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BuCon 2016 – von Marzipaneinhörner, Panikattacken und vielen tollen Menschen!

Man nimmt ja immer fälschlich an, auf so einer Buchmesse oder Convention würde es um Bücher gehen. ABER: Weit gefehlt! Denn eigentlich, sind wir mal ehrlich, geht es uns doch um die Menschen hinter den Büchern. Und das müssen nicht zwingend die Autoren sein. Es geht um all die Leute, die man vielleicht über Foren oder Lesegruppen kennt und die man nur einmal im Jahr eben auf einem solchen einmaligen Event sieht. Leser, Blogger, befreundete Autoren, Verleger und und und … Die Liste ist endlos.

Und klar, wenn man dann noch die Autoren seiner Lieblingsbücher trifft, ist das das Sahnehäubchen auf dem eh schon überladenen Eisbecher, aber für mich war gestern einfach ein bisschen wie Familientreff. Eben mit der verrückten Buchfamilie, die ich online gefunden habe. Die, die verstehen, warum ich manchmal mürrisch vor mich hin brummeln, wirre Worte von mir gebe und dann plötzlich verschwinde, weil ich ne Inspiration hatte.

Wenn man also in den großen Saal im Bürgerhaus Dreieich reinkommt und sofort fallen einem ein Dutzend Menschen um den Hals, zwölf weitere Dutzend werden einem vorgestellt, dann rücken die Bücher doch ein bisschen in den Hintergrund. – Klar, sie sind der Vorwand, der Grund, die Gemeinsamkeit, die uns alle zusammengebracht hat, darum gibt es später auch noch ganz viel Neues von mir zu dem Thema, doch erstmal ein paar Bilder, die nicht wirklich Buchrelevant sind … oder etwa doch?

Das hier ist zum Beispiel mein Nano-Geschenk von Funkel gewesen (ja, die, die hier auf dem Blog auch manchmal ein bisschen schreibt. 🙂 )

Theresa meint, ich soll das essen!! Was für ein Barbar wäre ich bitte!
Theresa meint, ich soll das essen!! Was für ein Barbar wäre ich bitte!

Für alle, die sich fragen, was ein NaNo sein soll und warum es da Geschenke gibt, die lesen bitte hier weiter. 😀

Außerdem gab es das hier. Aber ich darf es tatsächlich erst in einer Woche öffnen, wenn der NaNo dann auch wirklich losgeht.

ominöses Paket

Mit so viel toller Vorfreude hätte man meinen müssen, dass die Aufregung vor der Lesung sich komplett in Wohlgefallen auflösen würde. Aber Pustekuchen. Ab 13.00 Uhr war ich so nervös, dass ich mich mehr oder weniger wie ein Zombie zwischen den Ständen bewegt habe. Und dann … Ja, dann war alles ganz unspektakulär und sehr gemütlich.

Ein tolles Publikum, von dem ich zunächst nicht wusste, ob sie so still sind und so höflich nicken, weil sie nach der besten Möglichkeit suchten, unauffällig wieder  verschwinden zu können, oder ob sie mir tatsächlich so an den Lippen hingen. Die Begeisterung hinterher hat dann aber alles erklärt. (Im übrigen hatte ich einen Plan … und dann hab ich doch alles ganz anders gemacht. 😀 ) Ich würde euch ja gern auch davon ein Bild zukommen lassen, doch meine außergewöhnliche Fähigkeit, die Realität nach meinen Wünschen zu manipulieren (zumindest spricht mir mein Mann die zu), sorgte dafür, dass die Kamera gesponnen hat. Vielleicht kann die liebe Sabrina euch was retten, das reiche ich dann nach. Aber ich scheine wirklich nur denken zu müssen, dass ich Bilder und Aufnahmen von mir nicht mag, und schon versagt die Technik. ^^

Nachdem also dieser Stein von meinem Herzen gefallen war, ich viele Bücher signiert hatte, konnte ich dann den Rest der Con auch wirklich genießen.

Von meiner Kollegin Alexandra hat es gestern den dritten Teil ihrer Midgard-Saga gegeben und weil ich noch in die Lesung von Markus Heitz wollte, hab ich mir auch endlich Wedora zugelegt.

       

Auf Markus Lesung war ich dann natürlich auch noch und … oh!!! Was für tolle Neuigkeiten von ihm fürs nächste Jahr. Das wird ganz großartig!!

Verdienter Weise durfte er sich dann abends auch vor der Verleihung des DPP den Ehrenpreis der Buchmesse Con abholen. Die Laudatio von Bernhard Hennen war einfach grandios.

Zuletzt habe ich noch ein Foto von allen Preisträgern und damit verabschiede ich mich, denn zugegeben, ich bin immer noch ziemlich geschlaucht und erschlagen von so viel Tollem, Neuen und all den netten Leuten, die ich getroffen hab.

 

Deutscher Phantastik Preis 2016

Projekt Hörbuch “Der Stern von Erui -Heimkehr-“

Schon seit einer Weile hatte ich vor, mein Buch für euch über Youtube-Videos als Hörbuch zugänglich zu machen.

Ich gehöre ja eher zu den Autoren, die die Menge scheuen, also Auge in Auge mit dem kritischen Leser sozusagen 😉 . Nein, kleiner Scherz, aber es stimmt, ich bin nicht so der Mensch für den großen Rummel. Dennoch haben immer wieder Leute angemerkt, dass sie das Buch gerne mal gelesen hören würden.

Das ist nun möglich. Das erste Video ist heute auf Youtube erschienen. Der Dank geht an meinen Mann, denn er hat mir die Technik dafür besorgt und eingerichtet.

In regelmäßigen Abständen (geplant ist immer sonntags) werde ich hier nun neue Kapitel einstellen und mit euch teilen. Kostenlos versteht sich.

Wem es gefällt, und wer neugierig ist darf mich gern unterstützen indem er die Bücher kauft, meine Seite auf FB mit einem Däumchen versieht oder einfach hemmungslos jedem von meinem Stern vorschwärmt. 🙂

 

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Buch und Lesezeichen

Und damit wünsche ich euch viel Spaß beim Zuhören.

Heimkehr – Nebel Kapitel 1

Heimkehr – Nebel Kapitel 2

Heimkehr – Nebel Kapitel 3 

The worst in my best – oder: mal mit der Brille eines Lesers in die Sterne geschaut

Okay, okay, ich gebs zu: Das hier dürft ihr nicht so ganz ernst nehmen. 😉 Aber es sorgte bei mir für zuviel Vergnügen, als dass ich es euch vorenthalten wollte:

Ich lese ja gerne auf anderen Blogs quer und einer meiner liebsten ist dabei Seth Godin (Autor von ‘The Dip’ – großartiges Buch für Entrepreneurs, Startups und jeden, der Dinge anders macht). Der hat dort einen Tipp stehen, man solle sich selbst mal ganz kritisch hinterfragen. Also egal, ob man Bücher schreibt oder etwas anderes, produziert und vertreibt, man soll sich mal die Zeit nehmen und sich selbst bewerten. Ganz im Stil des Amazon Sternesystem. Einmal eine fünf-Sterne Lobeshymne und einmal so einen richtigen Verriss. Damit, so seine Theorie, könne man viel besser erkennen, was man selbst eigentlich anzubieten hat, und für wen.

Denn seien wir mal ehrlich, die Zeiten des ‘Ich biete hier das Ein für dein Alles’ sind lang vorbei, doch quasi jeder kann heute seine Nische finden.

Gelesen, getan! Dachte ich zunächst, ich könne nie auch nur ein böses Wort über meine eigene ach so geliebte Geschichte schreiben, fielen mir aber bald die ersten Kommentare ein und plötzlich ging es ganz leicht. *g* Was das jetzt wohl heißen mag?

Da wir alle ja schon ganz gerne manchmal über Dinge lästern hier also zuerst mein eigener Verriss zum Stern.

 

Oh mein Gott!! Und das soll ein tolles Buch sein?

Ich mein, hat die Autorin denn je schon mal davon gehört, dass heutzutage weniger mehr ist?
So weniger Adjektive, weniger endlose, ausschweifenden, detailverliebte Beschreibung von hau mich blau und schieß mich tot, weniger von dieser ganzen Welt, die ein bisschen wirkt, wie die unendlichen Geschichte, weil tausend Dinge angedeutet werden, und doch steige ich nicht sofort dahinter, und vor allem weniger ach so perfekte Charaktere.
Eine mutige, charismatische Heldin, die vom mittelmäßigen Entlein zum märchenhaften Schwan wird. Eine tragische, zerbrochene Liebe, die zwischen den Zeilen mitschwingt, und, wie kann es in einem Fantasybuch anders sein, mindestens zwei junge (natürlich gut aussehende) Männer, die absolut das Zeug zum weißen Ritter hätten. Aber dennoch will da nicht so wirklich eine Romanze draus werden. alle sind viel zu sehr damit beschäftigt zu überleben oder die Welt zu retten.
Immer wieder diese alte Leier von Gut und Böse, Licht und Schatten blabla. Schlachten hier und Kämpfe da.

Been there, done that, bought the T-Shirt.

 

Ja dem gibts nichts weiter hinzuzufügen, ich bekenne mich in allen Anklagepunkten für schuldig. Ich habe es genauso geschrieben und nicht anders, weil ich es wollte, obwohl mir bewusst war, dass der gewählte Stil vielleicht grade nicht der ist, der besonders ‘in’ ist.  😉

 

Doch wenn ich den inneren Kritiker mal abstelle, mal alle Selbstzweifel beiseite lasse und einfach nur das zusammenfasse, was ich eigentlich erreichen wollte, dann klingt das Ganze eher so:

 

Ein neuer Fantasyroman unter vielen?

Nein, weit gefehlt.

Dieses Buch kann ich in einem Satz gar nicht beschreiben. Doch müsste ich es tun, müsste ich glatt ein neues Wort dafür erfinden. Der Stern von Erui ist nämlich Fantosophie vom allerfeinsten.
Eine wundervolle magische Welt hat mich gefangen genommen, ausgearbeitet bis ins letzte Detail, dass sie selbst dem Auenland und ganz Mittelerde Konkurrenz macht. Erui so lebensnah und echt, dass man glatt dort hinziehen wollte, wenn da nicht die Sache mit dem Schatten wäre. Während das nun aber alles danach klingt, als wäre dies das übliche Gut gegen Böse, Tag gegen Nacht-Gesülze, geht es im Stern doch um so viel mehr.

Die Charaktere, bei denen man von Anfang an glaubt, sie in bestimmte Schubladen packen zu können, wandeln und entwickeln sich auf jeder Seite. Es ist wie Kindern beim Wachsen und Straucheln und Wiederaufstehen zuzusehen. Noch bevor man begriffen hat, warum überhaupt, heult man schon über den Tod eines Charakters, den man zur Gänze doch erst auf der letzten Seite dieses großartigen Auftaktes versteht, und man fragt sich warum? Warum tut die Autorin das alles? Warum ist sie so gnadenlos?
Aber es ist ganz einfach und der Stern gibt auch selbst die Antwort: Weil unsere Welt so gnadenlos ist. Unsere Welt, in der so viel Gutes und Schönes liegt, ist zu absoluter Schlechtigkeit und Grausamkeit fähig.

Der Stern geht davon aus, dass Erui, das Reich der Träume, von den Menschen erschaffen wurde. Aber ebenso auch der Schatten, der diese zerbrechliche Welt bedroht. Menschen, wie du und ich. Und hier beginnt man sich zu fragen, was bin ich eigentlich und wofür schlägt mein Herz? Würde ich den Stern leuchten lassen? Oder würde meine Engstirnigkeit und meine kleinkarierte Denke, mein egozentrisches Weltbild und meine Ignoranz vielleicht doch eher dem Schatten neue Nahrung geben?

Tiefgründig, märchenhaft, offen, phantastisch und dann wieder erschreckend menschlich kommt dieser Roman daher und wirft alles über den Haufen, was wir über Fantasy-Bücher zu wissen glaubten. Das hier ist keine seichte Unterhaltung, obwohl ich mich großartig unterhalten fühlte. Es ließ mich in eine andere Welt entfliehen und doch kehre ich mit einem neuen Blick auf die Welt zurück, in der ich lebe.
Wer das hier gelesen hat, geht danach mit offeneren Augen durch sein Leben … doch mit träumendem Herzen.

 

So, da habt ihr sie also, meine Meinung zu meinem Stern. Etwas vom Besten, etwas vom Schlechtesten, etwas von all dem, was mich bewegt. Wenn ihr jetzt Lust auf andere kritische Stimmen habt, dann schaut doch mal hier bei Amazon oder bei Goodreads vorbei 😉

 

Einen angenehmen Tag und ein bisschen Selbstironie für euch alle, denn wer über sich selbst lachen kann, der muss nie stundenlang betrübt dasitzen 😉

 

Eure Sylvia

Seit heute auch als PRINT!!!

Lang, lang habt ihr alle gewartet, jetzt ist es endlich soweit!

 

 

Cover Frontansicht_klein

Schon gestern wurde der Stern freigegeben, und bereits heute ist er über Amazon erhätlich! Für alle, die von den Ebooks so fasziniert waren, dass sie ihn unbedingt auch im Regal haben müssen und natürlich für all diejenigen, die ihn noch nicht kennen, weil sie ‘echte’ Bücher mit Echten Seiten und diesem ganz besonderen Geruch nach Abenteuer brauchen.

 

Ich wünsche euch allen viel Lesevergnügen!!

 

Namen bekommen Gesichter – Part 2 Martin

Heute geht es dann also mit Martin weiter. Die Zeichnungen sind ebenfalls von Dorothee Rund.

Charismatisch und gut aussehend, mit schulterlangem blonden Haar und umwerfend dunkelblauen Augen ist er von Anfang nicht unbedingt darauf ausgelegt, die Sympathien der Leser zu gewinnen. Fenia mag ihn nicht, er sie nicht. Dennoch kristallisiert sich heraus, dass sie irgendwie mal zusammen gewesen sind.

Das stumme Entlein, das später mal ein schöner Schwan wird, bekommt also den gutaussenhende Macho-Typen doch noch rum. Klischee olé!!!

Doch ganz so einfach ist es nicht, denn Martins auftreten hat eine Geschichte. Im Alter von fünf Jahren wurde er von Fremden im Wald gefunden, allein, offensichtlich ausgesetzt von Eltern, die ihn nie gewollte haben. Man bemühte sich zwar eine neue Familie zu finden, doch passt der Junge nirgends rein, bis er schließlich akzeptiert, dass es keine Liebe für ihn auf dieser Welt gibt und er ohnehin vom Leben bereits in eine Schublade gesteckt wurde, auf der ‘Versager’ drauf steht. Warum also nicht der rolle folgen, die eh unvermeidlich scheint. Schlechte Noten, häufig wechselnde Liebeleien, nie etwas ernstes. Doch dann lernen er und Fenia sich näher kennen…

Doch das Schicksal ist nicht gnädig mit Martin. Nie darf er lange in einer vertraut gewordenen Umgebung bleiben, nie wird er irgendwo wirklich zuhause sein, denn das Leben überrennt ihn immer wieder aufs Neue, zerrt ihn mit sich und lässt ihn immer neue Wege, auf die er nicht vorbereitet war. Bis er eines Tages den Mut hat, sein Schicksal selbst zu entscheiden und durch eine verbotene Tür zu gehen, die ihn zu seiner Bestimmung bringt.

Martin_Llewellyn

Wenn die Welt dich ablehnt, ist es schwer, dich selbst für dich anzunehmen. 

Worte, die Martin bis aufs Letzte verinnerlicht hat. 

Ob er letzten Endes die Größe hat, über sich selbst hinaus zu wachsen? 

Hier geht es zum nächsten Beitrag der Reihe ‘Namen bekommen Gesichter’: Dave.

Hier geht es zum vorigen Beitrag der Reihe ‘Namen bekommen Gesichter’: Fenia.

Erste Ideen für das Printcover

Das zweite Ebook fertig zu bekommen ein großes Projekt, das mich derzeit gut beschäftigt hält. Dennoch habe ich die ganzen Stimmen nicht vergessen, die mich dringend bitten, doch endlich die Printversion rauszubringen.

Da ich jeden verstehen kann, der nicht auf einem kleinen Display virtuelle Seiten umblättern möchte, weil es nichts schöneres gibt, als den Duft eines neuen Buches, dessen Zauber sich einem noch nicht ganz offenbart hat, sind wir dabei das neue Mäntelchen zu designen.

Das hier sind die ersten Skizzen. Noch ganz roh. Dennoch interessiert uns eure Meinung.

Printcover_sketch front and title Kopie

Seit heute bei Amazon erhältlich!

Es ist da! Es ist da! Es ist da!

 

Der Stern von Erui -Heimkehr-, der erste Band meiner Sternenlied-Saga ist soeben in Amazon erschienen.  Hier ist der Link zum Shop.

Hier noch einmal der Trailer, der Klappentext und die Leseprobe.

 

Ich wünsche euch viele Stunden gute und spannende Unterhaltung. Teilt es fröhlich und lasst euer Feedback auf meiner Seite oder im Store 🙂