnte, dass es noch früher Morgen sein musste. Sie sammelt also ihre Strahlen gerade erst und angefangen hatte es somit auch noch nicht.

Sie könnte zurückgehen, dachte sie kurz. Dann könnte sie wohl ebenso viel ausrichten, wie bisher, nämlich gar nichts und würde nicht mit der Schande leben müssen, als vermutlich einzige davon gekommen zu sein.

Der Tod schien grade so eine süße Wahl. – Der Tod! Luani spürte, wie ihr Herz bei dem gedanken absackte. Es war wie ein Fall aus großer Höhe; ungebremst. Der Puls raste in die Höhe, bis das Herz stehenblieb und dann gab es nur noch das Gefühl in die Schwärze zu fallen. Schwärze, die sie vershclingen würde, bis sie weg war. Mit Haut und Haaren und allem. Ihre Seele fort, ihre Gedanken, Gefühle, Erinnerung. Nichts mehr übrig. Zeit würde Sand über die toten Körper und die zerfallenen Mauern wehen und wenn tausend weitere Sommer vergangen waren würde sich keiner mehr an Karadar erinner und auch nicht an sie.

‘Nein!’, schrie es in ihr und sie riss die Augen auf.