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Namen bekommen Gesichter – Part 4 Johannes

Ein stiller, blasser Mitläufertyp, so kommt Johannes am Anfang des Romans daher. Er teilt das Waisenkindschicksal mit seinem besten Freund Martin und lebt mit ihm zusammen in einem Heim für schwererziehbare Jugendliche. Man kann sich vielleicht fragen, was der hochintelligente Ausnahmeschüler da verloren hat. Doch genau seine Freundschaft und Loyalität zu dem schwierigen Bandenanführer zieht auch ihn mit runter.

Dass er sehr wohl eine eigene Meinung besitzt und auch genug Selbstvertrauen sie auszusprechen, wird Fenia, und damit dem Leser dann bewusst, als er anfängt sich offen gegen Martin zu stellen. Immer wieder ist er es, der den hitzköpfigen Freund einbremst und ihn davon abhalten muss, verfahrene Situationen noch schlimmer zu machen.

Bis auf ein einziges Mal, als er aus Liebeskummer selbst die Kontrolle verliert und Martin und Fenia mit in den Strudel an Ereignissen reißt, der sie alle durch die Schleier nach Erui trägt.

Seine Loyalität gehört Martin, doch seine Liebe dem Mädchen, das den besten Freund zurückwies.
Seine Loyalität gehört Martin, doch seine Liebe dem Mädchen, das den besten Freund zurückwies.  

 

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