Schlagwort-Archiv: Stern von Erui

Einen Stern in Händen halten – Auslosung des Gewinners!

 

DIGITAL CAMERA
Eins davon wird nun bald einen neuen Besitzer finden. Doch die anderen suchen auch noch nach Bücherregalen in denen sie strahlen können 🙂 

Da meine Woche mal wieder viel zu voll war und meine Tage einfach nicht genug Stunden haben, für all die Dinge, die ich tun muss und tun möchte, verkünde ich den Gewinner des Blogtour Gewinnspieles erst heute.

 

Liebe TIFFI2000, Du bist die Glückliche, die sich bald schon über Sternenpost freuen darf.

 

Allen Übrigen danke ich für die netten Kommentare. Der Stern ist ja für euch nicht verloren. Ihr könnt ihn hier bestellen, oder hier direkt bei mir, dann ebenfalls signiert und mit Widmung, wenn dies gewünscht ist.

 

Der Gewinner wird natürlich auch per Email benachrichtigt. Sollte ich innerhalb der nächsten 3 Tage auf diese Mail keine Rückmeldung bekommen, wird unter den übrigen Teilnehmern neu verlost.

 

Liebe Grüße,

 

Eure Sylvia.

Einen Stern in Händen halten – Gewinnnspiel

Liebe Blogtouristen :),

 

Willkommen auf dem Heimatblog des Sterns von Erui. Hier endet heute unsere kleine, aber feine Blogtour im November.

Auf den anderen Blogs habt ihr ja diesmal die Helden der Saga von einer ganz anderen Seite kennengelernt, teil mit ihnen geredet, wie am ersten Tag bei Susanne und teils ihr Leid in ihren Worten geklagt bekommen.

Hier werdet ihr heute nicht allein das große abschließende Gewinnspiel finden, sondern noch einen letzten kleinen Beitrag. In den letzten Wochen stellte ich immer wieder fest, dass mir auf eine große und entscheidende Frage die Antwort fehlt. Etwas, was meine Kollegen schon nennen können, bevor sie überhaupt die ersten Worte zu einer neuen Geschichte schreiben, war für mich kaum in Worte zu fassen; und zugegeben, das passiert uns Schreiberlingen ja eher selten.

Worum es geht? Um die eine simple Frage:  Wer sind eigentlich die Leser deines Romans? Wer ist deine Zielgruppe?

Nicht dass ich mir da nie Gedanken machte, doch der Stern war ja nie dazu gedacht ein eindimensionales Action oder Romantasy oder Sword and Sorcery Buch zu sein. Dennoch ist er all das … ein wenig. Also hörte sich meine antwort bisher immer ungefähr so an:

“Ja öhm … nun … also, das liegt doch auf der Hand … ich meine, sie haben alle … sie können jeder … ihnen ist gemeinsam, dass … äh … Sie alle das Alphabeth beherrschen?”

Da das ja nun kaum des Pudels Kern bleiben konnte, hab ich intern eine kleine Umfrage veranstaltet und mir die bisherigen Kritiken noch einmal zu Gemüte geführt.

Da ihr die aber alle selbst lesen könnt (denn ich gehe mal davon aus, auch ihr beherrscht das Alphabeth und seid damit meine Zielgruppe 😉 ) habe ich mir den Spaß erlaubt, das ganze einmal etwas anders zusammenzufassen.

Stellen wir uns vor, Bücher seien nich unbeseelte Gegenstände in unserem Regal, sondern suchende Singles auf einem Ball der einsamen Herzen. Wie also würde der Stern sie umgarnen wollen, seine potentiellen LeserInnen. Eine Anzeige auf Parship.de könnte ich mir so vorstellen:

 

Atmosphärischer Highfantasy-Epos mit Format sucht LeserIn für die Stunden, die du mit keinem anderen teilen würdest.

Cover Frontansicht_klein

Manche haben mich schon als dicken Wälzer bezeichnet. Ich selbst finde mich ausreichend voluminös. Erst vor kurzem habe ich mich optisch ganz neu erfunden und finde, mein neuer Stil trägt überhaupt nicht auf. In jeder Lesenacht wirst mit mir damit garantiert zum Hingucker.

Auch unter der Oberfläche kann ich dir einiges bieten, denn ich bin mysthisch und spannend, abenteuerlich und vielschichtig.

Allerdings würden manche auch sagen ich komme teils etwas zwiegespalten, melancholisch und verworren rüber. Da kann ich ihnen auch gar nicht widersprechen. Ich bin definitiv nicht der Typ für nen schnellen, heißen Flirt oder den Lese-Quickie in der Bahn mit halbwachem Kopf noch vor dem ersten Kaffee.

Wenn du dir allerdings Zeit nimmst, dich auf mich einzulassen, wirst du immer wieder ganz neue und verblüffende Seiten an mir entdecken. Unter meiner spröden, kriegerischen und teils schwermütigen Schale verbirgt sich ein durchaus romantischer Kern.

Wenn du es also bist, der edle Held, der vor Gefahr nicht zurückschreckt, der wagemutige Abenteurer, der ein völlig neues Land entdecken will, die tapfere Kriegerprinzessin, die kämpft bis zum Schluss, auch wenn die Welt um sie her dem Untergang geweiht scheint; wenn du der Träumer bist, der zwischen den Seiten eines Buches mehr erwartet, als nur die kurzweilige Ablenkung, wer etwas sucht, das tiefer unter die Haut geht, als der Biss eines Vampirs und das dich höher trägt als ein Nimbus 2000, wer treu sein kann, bis über den Tod hinaus und den lieben lernt, der nicht immer alles richtig macht, der wird in mir einen treuen Weggefährten, einen starken Beschützer und die eine ganz große Liebe finden, in der man sich wieder und wieder verlieren kann; – nicht für eine Lesenacht, nicht für einen Buddy-Read sondern für ein ganzes Träumerleben.

 

 

Wenn das euer Text wäre, wenn ihr euch auf diese Anzeige hin angesprochen fühlt, dann kommt JETZT eure Gelegenheit. Denn nach so viel tollen Beiträgen in denen wir euch die Nase lang gemacht haben, sollt ihr natürlich die Chance bekommen, euch davon zu überzeugen, dass all das auch wirklich wahr ist, was die Bloggerchen da so schreiben. Denn erzählen kann man ja immer viel.

Ich verlose hier für euch ein Exemplar der ersten Ausgabe des Prints, signiert und mit persönlicher Widmung, wenn ihr dies wünscht.

Was ihr dafür tun müsst?

Schreibt mir einfach in den Kommentaren zu diesem Beitrag, welcher Tag der Blogtour euch am besten gefallen hat, und warum ihr glaubt, euch auf die ‘Leser-Gesucht’-Anzeige heute melden zu müssen. (Hier gelangt ihr noch einmal zur Übersicht mit allen Beiträgen)

Dies müsst ihr bis zum 25.11.2015 24.00 Uhr getan haben, dann wandert ihr in den Lostopf.

Desweiteren gelten folgenden Bedingungen:

Ihr müsst 18 Jahre oder älter sein. Solltet ihr jünger sein, bittet einen volljährigen Verwandten, sich hier für euch zu melden.
Der Rechtsweg und Barauszahlung der Gewinne sind ausgeschlossen.
Versand erfolgt nach Deutschland, Österreich und die Schweiz. Keine Haftung für den Postweg.
Die Gewinner sind mit namentlicher Nennung auf meinem Blog einverstanden.
Gewinne, deren Gewinner sich nach 3 Tagen nicht gemeldet haben, werden neu verlost.

 

 

Antwort auf einen ganz besonderen Brief

Am 15.11. erhielt ich ganz besondere und überraschende Post aus meinem Märchenreich Erui. Oder sollte ich besser sagen, aus meiner Alptraumwelt? Denn was meine Protagonistin Fenia schreibt klingt nicht danach, als würde sie das Reich der Träume so traumhaft finden. (Zum Brief geht es hier)

In ihren Worten liegen so viele Anschuldigungen, dass ich wohl nicht umhin komme, Stellung zu beziehen. Darum hier mein Brief an dich liebe Fenia:

 

 

Lesezeichen_Hintergrund2
Illustration von Dorothee Rund

 

Geliebtes Tintenkind,

Ja und immer wieder ja, zu allem, was du mir an den Kopf geworfen hast. Du hast Recht wenn du schreibst, ich habe dich erschaffen, ich habe deinen Weg geschrieben und ich habe dich dem Schatten überlassen. Mit Recht fragst du, Warum, und mit noch mehr Recht forderst du von mir, die allmächtig scheinen muss in deiner Welt, dieses eine Wort und diesen einen Satz, der dich vielleicht mit all dem Grauen wieder versöhnen könnte.

Du mutmaßt, dass auch ich dem Schatten begegnet sein muss, auch ich ihn schon kennengelernt habe, und du bringst an, dass auch ich nur ein Mensch bin. Und Ja, wiederum ja, du hast Recht. Der Schatten, der deine Welt in die Verdammnis stürzt, ich kenne ihn, ich sehe ihn. Manchmal ist er so groß und schwarz und bedroht die meine, dass ich verzweifeln möchte. Gerade in den jüngsten Tage hat erst wieder großes Elend meine Welt heimgesucht. Menschen, Kinder einer Welt, eines Ursprungs, bekriegen sich. Friedliche Ereignisse werden zum Massengrab für Unschuldige. Flüchtlinge stehen vor Grenzen, werden nicht eingelassen in Ländern, die mehr als Schuld tragen an der Tatsache, dass diese Menschen ihre eigenen Länder überhaupt fliehen müssen.

All das, das Grauen, welches Menschen sich schon immer gegenseitige antaten, weil sie in einer fremden Hautfarben in einem fremden Glauben in einem unbekannten Weltbild eine Bedrohung sehen, das alles hat mich schon früh erschüttert. Oft tun Menschen schlimme Dinge aus Angst oder Verzweiflung, doch manche auch aus reiner Bosheit und Gier.

Immer wieder habe ich mich fortgewünscht in eine bessere Welt, eine Welt voll goldener Träume. In deine Welt, Fenia. Erui war so schön und strahlend in den Tagen, als es in mir erwachte, doch je mehr Schatten ich in meiner Welt sah, umso mehr begriff ich, wenn es einen Ort gibt, an dem Menschenträume Gestalt haben, dann wird es kein friedlicher Ort sein. Vielleicht für eine Weile, doch gewiss nicht für immer.

Doch in dieser Welt der Träume, wo wir Träumer allmächtig sind, da können wir das Böse vielleicht nicht einfach fortwünschen, doch wir können uns ihm stellen. Wenn die Wut, der Hass, die Korruption und politisch Intrigenspiel neue Schattenwesen sät in Erui, dann kann ich dir ein Schwert in die Hand träumen, mit dem du sie bekämpft und wenn der Schatten sich deiner bemächtigt, dich durch die Hölle treibt und dir alles nimmt, kann ich dir Stärke geben und Hoffnung.

Du sagst es gäbe keine Hoffnung mehr für dich, doch du willst weiterkämpfen. Nun, mein kleiner Stern, ich wusste, dass mehr Kraft in dir steckt, als ich selbst bisher zu hoffen wagte. Auch ich kann deinen Weg nicht so frei wählen, wie du glaubst, denn ich bin nur das Medium. Deine Geschichte erzählt sich in meinem Kopf nur allzu oft von selbst. Vieles habe ich nicht gesehen, vieles war anders vorgesehen. Nie war gedacht, dass du Lew wählst und nicht Joe. Doch du hast dich entschieden und vor dem, was danach folgte konnte ich dich nicht bewahren.

Noch liegen Teile deines Weges im Dunkel. Doch ich habe weitergeblickt ich habe das Ende schon gesehen. Und glaube mir mein Stern, du musst dich nicht fürchten. Du musst nur stark bleiben. Den letzten aller Zauber hast du schon gewirkt, wenn dir das klar wird, kann nicht einmal der Schatten dich noch schrecken. Darum suche weiter, auf dass es mit Erui vielleicht ein gutes Ende nehmen kann.

 

Deine Traumweberin

 

Blogtour “Der Stern von Erui – Schattenkriege-“

Herzlich willkommen bei der Blogtour zum zweiten Teil der Sternenlied Saga. Sie steht ganz unter dem Motto: Im Schatten eines Sterns, Eruis wahre Helden.

Statt auf der Welt an sich liegt somit der Fokus auf den Protagonisten und ihren Schicksalen. Zu den Beiträgen kommt ihr wenn ihr auf den entsprechenden TAG klickt oder durch die markierten Stellen in den Texten.

 

TAG 1

Fahndungsbild Martin
Prinz Llewellyn von Dorothee Rund

Begonnen wir mit einem etwas anderen Ausblick auf das Volk der Fay, indem Susanne uns ein Interview mit dem Kronprinzen persönlich bringt. Llewellyn MacCormac seines Zeichens Thronerbe von Fenlar aber auch der, der nach der Sternenprinzessin den alten Weg des Drachen ging und von diesem zum Hochkönig von Erui gekrönt wurde. Wir wissen aus Band eins, dass ihn ein hartes Schicksal treffen wird. Doch mit welcher Motivation er dieses auf sich nimmt, das erfahrt ihr hier.

 

TAG 2 

 

Dûrowinn von Arvindûras
König Dûrowinn Portrait von Dorothee Rund

Die liebe Nadja fühlt sich im Königreich der grünen Hügel schon ganz heimisch, da sie uns das Land östlich der Schattenberge schon in der ersten Blogtour näher brachte. Diesmal geht es aber auch hier nicht um das Land sondern seine Bewohner. Das Volk der Avindûor ist ein seltsames, magisch äußerst talentiertes Volk und sowohl sein junger König, als auch der Onkel des Regenten spielen im Stern eine entscheidende Rolle. Hier lernt ihr die tapferen Recken von Arvindûras ein wenig besser kennen.

 

TAG3

Fenia
Fenia von Sylvia Rieß

 

So überraschend, wie emotional hat und Post aus Erui erreicht. Besser gesagt mich hat Post erreicht. Ein Heldin hin und her gerissen zwischen Schatten und Licht, die sich mit all ihrem Sein an ihren Schöpfer wendet. Ein berührender Beitrag, der selbst mich überrascht hat.

 

TAG 4

Die Kinder des Immerfrühlingswaldes. Die ewigen und ersten Herren meiner Welt waren neben den machtvollen Drachen die mystischen Einhörner. Diese werden euch auf Fantasy Books näher gebracht.

 

 

TAG 5

DIGITAL CAMERA
DIGITAL CAMERA

 

Wer denkt, Bücherlesen ist eine unsoziale Tätigkeit, weil sich jeder stumm hinter irgendwelchen Seiten vergräbt, der irrt. Bücher können verbinden und auf der Suche nach Lesern oder der geeigneten Zielgruppe findet man manchmal etwas viel Besseres: neue Freunde.

Für so jemanden springe ich dann auch gern mal über meinen eigenen Schatten und lasse mich ganz unerwartet vor eine Videokamera setzen. Das Ergebnis eines wirklich schönen Abends könnt ihr euch hier ansehen.

TAG 6

Gewinnspiel – Ein Stern sucht seine Leser!!!

Ankündigung Blogtour – “Im Schatten eines Sterns”

 

Nachdem mich meine Schreiberei mal wieder für eine Weile so vereinnahmt hat, dass ich kaum zum bloggen kam, geht es nun in wenigen Tagen wieder los.

Freitag der 13. ist ein tolles Datum um den Anfang vom Ende heraufzubeschwören. Die Schattenkriege greifen in Erui um sich und wüten mit voller Macht. Seid dabei. Werdet Teil der Saga und verliert euch in einer Welt, deren Schönheit einst so groß war, wie nun der aufziehende Schatten ist.

Nicht nur für Kenner der Reihe ein Genuss, denn fünf tolle Blogger waten mit kreativen, außergewöhnlichen und zum Teil mitreißend emotionalen Beiträgen auf.

Den Abschluss findet ihr dann hier auf dem Blog und es gibt zum allerersten Mal eine handsignierte Erstausgabe der Printversion zu gewinnen.

DIGITAL CAMERA
DIGITAL CAMERA

Ich freu mich auf euch,

 

Die besten Grüße

 

Eure Sylvia

Eine Kiste voller Sterne

Da ich ja auch immer wieder um signierte Exemplare gebeten wurde, habe ich natürlich einen kleinen Vorrat bestellt, damit man das Buch bei mir bekommen kann. Obwohl die von mir direkt beim Werk bestellten Exemplare aus den USA kommen und die Amazon-Kopien hier in Deutschland gedruckt werden, gibt es wirklich keine Unterschiede, so wie ich es schon oft von enttäuschten Kollegen gehört habe.

Ich bin also super glücklich mit meiner Entscheidung über Create-Space zu veröffentlichen. Und eine ganze Kiste mit Sternen auspacken zu dürfen, ist ein wenig, wie Weihnachten vorzuverlegen 😉

DIGITAL CAMERA
DIGITAL CAMERA

The worst in my best – oder: mal mit der Brille eines Lesers in die Sterne geschaut

Okay, okay, ich gebs zu: Das hier dürft ihr nicht so ganz ernst nehmen. 😉 Aber es sorgte bei mir für zuviel Vergnügen, als dass ich es euch vorenthalten wollte:

Ich lese ja gerne auf anderen Blogs quer und einer meiner liebsten ist dabei Seth Godin (Autor von ‘The Dip’ – großartiges Buch für Entrepreneurs, Startups und jeden, der Dinge anders macht). Der hat dort einen Tipp stehen, man solle sich selbst mal ganz kritisch hinterfragen. Also egal, ob man Bücher schreibt oder etwas anderes, produziert und vertreibt, man soll sich mal die Zeit nehmen und sich selbst bewerten. Ganz im Stil des Amazon Sternesystem. Einmal eine fünf-Sterne Lobeshymne und einmal so einen richtigen Verriss. Damit, so seine Theorie, könne man viel besser erkennen, was man selbst eigentlich anzubieten hat, und für wen.

Denn seien wir mal ehrlich, die Zeiten des ‘Ich biete hier das Ein für dein Alles’ sind lang vorbei, doch quasi jeder kann heute seine Nische finden.

Gelesen, getan! Dachte ich zunächst, ich könne nie auch nur ein böses Wort über meine eigene ach so geliebte Geschichte schreiben, fielen mir aber bald die ersten Kommentare ein und plötzlich ging es ganz leicht. *g* Was das jetzt wohl heißen mag?

Da wir alle ja schon ganz gerne manchmal über Dinge lästern hier also zuerst mein eigener Verriss zum Stern.

 

Oh mein Gott!! Und das soll ein tolles Buch sein?

Ich mein, hat die Autorin denn je schon mal davon gehört, dass heutzutage weniger mehr ist?
So weniger Adjektive, weniger endlose, ausschweifenden, detailverliebte Beschreibung von hau mich blau und schieß mich tot, weniger von dieser ganzen Welt, die ein bisschen wirkt, wie die unendlichen Geschichte, weil tausend Dinge angedeutet werden, und doch steige ich nicht sofort dahinter, und vor allem weniger ach so perfekte Charaktere.
Eine mutige, charismatische Heldin, die vom mittelmäßigen Entlein zum märchenhaften Schwan wird. Eine tragische, zerbrochene Liebe, die zwischen den Zeilen mitschwingt, und, wie kann es in einem Fantasybuch anders sein, mindestens zwei junge (natürlich gut aussehende) Männer, die absolut das Zeug zum weißen Ritter hätten. Aber dennoch will da nicht so wirklich eine Romanze draus werden. alle sind viel zu sehr damit beschäftigt zu überleben oder die Welt zu retten.
Immer wieder diese alte Leier von Gut und Böse, Licht und Schatten blabla. Schlachten hier und Kämpfe da.

Been there, done that, bought the T-Shirt.

 

Ja dem gibts nichts weiter hinzuzufügen, ich bekenne mich in allen Anklagepunkten für schuldig. Ich habe es genauso geschrieben und nicht anders, weil ich es wollte, obwohl mir bewusst war, dass der gewählte Stil vielleicht grade nicht der ist, der besonders ‘in’ ist.  😉

 

Doch wenn ich den inneren Kritiker mal abstelle, mal alle Selbstzweifel beiseite lasse und einfach nur das zusammenfasse, was ich eigentlich erreichen wollte, dann klingt das Ganze eher so:

 

Ein neuer Fantasyroman unter vielen?

Nein, weit gefehlt.

Dieses Buch kann ich in einem Satz gar nicht beschreiben. Doch müsste ich es tun, müsste ich glatt ein neues Wort dafür erfinden. Der Stern von Erui ist nämlich Fantosophie vom allerfeinsten.
Eine wundervolle magische Welt hat mich gefangen genommen, ausgearbeitet bis ins letzte Detail, dass sie selbst dem Auenland und ganz Mittelerde Konkurrenz macht. Erui so lebensnah und echt, dass man glatt dort hinziehen wollte, wenn da nicht die Sache mit dem Schatten wäre. Während das nun aber alles danach klingt, als wäre dies das übliche Gut gegen Böse, Tag gegen Nacht-Gesülze, geht es im Stern doch um so viel mehr.

Die Charaktere, bei denen man von Anfang an glaubt, sie in bestimmte Schubladen packen zu können, wandeln und entwickeln sich auf jeder Seite. Es ist wie Kindern beim Wachsen und Straucheln und Wiederaufstehen zuzusehen. Noch bevor man begriffen hat, warum überhaupt, heult man schon über den Tod eines Charakters, den man zur Gänze doch erst auf der letzten Seite dieses großartigen Auftaktes versteht, und man fragt sich warum? Warum tut die Autorin das alles? Warum ist sie so gnadenlos?
Aber es ist ganz einfach und der Stern gibt auch selbst die Antwort: Weil unsere Welt so gnadenlos ist. Unsere Welt, in der so viel Gutes und Schönes liegt, ist zu absoluter Schlechtigkeit und Grausamkeit fähig.

Der Stern geht davon aus, dass Erui, das Reich der Träume, von den Menschen erschaffen wurde. Aber ebenso auch der Schatten, der diese zerbrechliche Welt bedroht. Menschen, wie du und ich. Und hier beginnt man sich zu fragen, was bin ich eigentlich und wofür schlägt mein Herz? Würde ich den Stern leuchten lassen? Oder würde meine Engstirnigkeit und meine kleinkarierte Denke, mein egozentrisches Weltbild und meine Ignoranz vielleicht doch eher dem Schatten neue Nahrung geben?

Tiefgründig, märchenhaft, offen, phantastisch und dann wieder erschreckend menschlich kommt dieser Roman daher und wirft alles über den Haufen, was wir über Fantasy-Bücher zu wissen glaubten. Das hier ist keine seichte Unterhaltung, obwohl ich mich großartig unterhalten fühlte. Es ließ mich in eine andere Welt entfliehen und doch kehre ich mit einem neuen Blick auf die Welt zurück, in der ich lebe.
Wer das hier gelesen hat, geht danach mit offeneren Augen durch sein Leben … doch mit träumendem Herzen.

 

So, da habt ihr sie also, meine Meinung zu meinem Stern. Etwas vom Besten, etwas vom Schlechtesten, etwas von all dem, was mich bewegt. Wenn ihr jetzt Lust auf andere kritische Stimmen habt, dann schaut doch mal hier bei Amazon oder bei Goodreads vorbei 😉

 

Einen angenehmen Tag und ein bisschen Selbstironie für euch alle, denn wer über sich selbst lachen kann, der muss nie stundenlang betrübt dasitzen 😉

 

Eure Sylvia

Das neue Printcover – Magisch, düster und geheimnisvoll!!

Ich hoffe ihr seid bereit euch umhauen zu lassen. Erinnert ihr euch noch an die Skizze, die ich von meiner neuen Coveridee mal geteilt hatte? Nein? Gut hier noch mal zu Erinnerung:

Printcover_sketch front and title Kopie

 

und das hat Doro daraus gemacht (bitte draufklicken für die richtige Auflösung 😉 ):

 

Cover Frontansicht

Was würde ich ohne euch machen?

Ich weiß, ich weiß, Schande über mich, schande über meine Kuh … das ganze Programm. Ich habe hier eeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeewig nicht mehr geschrieben.

Woran das lag? Ganz simpel. Stellt euch den Verstand eines Künstlers (ja Autoren gehören da auch zu, zu manchmal 😉 ) vor, wie den einer kleinen Katze. Man senkt sich ‘Ich muss ganz dringend … OAH Schmetterling!’ Und schwupp schon war ich abgelenkt.

Schuld an meiner Ablenkung diesmal war der Nano (darüber habe ich ja schon mal was geschrieben äh wo war das noch gleich? Ach ja hier (mehrere Plattformen machen es auch nicht besser 😉 ) Besser gesagt, die wahnsinnige Vorfreude-Atmosphäre, die dadurch unter unsereins so aufkommt. Damit schaukeln sich die kreativen Gedanken hoch man sieht etwas Tolles, – so wie das hier – und schon ist die Idee für einen neuen Roman geboren.

Während ich meine Seite und euch also sträflich vernachlässige schreibe ich munter an zwei Märchen Kurznovellen. Der Axolotlkönig – ein wilder Froschkönig-Schneeköniginnen-Mix über eine etwas andere Teenie-Romanze, Cybermobbing, Depressionen und den Weg hinaus, und ‘Die Seele meines fremden Bruders’ – ein Vodoo-Märchen, das in Westafrika, genauer gesagt Kamerun spielt.

Doch Gott sei Dank habe ich eine bisher zwar bescheidene, doch dafür umso hartnäckigere Riege an Erui-Fans, die mich zwischen all den neuen Projekten und Ideen den Fokus nicht verlieren lassen.

Eine junge, bisher noch unveröffentlichte Autorenkollegin hält mich auf Kurs und tritt mich ab und zu mal (natürlich nur verbal – hier ist alles tierschutzkonform 😉 ) damit ihr im Januar auch das Finale der Sternenlied-Trilogie genießen könnt und die unbeschreibliche Sabrina hat mich mal wieder daran erinnert, dass ich ja gerade erst zwei meiner Gedankenkinder in die Welt hinaus geschickt habe, die noch immer beworben werden wollen.

Auf ihrem wunderschönen Blog findet ihr seit heute ein brandneues Gewinnspiel zu meinem Stern. Jetzt muss ich zusehen, dass ich noch ein paar signierte Goodies zu ihr bekomme, damit sie die auch noch für euch verlosen kann.

 

An dieser Stelle ist es also dringend notwendig, euch mal wieder Danke zu sagen. Liebe Doro, liebe Sabrina, liebe Theresa, wenn ich euch nicht hätte, mir würden vermutlich die Ideen ausgehen oder auf halber Strecke die Puste um meine Buchprojekte neben dem Job noch zu stemmen.

Fühlt euch mal umarmt.

Es ist soweit!!

Das Warten hat ein Ende!

 

 

Der erste Teil der Saga entführte uns ins Reich hinter den Nebeln. Wir lernten eine Welt voller Zauber kennen, voller Hoffnung. doch etwas Böses hat sich in ihr breit gemacht. Der Schatten will den Stern auf seinen dunklen Pfad ziehen und die Welten dadurch zum Einsturz bringen. Dabei hat nicht das Schicksal oder ein unglücklicher Zufall dazu geführt, dass ER wiedererwachte.

Wagt euch auf das Schlachtfeld und erfahrt, warum eure Helden die Ketten sprengten, die IHN Jahrtausende in seiner schwarzen Burg hielten.

 

Die Saga geht weiter:

“Schattenkriege” ab dem 07.09. auf Amazon

stern-von-erui-II-entwurf-08