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Namen bekommen Gesichter – Part 3 Dave

David Vindour. 42, Familienvater, zwei Kinder, Kevin (20) und Sara (18). Autor einer erfolgreichen Mittelalter-Krimi-Reihe. Still, zurückgezogen, verpeilt.

Mehr muss man eigentlich nicht über Dave wissen, um die entsprechende Schublade öffnen und ihn hineinstecken zu können. Umso mehr darf der Leser verblüfft sein, wie er sich im Laufe der Geschichte entwickelt. Denn seine Verschlossenheit kommt nicht von ungefähr. Auch nicht seine Gabe, eine phantastisch, mittelalterlich anmutende Welt so detailgetreu zu beschreiben, dass seine Leser hineingezogen werden.

Von all dem ahnte die Jura-Studentin Caitlin allerdings nichts, als sie den verloren wirkenden jungen Mann auf dem Campus traf. Nicht nur seine Erscheinung, auch sein Verhalten wirkten von Anfang an altertümlich und gestelzt Erst mit der Zeit kam sie dahinter, dass sich hinter seiner  Gallanterie keine Hintergedanken verbergen, sondern echte Ritterlichkeit.

Trotzdem konnte sie seinen Heiratsantrag nach dem dritten Date natürlich nicht annehmen!

Doch nach dem ersten Jahr und der wundervollen Neuigkeit, dass ihr erstes gemeinsames Kind ein Sohn sein würde, wurde ihr klar, dass sie ihr Leben an seiner Seite verbringen wollte. Sogar ungeachtet der Tatsache, dass er aus seiner Herkunft und seiner Familie ein Geheimnis machte.

Dave
David Vindour, der verpeilte Schriftsteller – oder etwa nicht? gezeichnet von Dorothee Rund

Dave war der letzte, der die Riege meiner Hauptcharaktere füllte. Erst sehr spät hat sich mir seine Existenz offenbart, doch nur durch ihn, durch seine Gabe, seine Vergangenheit konnte ich die Brücke zwischen den Welten und den verschiedenen Zeitebenen schlagen. und ich hoffe, dass ich noch viele Leser damit überraschen kann, was wirklich in dem verpeilten Schriftsteller steckt.

 

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Namen bekommen Gesichter – Part 2 Martin

Heute geht es dann also mit Martin weiter. Die Zeichnungen sind ebenfalls von Dorothee Rund.

Charismatisch und gut aussehend, mit schulterlangem blonden Haar und umwerfend dunkelblauen Augen ist er von Anfang nicht unbedingt darauf ausgelegt, die Sympathien der Leser zu gewinnen. Fenia mag ihn nicht, er sie nicht. Dennoch kristallisiert sich heraus, dass sie irgendwie mal zusammen gewesen sind.

Das stumme Entlein, das später mal ein schöner Schwan wird, bekommt also den gutaussenhende Macho-Typen doch noch rum. Klischee olé!!!

Doch ganz so einfach ist es nicht, denn Martins auftreten hat eine Geschichte. Im Alter von fünf Jahren wurde er von Fremden im Wald gefunden, allein, offensichtlich ausgesetzt von Eltern, die ihn nie gewollte haben. Man bemühte sich zwar eine neue Familie zu finden, doch passt der Junge nirgends rein, bis er schließlich akzeptiert, dass es keine Liebe für ihn auf dieser Welt gibt und er ohnehin vom Leben bereits in eine Schublade gesteckt wurde, auf der ‘Versager’ drauf steht. Warum also nicht der rolle folgen, die eh unvermeidlich scheint. Schlechte Noten, häufig wechselnde Liebeleien, nie etwas ernstes. Doch dann lernen er und Fenia sich näher kennen…

Doch das Schicksal ist nicht gnädig mit Martin. Nie darf er lange in einer vertraut gewordenen Umgebung bleiben, nie wird er irgendwo wirklich zuhause sein, denn das Leben überrennt ihn immer wieder aufs Neue, zerrt ihn mit sich und lässt ihn immer neue Wege, auf die er nicht vorbereitet war. Bis er eines Tages den Mut hat, sein Schicksal selbst zu entscheiden und durch eine verbotene Tür zu gehen, die ihn zu seiner Bestimmung bringt.

Martin_Llewellyn

Wenn die Welt dich ablehnt, ist es schwer, dich selbst für dich anzunehmen. 

Worte, die Martin bis aufs Letzte verinnerlicht hat. 

Ob er letzten Endes die Größe hat, über sich selbst hinaus zu wachsen? 

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Erste Ideen für das Printcover

Das zweite Ebook fertig zu bekommen ein großes Projekt, das mich derzeit gut beschäftigt hält. Dennoch habe ich die ganzen Stimmen nicht vergessen, die mich dringend bitten, doch endlich die Printversion rauszubringen.

Da ich jeden verstehen kann, der nicht auf einem kleinen Display virtuelle Seiten umblättern möchte, weil es nichts schöneres gibt, als den Duft eines neuen Buches, dessen Zauber sich einem noch nicht ganz offenbart hat, sind wir dabei das neue Mäntelchen zu designen.

Das hier sind die ersten Skizzen. Noch ganz roh. Dennoch interessiert uns eure Meinung.

Printcover_sketch front and title Kopie

Gewinnen, gewinnen, gewinnen!!!

Unsere lange Blogtour kommt zu einem Ende. Ich hoffe, wir konnten euch fesseln, mitreißen, neugierig machen auf Erui und seine verworrene, epische Geschichte.

Die fleißigen Leser sollen natürlich auch belohnt werden. Wer am ball geblieben ist und alle Beiträge gelesen hat (oder sie noch lesen will) der kann anschließend hier bei Tines Gewinnspiel mitmachen.

Es wird aber nicht nur Wissen aus der Blogtour abgefragt, sondern auch ganz viel eure eigenen Eindrücke und Meinungen. Man kann also gar nicht wirklich was falsch machen:)

Wenn euch dennoch ein Tag entgangen ist und ihr schnell nochmal nachlesen wollt, kommt ihr hier zum Tourüberblick.

Wir sind neugierig auf euch und eure Tourerlebnisse.

Liebe Grüße

Im Gespräch mit der Muse Teil 2

“Mal im Ernst, es war nicht grade dein rühmlichster Schachzug, meinen Hauptcharakter in Abschnitt zwei des ersten Buches gleich schon um die Ecke zu bringen. Zugegeben, es war tragisch. Ich habe geweint, als ich es geschrieben habe. Aber war es wirklich nötig?”

Die Muse funkelt mich mit glühenden Augen an. Sie ist im Augenblick ohnehin nicht gut auf mich zu sprechen. Ich habe es doch tatsächlich gewagt, ihr achsowundervolles Ende mit ‘totaler Kitsch’ zu betiteln. Seitdem schmollt sie. Sie ist nichtmal, wie so oft einfach beleidigt abgezogen, sondern hockt da, in einem Winkel meiner Gedanken und zieht mich zu den noch offenen Stellen in Teil zwei und dem immer noch nicht geschriebenen Ende von Teil drei.

Dabei ist es in meinem Kopf so einfach. Doch auf dem Papier will es schlicht nicht werden. Es klingt nicht. Es wirkt nicht. Es zieht sich, wie Kaugummi und ist nur halb so tragisch, wie erhofft. Dabei hat die Muse recht. Es gehört genau so, wie sie es in meinem Kopf inszeniert, aber irgendwie bin ich grade noch nicht bereit es aufzuschreiben.

Dafür hat Buch zwei jetzt 30 brandneue Seiten bekommen.

“Aber die Ideen dafür sind ja auch nicht neu”, mosert sie herum und lässt mich einmal mehr links liegen.